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#1
Alt 06.12.2016, 23:43
   
Fifi
Neuer Benutzer
Bi-Polare Störung?

Hi:-) (f/17)
Möchte kurz vorweg sagen, dass ich eventuell durcheinander wirke, da sich die vielen Gedanken in meinem Kopf aufgestaut haben und ich die jetzt einfach so gut wie möglich vermitteln möchte. Also Ich habe schon seit geraumer Zeit Stimmungsschwakungen bei der sich die Stimmung manchmal über Wochen hält aber sich auch manchmal auch stundenweise ändert, diese Stimmungsschwankungen sind aber nie so stark, dass ich nur noch da liege und mich nicht mehr bewegen möchte oder ähnliches oder ich aus Enthusiasmus heraus irgendetwas unüberlegtes tue. Aus diversen
Quellen im Internet (kein sehr überzeugendes Argument, da mir aber leider keine andere Quelle zur Verfügung steht leider so), habe ich jetzt in Erfahrung gebracht, dass das eine bi-polare Störung sein könnte, wenn auch eine leichte aber nur, ich denke, weil ich mich sehr krass zusammenreißen kann was ich tue um Nahestehenden Personen keinen zusätzlichen Stress zu bereiten. Wenn das überhaupt jemand lesen sollte und auch eine Antwort darauf geben möchte, möchte ich nur noch vorweg betonen, dass ich das wirklich niemandem erzählen möchte, sonst würde ich ja wohl kaum in diesem Foren anonym nach einer Antwort suchen aber jetzt komme ich zum eigentlichen Problem: ich habe mir viel Zeit genommen um nachzudenken um eine eventuelle Wurzel des Problems zu finden und ich denke dass ich diese auch gefunden haben. Ich fühle mich einsam und die Gründe dafür möchte ich im folgenden erklären: ch fühle mich jetzt schon sehr lange einsam, ich habe eine Familie und ich habe auch Freunde denen ich aber , ich kann es mir nur so erklären, aus selbstverschulden egal bin. Dieses selbstverschulden sollte ich mal kurz erklären. Undzwar gibt es ja einige Videos/ Beiträge in denen erklärt wird wie man sich "wichtig macht" und so seine Beziehungen gut aufrecht erhalten kann, da ich aber meines Erachtens nach nicht in der Lage bin ihnen zu zeigen dass ich auch so bin wie sie und kein schüchternes, langweiliges Mädchen dass niemanden interessiert, ist es mir bei keiner Person möglich mich "wichtig zu machen". Ganz einfach: ich bin kein sozial beliebter Mensch. Und die Freunde die ich habe wohnen entweder viel zu weit weg und man Chattet höchstens noch ein paar mal im Jahr (Freundschaft definiere ich dann doch anders) oder hat man sich langsam einfach auseinander gelebt und diese Personen haben jetzt Freunde die ihnen wichtiger sind. Und ich habe auch schon alles versucht was in meiner Macht steht um das zu ändern, hab einfach meine Gedanken versucht positiv zu halten über Wochen, habe mich mit Leuten getroffen, war zusammen mit ihnen feiern hatte auch mal gute Gespräche und sogar welche in denen ich mich auch geöffnet habe, aber nie hat es sich zu einer Freundschaft entwickelt, es fühlt sich an als würde ich Leute abschrecken, aber da ich glaube, dass ich Leute relativ gut einschätzen kann und ich nicht das Gefühl habe, dass Sie mich meiden oder nicht mögen kann ich jedes Mal nur auf den Entschluss kommen, dass ich schlicht und einfach ein niemand bin, und das ist nur im Zusammenhang mit den Beziehungen gemeint. Ich habe einfach keine Persönlichkeit, ich mache auch nichts dafür aber ich kenne Menschen die haben auch einige sehr gute Freunde und die machen nichts anders als ich, natürlich weiß ich dass auch die untereinander Probleme haben können aber darum geht es in erster Linie nicht. Vielleicht liegt es auch nur an meinem Umkreis oder auch an meinem Aussehen (bin ganz ok denk ich mal) aber einfach keine Ahnung. Ich weiß nicht wo das Problem ist oder ob mit mir doch irgendwas nicht stimmt, da stellt sich mir immer eine Gedanken Blockade, ich meine kann es sein, dass ich ein Mensch bin der jedem sofort komisch vorkommt(kenne ich ja von anderen, aber sowas sagt man ja nie einem). ich hätte wirklich gerne jemanden zum Reden am besten natürlich eine gute Freundschaft oder mehr was weiß ich, ein Therapeut wäre auch gut mit rede-Sessions etc da mir aber leider die Mittel dazu fehlen. So, danke für das durchlesen, habe nicht auf Fehler geachtet bitte um Nachsicht. Freue mich über eventuelle konstruktive Antworten :-)

Geändert von Fifi (06.12.2016 um 23:53 Uhr) Grund: Was vergessen

Fifi ist offline
   
#2
Alt 07.12.2016, 00:15
   
KleineFee
Gast
AW: Bi-Polare Störung?

