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#1
Alt 01.07.2018, 18:07
   
Chrissi411
Neuer Benutzer
Ich habe keine Kraft mehr

Hallo,


erstmal ein paar Informationen zu mir. Ich bin 41 Jahre, weiblich und bin aufgrund einer schweren Immunerkrankung seit 10 Jahren berentet. Ich habe zahlreiche schwere Krankheitsphasen durchgemacht (beinahe Verlust der rechten Hand), Thrombosen, Lungenembolie und letztes Jahr Bauchfellentzündung, Hirnhautentzündung, Schlaganfall und schließlich 4 Monate Koma mit Beatmung.
In der Reha habe ich meinen jetzigen Lebenspartner kennen gelernt, der ebenfalls einen Schlaganfall hatte. Da ich mir nicht mehr vorstellen konnte, alleine zu leben, sowohl körperlich als auch psychisch, bin ich sehr schnell zu ihm gezogen. Das ist jetzt ca. 9 Monate her.
Die erste Zeit ging es mir hier relativ gut, leider hat sich meine Grunderkrankung jetzt wieder deutlich verschlechtert. Ich nehme momentan ca. 30 Tabletten am Tag, darunter auch sehr viel Kortison. Da meine Krankheit sehr viele Bereiche betrifft (Endokrinologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Neurologie), betrachtet mich jeder Arzt von seiner Richtung, und wenn er nicht weiter weiß, schiebt er mich einfach ab.


Die letzte Woche ging es mir so schlecht, dass ich oft dachte, ich überlebe den nächsten Tag nicht. Bei meiner Hausärztin brach ich zusammen. Sie gab mir eine Krankenhauseinweisung und meinte, ich solle nicht zu lange warten und in die Uniklinik gehen, da ich dort auch so in Behandlung bin.
Als ich dort angerufen habe, meinten die, so dringend könne es nicht sein, es würde auch ein ambulanter Termin in einer Woche ausreichen. Aber ich kenne ja diese Termine. Die letzten Male bin ich ohne Ergebnis wieder entlassen worden. Und jeder erzählt mir etwas anderes, entscheiden muss ich letztendlich selbst.


Mein Partner unterstützt mich zwar, allerdings merke ich auch, dass er nicht mehr so fit ist...er ist eben schon 67, auch wenn er immer sagt, er sei so fit. Anfangs machte er alles im Haus/in der Wohnung, mit der Zeit habe ich immer mehr übernommen, während er auf der Couch schläft. Das soll jetzt kein Vorwurf sein, ich habe einfach höhere Ansprüche an Sauberkeit, Ordnung, etc...und er ist immer für mich da, fährt mich auch zu Ärzten.


Hinzu kommen aber auch noch Geldsorgen: Die Frau meines Partners ist vor 1,5 Jahren verstorben, sie kümmerte sich um alle Formalitäten, Geld, Verwaltung. Das liegt jetzt in meiner Hand. Obwohl ich ja jetzt mit meiner Rente dazu komme, reicht das Geld hinten und vorne nicht. Es sind Schulden von Seiten seines Vermieters aufgetaucht. Wir haben auch noch 2 ältere Haflinger, die ich sehr liebe.
Für die Versorgung der Pferde geht aber fast meine komplette Rente drauf. Seine Rente reicht schon mit den laufenden Kosten nicht aus. Also bin ich die letzten Monate schon um 4000 Euro an mein Erspartes gegangen. Aber irgendwann muss Schluss sein. Ich brauche auch noch einen kleinen Rückhalt.
Und auch wenn er es nicht zugibt: Er wird immer mehr durcheinander, erzählt alles doppelt, alle Organisation, Terminplanung, etc. lastet auf mir. Das ist mir einfach zu viel. Außerdem bekomme ich dann immer wieder zu hören, dass ICH ja ein Pflegefall wäre und nicht mehr ohne ihn könnte....aber es ist eher anders herum, das weiß ich! Und großes Problem ist auch, dass er es nicht zugibt, jede Hilfe von außen ablehnt und sagt, er sei topfit.


