Spendet jemand Stammzellen?

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  • Hallo Wolfgang,


    leider habe ich diese Sendung nicht verfolgen können.
    Wie war der Tenor?
    Ich selbst bin weder registriert noch habe ich Stammzellen gespendet
    Ich persönlich habe als Betroffener (anderes Krankheitsbild) sehr viele Gespräche über Spenden, Spender, Organisationen und einiges mehr erleben dürfen.
    Immer häufiger kam ich nach dem reflektieren verschiedener Fachgespräche zu dem Entschluß, das es hier nicht real um den Typus Mensch als zu rettendes Wesen geht, sondern nur um Ruhm und Reichtum, also nur um den eigenen Namen im "positiven Sinne" erscheinen zu lassen.
    Darf ich dich fragen weshalb Du dieses Thema aufgegriffen hast?
    Bist Du unmittelbar ein Betroffener?


    Würde mich über weitere Posts freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hey Patrick,


    ein Freund von mir hat Leukämie.
    ich sag die Reklame von der DKMS und Seracell, da dachte ich, dass ich mal herumfrage. Mittlerweile können sogar Mütter ihre Stammzellen spenden (nach der Geburt, Nabelschnurblut).


    Ich finde es spannend, weil unsere Welt von Krankheiten zunehmend heimgesucht wird und wir mehr Mitgefühl und Spendenbereitschaft brauchen, findest du nicht auch?
    Ich werde definitiv registriert und aktiv werden, das ist mein Teil zur Gesellschaft.

  • Ich finde das Thema auch sehr spannend, muss dazu aber eins sagen:
    Frauen haben direkt nach der Geburt die besten Chancen zur Stammzellenspende, denn immerhin befindet sich ein sehr großes Potenzial solcher Stammzellen im Nabelschnurblut! Man kann dieses Nabelschnurblut entweder einlagern lassen oder sogar spenden!!!
    Für mich ist diese Thematik genau so brisant, denn Stammzellen, Blut und Organe sollten meiner Meinung nach der Gesellschaft zu Gute kommen, wenn man es selbst nicht braucht. Nur so können wir uns den vielen Krankheiten stellen und der Forschung ihre Entwicklung erlauben. Denn nur die Forschung ist in der Lage, mit Hilfe von u. a. Spenden neue lebensrettende Methoden zu entwickeln.

  • Hallo Klausi,
    die Absicht, die Entscheidung Stammzellen und / oder Organspender zu werden sind gute Vorausetzungen den Menschen helfen zu wollen und zu können.
    Wenn, ja wenn das große "Geschäfte machen" einzelner wichtigen Gesellschaften, wie Vermittlungsstellen, Notfallstellen, Krankenhäuser, Ärzte und einige mehr, regelmäßig "nicht" in den Vordergrund gespielt werden würde.
    Meine Fragen lauten: Tritt hier nicht, die Hilfsbereitschaft der Spender, das "ich werde helfen" und /oder " das mache ich jetzt" mit der Häufigkeit solcher Meldungen in den Hintergrund?
    Was ist denn die von den Krankenkasse gesetzlich vorgeschriebene "Hilfsbereitschaft" siehe z.B. Organspenderausweis für die wirklichen Hilfsbedürftigen wert?
    Sind solche Machenschaften nicht eher Kontraproduktiv zu den realen Absichten der Spendewilligen?


    Freue mich auf weitere Antworten.


    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • ja ich bin regestiert bin auch stolz darauf.
    ich habe von einem fall gehört wo sich einer regestrieren lassen hat
    u kurz vor der ob abgesprungen ist weil er angst hatte dann lass ich mich garnicht erst regestrieren
    das kind ist letztend endes gestorben

  • die Kriterien stammzellen zu spenden sind sehr streng um den Patienten nicht zu gefährden.
    das ist auch gut so-
    es sollte jeder für sich selbst entscheiden ob der sich als spender in die kartei eintragen zu lassen oder nicht.
    du hast dich dafür entschieden mit deiner spende menschen zu helfen.
    wenn ich die Möglichkeit hätte würde ich ohne mich ohne zu zögern registrieren lassen.
    aber aus gesundheitlichen gründen wurde ich abgelehnt...
    lg elli

  • Hey zusammen
    ich selbst habe mich als ich 18 war direkt registrieren lassen.
    mit den 2 Gedanken "ok hey du kannst damit vllt mal n leben retten" & "hey was is wenn du mal betroffen bist un dir nich geholfen werden kann weil sich jemanden der dir helfen könnte nich registriert hat"
    Ich bin generell der ansicht wenn man helfen kann dann sollte man es tun. ( da spricht jetzt vllt etwas der rettungsassistent aus mir xD )
    Auf grund meiner krankheit falle ich jetzt allerdings raus un werde durch so eine spende leider niemandm mehr helfen können.

  • du hast eine sehr gute einstellung trina...
    es ist wichtig zu helfen wenns darauf ankommt.
    auch wenn es nicht möglich ist stammzellen zu spenden so leistest du als rettungsassistentin eine sehr wichtige und sehr wertvolle arbeit in unserer Gesellschaft.
    aus liebe zum menschen(Leitspruch beim roten kreuz)
    lg elli

  • ein schönes Thema, ich habe mich vor 1,5 Jahren registriert und hatte das Gefühl, ich würde gleich dran kommen, ich habe es mit sehr gewünscht, aber nein, bisher ist nichts passiert.

    Wer weiß, vielleicht bekomme ich mal die Chance. In 80% der Fälle wird nur Blut abgenommen, also ohne OP. Für die Registrierung bekommt man ein Set zugeschickt, es geht schnell und unkompliziert.

  • Ich habe mich aus registrieren lassen, schon vor über 10 Jahren, weil ich mal aktiver Blut- und Blutplasmaspender gewesen bin und dort diese Option mit eingeräumt wird. Leider kann ich das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen. Ich habe auch einen Organspendeausweis, für den Fall der Fälle.

  • ja, den habe ich auch..😁

    Vor Kurzem gab es einen Aufruf zum Blutspenden, ich habe es zwei mal gemacht vor vielen Jahren und jedes mal ging es mir sehr schlecht, einmal habe ich das Bewusstsein verloren, beim zweiten Mal ließen sie mich lange auf der Liege liegen, haben mir Essen gegeben und Zucker und es war mir trotzdem den ganzen Tag übel. Komisch, ist ja nur ein 0,5 Liter, vielleicht sollte ich es nochmal versuchen.

    Man denkt gar nicht daran, dass man es mal auch selber brauchen könnte,