Hallo Fifi :-)

Ich habe eben dein Problem gelesen und möchte dir auch direkt antworten.
Erst einmal vorweg – ich kenne dich zwar nicht, jedoch machst du in deinem Text einen sympathischen Eindruck. Ich kann mir also kaum vorstellen, dass du eine „komische“ Ausstrahlung oder Ähnliches an dir hast. Wenn überhaupt sind es vielleicht deine negativen Gedanken, die andere Menschen unterbewusst wahrnehmen.

Du meinst, dass du seit geraumer Zeit von Stimmungsschwankungen geplagt wirst. So etwas KANN an einer bipolaren Störung liegen, es gibt aber auch viele andere mögliche Ursachen. Bei einer bipolaren Störung reichen die Stimmungsschwankungen normalerweise von schwer depressiv bis zu euphorisch. So hört es sich in deinem Text allerdings nicht an, weshalb ich eigentlich davon ausgehe, dass du diese Erkrankung nicht hast. Eine Diagnose könnte aber natürlich nur eine Fachperson ggf. stellen.

Viel eher glaube ich, dass deine Stimmungsschwankungen möglicherweise an deinen Lebensumständen liegen. Du fühlst dich einsam und fühlst dich sogar teilweise selbst schuldig daran, dass du anderen Menschen nicht so wichtig bist.
Hierzu möchte ich aber eines anmerken: Ich bin mir sicher, dass du deiner Familie wichtig bist! Können sie es dir vielleicht nur nicht richtig zeigen? Die meisten Eltern lieben ihre Kinder genau so wie sie sind. Du musst dich nicht erst „wichtig machen“.
DU BIST WICHTIG!!!
Und du hast natürlich auch eine Persönlichkeit. Vielleicht ist deine Persönlichkeit eher von Schüchternheit gezeichnet und du bist manchmal eher etwas in dich zurückgezogen. Aber das ist völlig in Ordnung, zumal du dich ja offensichtlich manchen Leuten gegenüber auch schon geöffnet hast.
Ich denke, wichtig ist vor allem, dass dir selbst erst mal klar wird, dass du völlig in Ordnung bist, so wie du bist. Du musst dich nicht zwanghaft verändern. DU bist GUT, so wie du bist. Selbstakzeptanz ist ganz wichtig und wirkt sich auch auf unsere Ausstrahlung aus.

Nochmals zurück zum Thema Stimmungsschwankungen. Diese können unter Umständen auch körperlich bedingt sein. Daher wäre ein Arztbesuch möglicherweise ganz hilfreich. Dort könnte z.B. folgendes untersucht werden:
- Hormonspiegel
- Vitamin D Spiegel
- Schilddrüse
- Evtl. Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Zum Thema Therapie: Du meinst, dass dir hierzu die Mittel fehlen. Wie meinst du das?
Therapiekosten werden häufig von der Krankenkasse übernommen. Diesbezüglich könntest du dich mal an deinen Hausarzt und auch direkt an deine Krankenkasse wenden.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen und wünsche dir ganz liebe Grüße :-)

   
#3
Themenstarter Alt 07.12.2016, 02:27
   
Fifi
Neuer Benutzer
AW: Bi-Polare Störung?

Ersteinmal vielen Dank für die liebe Antwort!!
Und einige Dinge die du nanntest sind mal etwas Neues wie z.B. dass meine negativen Gedanken meine Umgebung unbewusst abschrecken könnten, was mir wirklich weiterhelfen könnte und den Arztbesuch werde ich mir auch vornehmen, danke dafür.
Jedoch muss ich leider sagen, dass ich meine Situation anscheinend doch nicht ausführlich genug beschrieben habe, denn dass ich den Eindruck habe, dass ich eventuell eine solche Krankheit habe ist nicht durch leichte Phasen des schlecht gehens und dann wieder gute Laune geschehen. Also ganz ehrlich gesagt habe ich schon seit ein paar Jahren Depression (glaube ich), in der ich ohne jegliche Hilfe geschafft habe von starker Selbstverletzung loszukommen, seitens meiner Familie kam in dieser Hinsicht immer nur Entsetzen und das nicht-umgehen können mit der Situation, und das ist auch der einzige Grund weshalb ich mir bis heute nichts mehr antue, weil im entdeffeckt wollte ich in meiner Umgebung niemanden mehr "mit-verletzen". Die schlimmen Gedanken sind jedoch geblieben, und mit Stimmungsschwankungen meinte ich eigentlich Phasen in denen es mir leicht erscheint mit meinem Leben klar zu kommen und auch Dinge wegzustecken die nicht so schön sind, aber in den Phasen in denen ich mich in dem Sinne nicht kontrollieren kann ziehen mich Kleinigkeiten schon so sehr runter dass ich sehr explosiv bin (nie im Beisein von jemandem), in meinem Dasein den Sinn verliere und mich wirklich so sehr selbst hasse dass sich der ganze Bereich in meinem Brustbereich wirklich auch schmerzt, abgesehen davon dass ich wirklich jeden Tag wegen irgendetwas weinen muss, dann aber aufstehe und ich wieder ganz gut gelaunt bin. Für mich ist das alles eigentlich langsam zu viel durcheinander in meinem Kopf..Und soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe ist so eine Behandlung auch wenn es nur um das sprechen geht mit kosten verbunden die die Krankenkasse nicht übernimmt wobei ich ohnehin aufkeinen Fall möchte dass irgendwer mitbekommt was mit mir ist deswegen bin ich ja hier auf dieses Forum gegangen um eventuell gute Ratschläge zu bekommen:-) was bis jetzt ja ganz gut geklappt hat, da ich jetzt aber die Situation etwas ausführlicher erklärt habe kann man es vielleicht doch besser verstehen wenn ich mir eine solche Frage stelle. Und zudem dass ich mich bereits Leuten geöffnet habe, dass stimmt schon aber bis jetzt wurde ich in der Hinsicht immer nur enttäuscht weil ich glaube, dass ich entweder mehr davon erwartet habe (an Hilfe oder sowas) oder dass ich falsch an die Sache rangegangen bin, weiß auch nicht.. Und ich weiß, dass professionelle Hilfe das richtige wäre aber ich habe im Moment für mich schwerwiegende Gründe, keine in Betracht zu ziehen.