Es gab dann die letzte Zeit immer wieder Momente, wo ich sehr viel geweint habe, wo er dann immer sagt, ich soll doch nicht so beleidigt sein. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, mich zu trennen, aber das ist gar keine Option. Wir sind eben sehr verschieden, aber wir lieben uns sehr und im Zweifelsfall ist er immer für mich da. Und ich möchte auch für unsere Pferde sorgen, besonders zu einem habe ich ein sehr intensives Verhältnis, auch wenn ich nicht reite.
Trotzdem, momentan kämpfe ich von Tag zu Tag. Umso öfter ich im Krankenhaus war, umso mehr Ärzte ich besucht habe, umso weniger wollen die Ärzte etwas entscheiden und schieben mich wieder weg. In der behandelnden Uniklinik habe ich schon 3mal angerufen mit der Bitte um Rückruf. Passiert ist nichts!
Ich bin sehr schwach, kann aus der Hocke nicht mehr aufstehen, habe andauernd Bauchschmerzen und Durchfall und auf 42 kg bei 1,67 m abgenommen. Immer wieder verwirrt, weggetreten, kann ich schwer beschreiben.


Ich habe einfach keine Kraft mehr zu kämpfen. Aber sterben will ich auch noch nicht.
Meine Familie wohnt weiter weg, ich möchte sie auch nicht belasten, denn meine Eltern sind auch nicht mehr so fit und meine Schwester hat 3 Kinder...


Danke fürs teilen!


Gruß Chrissi

Chrissi411 ist offline
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#2
Alt 01.07.2018, 21:29
   
eliott
Moderator
AW: Ich habe keine Kraft mehr

liebe chrissi!
erst einmal herzlich willkommen bei uns im forum.
es war eine gute entscheidung dich hier anzumelden um über deine probleme zu schreiben-
ich hab deinen beitrag gelesen und möchte dir antworten bzw einige fragen stellen die mir so durch den kopf schiessen.
ich hoff das ist für dich in ordnung.
es wäre fein wenn du diese dann beantworten könntest damit ich mich besser in das ganze hineindenken kann.
du hast geschrieben...

ZITAT
Ich bin 41 Jahre, weiblich und bin aufgrund einer schweren Immunerkrankung seit 10 Jahren berentet. Ich habe zahlreiche schwere Krankheitsphasen durchgemacht (beinahe Verlust der rechten Hand), Thrombosen, Lungenembolie und letztes Jahr Bauchfellentzündung, Hirnhautentzündung, Schlaganfall und schließlich 4 Monate Koma mit Beatmung.
ZITAT ENDE

als ich deine zeilen gelesen hab da hab ich mir im stillen gedacht..
boa diese frau hat schon soooo viel mitgemacht in ihrem leben und muss einen shr schweren rucksack tragen.
die ganzen erkrankungen all die schweren phasen die du durchleben hast müssen-
nicht genug dann kam auch noch der schlaganfall und das 4 monatige komamit beatmung dazu...
aber du warst gsd stark genug und hast dich ins leben zurrück gekämpft.
es war sicher ein langer und harter weg den du vor dir hattest deswegen war es ganz wichtig dass du zur reha gefahren bist-
dass du dort deinen mann kennengelernt hast und dich in ihn verliebt hast war wohl ein glück.
es war sicher nicht einfach für dich zu erkennen dass es von nun an nicht mehr möglich war alleine zu leben.
dass du dann zu ihm gezogen bist war wohl für euch beide ein sehr wichtiger und entscheidender schritt.
es hat den vorteil dass man zum einen net mehr allein ist aber auch und das ist viel wichtiger...nachdem sich deine grunderkrankung in vielen bereichen verschlechtert hat jemand für dich da ist.

ZITAT

ie letzte Woche ging es mir so schlecht, dass ich oft dachte, ich überlebe den nächsten Tag nicht. Bei meiner Hausärztin brach ich zusammen. Sie gab mir eine Krankenhauseinweisung und meinte, ich solle nicht zu lange warten und in die Uniklinik gehen, da ich dort auch so in Behandlung bin.
Als ich dort angerufen habe, meinten die, so dringend könne es nicht sein, es würde auch ein ambulanter Termin in einer Woche ausreichen. Aber ich kenne ja diese Termine. Die letzten Male bin ich ohne Ergebnis wieder entlassen worden. Und jeder erzählt mir etwas anderes, entscheiden muss ich letztendlich selbst.
ZITAT ENDE