Fifi ist offline
   
#4
Alt 07.12.2016, 14:36
   
KleineFee
Gast
AW: Bi-Polare Störung?

Hallo nochmals :-)

Es freut mich, dass ich dir schon etwas weiterhelfen konnte und mir sind nach deiner erneuten Schilderung auch noch ein paar zusätzliche Dinge eingefallen.

Offensichtlich scheint die Situation doch heftiger zu sein, als ich es nach deinem ersten Beitrag erwartet hätte. Therapeutische Unterstützung könnte also schon sehr hilfreich sein.
Meines Wissens übernimmt in Deutschland die Krankenkasse bei bestimmten Therapieformen meistens die Kosten (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, analytische Psychotherapie). Wie es in anderen Ländern gehandhabt wird, weiß ich leider nicht.
Du könntest dich einfach mal an deinen Hausarzt wenden und diesen bezüglich der eventuell auftretenden Kosten fragen. Den Arzt könntest du dann auch fragen, wie genau es mit der Schweigepflicht bei einer solchen Therapie aussieht, da du ja nicht möchtest, dass deine Familie etwas davon weiß.
(Wobei sich deine Familie vielleicht auch freuen würde, wenn du dir professionell helfen lässt, wo sie selbst damals überfordert waren. Aber das ist nur so ein Gedanke, der mir gerade kam.)

Bezüglich der (nicht diagnostizierten) Depressionen kam mir gerade noch ein Einfall. Bei Depressionen stimmt oftmals etwas mit dem Serotoninspiegel nicht. Das könntest du beim Arzt auch mal ansprechen und testen lassen. Sollte der Serotoninspiegel zu niedrig sein, so kann die Einnahme von L-Tryptophan (erhältlich in Apotheken) helfen, aus welchem der Körper u.a. Serotonin bildet. Alles Weitere sollte natürlich direkt mit dem Arzt oder dem Apotheker besprochen werden.

Was bei depressiven Phasen auch ganz wichtig ist, sind positive Gedanken und Bewegung. Das kann man z.B. auch miteinander verknüpfen, wenn man spazieren geht und mal schaut, was es alles Schönes zu entdecken gibt.
Ansonsten wäre es z.B. auch eine Möglichkeit, wenn du jeden Tag oder jede Woche eine Art Tages- bzw. Wochenrückblick startest und dir mal alles aufschreibst, was gut gelaufen ist, was dir gefallen hat oder was einfach schön war. So lenkst du deine Gedanken automatisch auf die positiven Dinge deines Lebens, was sich allgemein positiv auf die Stimmung auswirken kann. :-)

Zu einer Sache würde ich dir gerne noch einen kleinen Tipp geben. Du meinst, dass du inzwischen ein richtiges Durcheinander im Kopf hast, das dir langsam echt zu viel wird.
Wie wäre es, wenn du mal all deine Gedanken auf ein Blatt Papier schreibst – es muss nicht geordnet sein, es muss anfangs nicht einmal eine rote Linie erkennbar sein. Einfach alles aufschreiben, was dir einfällt, kreuz und quer.
Am Ende liest du dir durch, was du alles geschrieben hast und versuchst es auf einem zweiten Blatt Papier zu ordnen.
Damit könntest du das Gedankenchaos vielleicht etwas in den Griff bekommen. :-)

   
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Stichworte
bi-polare störung, einsamkeit

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