nachdem es dir letzte woche so schlecht gegangen ist du bei der hausärztin zusammen gebrochen bist so frage ich mich warum diese mit einer überweisung und der anweisung dass du sobald als möglich in die uniklinik gehn sollst weggeschickt hat-
wieso hat sie nicht das rote kreuz zu informieren um dich sofort einliefern zu lassen?
weiters hätte sie sie sich mit der klinik in verbindung setzen müssen um das ganze abzuklären bzw wenn notwendig ein bett zu organisieren
hat sie das nicht für notwendig gehalten?
das wär doch die beste vorgehensweise gewesen damit du die schnellst mögliche behandlung zu bekommen.
was wäre gewesen wenn dir auf dem heimweg was zugestossen wäre?
wer hätt dann die verantwortung übernommen?
dadurch dass du dich selbst darum kümmern hast müssen hat man das ganze nicht für sehr dringlich gehalten und dir erst eine woche später einen termin gegeben.
ich frage mich wie der arzt vom telefon aus beurteilen konnte dass es nicht so dringend sein kann ohne dich gesehn bzw untersucht zu haben.
das wäre wahrscheinlich alls net passiert wenn die ärztin anders reagiert hätte.

ZITAT
Hinzu kommen aber auch noch Geldsorgen: Die Frau meines Partners ist vor 1,5 Jahren verstorben, sie kümmerte sich um alle Formalitäten, Geld, Verwaltung. Das liegt jetzt in meiner Hand. Obwohl ich ja jetzt mit meiner Rente dazu komme, reicht das Geld hinten und vorne nicht. Es sind Schulden von Seiten seines Vermieters aufgetaucht. Wir haben auch noch 2 ältere Haflinger, die ich sehr liebe.
Für die Versorgung der Pferde geht aber fast meine komplette Rente drauf. Seine Rente reicht schon mit den laufenden Kosten nicht aus. Also bin ich die letzten Monate schon um 4000 Euro an mein Erspartes gegangen. Aber irgendwann muss Schluss sein. Ich brauche auch noch einen kleinen Rückhalt.
ZITAT ENDE

für deinen partner ist es sicher sehr schwierige zeit gewesen als seine frau damals verstorben ist.
hat er je diese trauer aufarbeiten können?
mit einer trauerbegleitung oder ähnliches?
oder hat er das gar nicht in betracht gezogen?
die geldsorgen sind für dich nun eine zusätzliche belastung.
nachdem die frau deines partners vor ihrem tod all die wichtigen dinge wie das finanzielle geregelt hat und er sich nicht drum kümmern musste liegt es jetzt an dir diese grosse und schwierige aufgabe zu bewältigen,
du hast geschrieben dass schulden von seinem vermieter aufgetaucht.
wie ist es dazu gekommen?
gibt es hier schon eine lösung?
habt ihr euch bezüglich der schulden schon einmal überlegt ob ihr euch professionelle hilfe holt?
wie wäre es mit einem schuldnerberater?
der ist ein profi und kann euch sicher sehr gut beraten und unterstützen.
wäre das eine option?
was die pferde anbelangt.
das sind ja wirklich tolle und edle tiere aber die versorgung und unterbringung kostet viel geld.
es ist verständlich dass ihr sehr an ihnen hängt.
aber nachdem es so viele finanzielle probleme gibt wäre es gut abzuwägen was wichtiger ist.
du hast bisher schon so viel geld ausgegeben..es ist wichtig dass du erkannt hast dass es so net weiter gehn kann..
es ist verständlich dass du ein teil des geldes zurrück halten willst um einen finanziellen polster zu haben falls etwas sein sollte
wäre es vorstellbar dass die pferde verkauft werden und so ein teil eurer schulden bezahlt werden können?
es wär nur so eine idee von mir...
aber so etwas ghört natürlich genau besprochen.

ZITAT

Und auch wenn er es nicht zugibt: Er wird immer mehr durcheinander, erzählt alles doppelt, alle Organisation, Terminplanung, etc. lastet auf mir. Das ist mir einfach zu viel. Außerdem bekomme ich dann immer wieder zu hören, dass ICH ja ein Pflegefall wäre und nicht mehr ohne ihn könnte....aber es ist eher anders herum, das weiß ich! Und großes Problem ist auch, dass er es nicht zugibt, jede Hilfe von außen ablehnt und sagt, er sei topfit.
ZITAT ENDE'

oftmals sind es die partner denen es auffällt dass beim anderen etwas nicht stimmt.
der betroffene das selber niemals zugeben und behaupten top fit zu sein.
dass er oftmals das gleiche erzählt oder viele dinge verwechselt kann viele gründe haben.
umso wichtiger wäre es das ganze abzuklären.
da er aber keine ärztliche hilfe annehmen will ist das natürlich sehr schwierig.
um dem ganzen zu entkommen schiebt er wohl immer wieder deine krankheit vor und merkt womöglich gar nicht wie belastend das ganze für dich ist.
vielleicht gibt es die möglichkeit ihm das ganze vor augen zu führen mit er begreift dass das ganze einen ernsten hintergrund hat und es wichtig wäre wenn er sich helfen lassen würde.
auch ein gespräch mit dem hausarzt könnte hilfreich sein da er seine patienten kennt und er dir tips geben kann was man tun bzw an wen man sich wenden kann.

ZITAT
Es gab dann die letzte Zeit immer wieder Momente, wo ich sehr viel geweint habe, wo er dann immer sagt, ich soll doch nicht so beleidigt sein. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, mich zu trennen, aber das ist gar keine Option. Wir sind eben sehr verschieden, aber wir lieben uns sehr und im Zweifelsfall ist er immer für mich da. Und ich möchte auch für unsere Pferde sorgen, besonders zu einem habe ich ein sehr intensives Verhältnis, auch wenn ich nicht reite.
Trotzdem, momentan kämpfe ich von Tag zu Tag. Umso öfter ich im Krankenhaus war, umso mehr Ärzte ich besucht habe, umso weniger wollen die Ärzte etwas entscheiden und schieben mich wieder weg. In der behandelnden Uniklinik habe ich schon 3mal angerufen mit der Bitte um Rückruf. Passiert ist nichts!
Ich bin sehr schwach, kann aus der Hocke nicht mehr aufstehen, habe andauernd Bauchschmerzen und Durchfall und auf 42 kg bei 1,67 m abgenommen. Immer wieder verwirrt, weggetreten, kann ich schwer beschreiben.
ZITAT ENDE

anhand deiner geschriebenen zeilen merkt man wie verzweilfelt du bist..
aussagen macht die dich im innersten deines herzens sehr verletzen.
dein partner kann oder will nicht sehn was er dir eigentlich mit dem ganzen antut.
du hast geschrieben dass du dir schon üerlegt hast dich von ihm zu trennen.
auf der andren seite habt ihr doch einige gemeinsamkeiten die euch verbinden und obwohl ihr verschieden seid euch liebt und er im zweifelsfall für dich da ist.
das ist wohl der grund warum ihr es dann doch immer wieder umschwengst.
auch wenn du schreibst dass du für deinen partner da sein willst und deine pferde versorgen willst..
das ist ja verständlich.
dennoch.
an erster stelle stehen jetzt deine gesundheit und dein wohlergehn.
das ist alles was zählt.
es ist verständlich dass du verzweifelt bist dass man dir in der klinik net helfen kann und dich von einem arzt zum andren schiebt.
das gleiche gilt für die anrufe die unbeantwortet bleiben.
nachdem dein gesundheitszustand immer schlechter wird solltest du dringend mit der hausärztin das weitere vorgehn besprechen-.
was ich dich noch fragen wollte.
wurde eigentlich schon eine vorsorge getroffen für den fall dass du dich nicht mehr selbst versorgen kannst?
es ist zwar dein partner da..
aber aus eigener erfahrung kann ich dir sagen dass das sowohl körperlich als auch seelisch sehr viel abverlangt und die pflegenden angehörigen oftmals an ihre grenzen stossen.
das geht schneller als man denkt.
umso wichtiger ist es dass man sich rechtzeitig informiert.
was auch sehr hilfreich ist ist die rufhilfe.
das kann dir im notfall das leben retten.
du kannst dich ja beim roten kreuz darüber erkundigen.
zu deinem letzten Absatz.
es ist verständlich dass du deine Familie nicht belasten möchtest.
vor allem deine Eltern da sie ja selbst gesundheitlich net so gut beinander sind.
da deine schwester selbst 3 Kinder hat alle miteinander so weit weg wohnen ist es wahrscheinlich auch nicht möglich dich zu unterstützen-.
umso wichtiger ist es sich früh genug darauf zu schaun welche Möglichkeiten an Unterstützung es gibt.
ich möchte dir anbieten dass du jederzeit herkommen kannst wenn du jemanden zum reden brauchst-
weisst du ein austausch kann oft sehr hilfreich sein.
ich bin gerne für dich da.
alles liebe elli
__________________
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" (Erich Kästner)

eliott ist offline
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#3
Themenstarter Alt 02.07.2018, 13:20
   
Chrissi411
Neuer Benutzer
AW: Ich habe keine Kraft mehr

Liebe elli,


vielen, vielen Dank für Deinen langen Brief.


zu den Geldfragen:
eine Schuldnerberatung wäre an sich schon sinnvoll. Aber hier ist mein Partner auch recht träge und meint, es bringt sowieso nichts.
Natürlich wäre das Nächste, die Pferde abzuschaffen, aber da sie schon sehr alt sind, ist es schwierig, sie zu verkaufen. Und er meint, die Pferde hätten es sowieso woanders viel zu schlecht, dann würde er sie lieber schlachten lassen. Auch bei diesen Aussagen habe ich schon viele Heulanfälle bekommen, denn besonders den einen, liebe ich sehr....und er mich auch. Es ist ein großer Lebensinhalt.
Es ist eben ein Problem, es sind eigentlich ja seine Pferde, er hat sie schon seit 20 Jahren, er kennt viele Pferdefreunde, und er möchte und muss es organisieren. Aber er drückt sich total. Ich habe schon im Internet einen Stall gefunden, der viel billiger ist und ganz um die Ecke. Und obwohl er ständig an unserem jetzigen Stall rumnörgelt, leitet er nichts in die Wege. Druck mache ich schon seit Mai, jetzt ist seine Aussage, dass es eben noch vor dem Herbst gemacht werden muss. Dann sagt er wieder, im Herbst kriegt man keine Stallplätze mehr.....


Falls er aber die Pferde schlachten lassen würde, ehe alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, das würde ich ihm nicht verzeihen, und das wäre dann vermutlich das Ende unserer Beziehung.....


Wegen der Krankheit:
Ich schleppe mich eben von Tag zu Tag, heute war es wieder ganz katastrophal. Trotzdem habe ich mich bisher irgendwie durchgebissen.
Ich werde trotzdem nochmal einen Termin bei meiner Hausärztin vereinbaren und auch mit meinem Partner mit ihr sprechen. Ich halte mir immer die Option mit der 112 offen. Ich weiß, dass ich mich nicht unnötig anstelle. Aber solange es auch so irgendwie geht (ich habe Do und Fr auch noch Fachärzte, die mich vielleicht weiter bringen).
Eigentlich war ich mit meiner Hausärztin immer sehr zufrieden, sie meinte auch, sie könne mir einen Krankenwagen rufen, aber ich sagte, dass mein Partner mich abholen würde. Ich habe eben durch meine vielen Krankenhauserfahrungen eine regelrechte Phobie gegenüber Krankenhäusern...bin deswegen auch schon oft gegen ärztlichen Rat gegangen.


Wegen Vorsorge/Vollmacht hast Du auch recht. Als ich letztes Jahr so schwer krank war, hat meine Mutter die Vollmacht gehabt. Das ist jetzt wieder aufgehoben. Mein Partner und ich haben nichts füreinander, das sollten wir auf jeden Fall angehen!
Problem bei ihm wäre allerdings, dass er bei dem Behördenkram total aufgeschmissen wäre. Andersrum wäre das nicht so schlimm.


So, jetzt verlässt mich die Kraft wieder


LG Chrissi

Chrissi411 ist offline
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#4
Alt 02.07.2018, 20:57
   
eliott
Moderator
AW: Ich habe keine Kraft mehr

liebe chrissi!
fein dass du dich wieder so schnell gemeldet hast.
du hast geschrieben dass ihr schon bei einer schuldnerberatung ward dein partner dort sehr lasch war und gemeint hat dass das nix bringt.
das ist seine meinung ..
meine frage.
hat sich seit damals finanziell etwas verändert?
hier muss man klar mit einem nein antworten.
denn die schulden bestehn weiterhin und es wir immer mehr wenn hier nicht noch einmal das ganze in angriff genommen wird kann das böse enden.
kann oder will er nicht sehn dass sich die finanzielle spirale immer weiter nach unten dreht und ihr euch nur noch mehr verschuldet als ihr es eh schon seid?
glaubt er denn wenn er die augen verschliesst dass sich die probleme von selbst auflösen?
leider ist das ein wunschtraum der nicht in erfüllung gehn wird.
es wäre sehr wichtig wenn du noch einmal mit ihm sprechen und ihm klar machen würdesr dass es unbedingt notwendig ist noch einmal professionelle hilfe in anspruch zu nehmen bevor es zu spät ist.
was die pferde anbelangt....
nun es ist sicher schwierig die pferde anzubringen vor allem weil sie ja schon recht alt sind.
dass dich der vorschlag deines partners entsetzt hat und du weinen hast müssen als er gemeint hat dass man er sie zum schlachter bringen will ist verständlich-.
die tiere sind euch aber besonders dir ans herz gewachsen und euer aber ganz besonders dein lebensinhalt geworden.
da er dich liebt und weiss wie sehr du an den tieren hängt wird er wohl von dieser option absehn.
nachdem er viele pferdefreunde hat kann er vielleicht bei einem von denen eure tiere unterbringen-
du hast geschrieben dass er immer an eurem jetzigen stall herum kritisiert aber im endeffekt schiebt er sein vorhaben das ganze in angriff zu nehmen immer wieder hinaus-
es war eine gute entscheidung das ganze selbst in die hand zu nehmen und sich um eine passende unterbringung der tiere umzusehn.
wie man sieht warst du auch erfolgreich.
es wäre toll wenn es mit dem stall der bei euch in der nähe klappen würde .
denn dann könntet ihr die pferde jederzeit besuchen...
du solltest noch einmal mit ihm diesbezüglich reden und ihm den vorschlag unterbreiten.
erklär ihm klipp und klar warum es nicht mehr möglich ist die pferde zu behalten.
du kannst ja mit den besitzern einen besichtigungstermin ausmachen.
schauts euch das ganze an und wenns passt dann sagts zu.
ihr solltet euch allerdings net zu lang zeit lassen damit denn sonnst sind diese plätze vergeben.
das geht oft sehr schnell.
nun zum nächsten thema...deine krankheit...
nachdem es dir sichtlich von tag zu tag schlechter geht und du dich durch den tag kämpfst solltest du unbedingt so bald als möglich etwas tun.
es ist verständlich dass du sagst dass solange die haus als auch fachärzte erreichbar sind möchtest schaun dass es irgendwie weiter geht.
aber auf dauer kann es nicht so weiter gehn...
du solltestdie option im notfall die rettung zu holen im auge behalten.
denn sie sind die schnell vorort sind wenn man sie ruft.
und du wirst dann optimal versorgt.
das solltest du nicht vergessen.
was den termin bei der hausärztin ist ganz wichtig damit ihr die weitere vorgehn was deine behandlung betrifft besprechen könnt.
es wäre optimal wenn dich dein partner begleiten würde.
dann könnte diese ein gespräch mit ihm führen und auf diese weise herausfinden was mit ohm los ist.
glaubst du dass das machbar ist?
würde er mitgehn?
es ist gut dass du mit ihr bisher zufrieden bist ist ganz wichtig.
nun so wie du es beschrieben hast wollte sie eh die rettung rufen und dich ins krankenhaus einweisen lassen aber du wolltest es nicht.
dir war es lieber dass dich dein partner abholt.
es ist verständlich dass du nach den vielen krankenhausaufenthalten nicht mehr dorthin willst..
aber manchmal kann man es halt net verwehrn....
allerdings ist es net so.
wenn der patient die behandlung verweigert dann kann man nichts tun.
der wille des patienten steht an erster stelle.
da sind dem arzt die hände gebunden und es kann keiner was tun.
was man in so einem fall aber bedenken sollte...
was wenn unterwegs etwas passiert??
dann braucht man erst wieder die rettung und den notarzt.
was die vorsorge betrifft.
nachdem du letztes jahr so krank warst war es wichtig deiner mama die vollmacht gehabt hat.
nachdem diese aufgehoben wurde sollte man sich genau überlegen wen man hier einsetzen möchte.
sicher dein partner steht an erster stelle.
das ist klar.
aber falls er es nicht könnte oder er es aus gesundheitlichen gründen nicht schaffen würde gäbe es dann vielelicht noch jemanden der das übernehmen könnte?
ich wünsche dir alles gute...
lass dir ruhig zeit mit der antwort.
es ist wichtig dass du deine kräfte ganz gut einteilst um den altag zu bewältigen
wenns für dich passt kannst du dich gerne wieder melden.
alles liebe elli
__________________
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" (Erich Kästner)

eliott ist offline
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