Mein Leben bricht auseinander

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  • Hallo,


    Ich bin 22 Jahre alt, Student im 5. Semester (war eine gewisse Zeit lang erfolgreich) und sehe zu, wie mein Leben Tag für Tag immer weiter auseinanderbricht. Eigentlich halte ich mich für einen recht intelligenten Typen und doch hasse ich mich so sehr. Ich streite mich immer heftiger mit den Leuten, mit denen ich viel zu tun habe, versage die letzten Semester so sehr, dass ich nächstes Semester exmatrikuliert werde, wenn ich die erforderlichen Leistungen nicht erbringe. Dabei liebe ich mein Studium und wollte mal so viel aus mir und meinem Leben machen. Ich nehme seit etwa eineinhalb Jahren Drogen, seit einem Jahr auch harte, wie Speed und Crystal Meth. Das ist das einzige, das mich halbwegs bei Laune halten kann. Ich liebe meine Freunde und entferne mich doch immer weiter von ihnen. Ich lüge mich die letzten Jahre durch jede erdenkliche Lebenssituation, streife planlos durch den Tag und weine die letzten Monate sehr viel, obwohl ich weinen hasse und es immer so gut es ging vermieden habe. Ich habe den roten Faden in meinem Leben verloren und kann ihn nicht wieder finden, weiß nicht, ob ich ihn überhaupt wieder finden kann und ob es Sinn macht, nach ihm zu suchen. Wenn ich im nächsten Semester exmatrikuliert werde, wird mich das wohl komplett in den Abgrund stürzen. Falls ich den erforderlichen Mut dazu erbringen sollte, würde ich mir vielleicht auch das Leben nehmen. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Gestern war ich auf der Hochzeitsfeier von Bekannten und bin nach wenigen Stunden gegangen. Ich gönne den beiden ihr Glück und wünsche ihnen das beste, aber ich konnte die Atmosphäre nicht ertragen, die heitere Musik und die feiernden Menschen... Es hat mich so fertig gemacht. Nachdem ich ging, habe ich erst mal etwas Meth geraucht und bin den restlichen Tag bis spät in die Nacht lange spazieren gegangen und musste dabei wieder weinen, weil ich über mein Leben nachgedacht habe. Einige Leute haben das mitbekommen und haben mich gefragt, ob alles in Ordnung sei, doch ich bin einfach nur weitergelaufen und habe sie nicht beachtet. Ich bin so verzweifelt, ich fühle mich so zerstört. Ich kann mit niemandem darüber reden, weil ich jedes mal weinen muss und ich das nicht vor jemandem kann. Bitte schreibt etwas, irgendetwas. Ich weiß nicht ob ich alles wegwerfen soll, ob es sich für mich überhaupt noch lohnt zu kämpfen und irgendetwas verändern zu wollen.

  • Es lohnt sich immer zu kämpfen. Und je härter du kämpfst, desto stolzer kannst du am Ende sein, wenn du es geschafft hast.
    Du hörst das vielleicht nicht zum ersten Mal, aber du brauchst unbedingt einen Ersatz zu Crystal, um dich bei Laune zu halten. Diese scheiß Droge ist wahrscheinlich das einzige was dich kaputt macht.

  • Hallo Moonoo,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Deine geschrieben Zeilen zeigen eigentlich nur auf: Das Du im Grunde keinen Willen besitzt gemacht Fehler dir einzugestehen und diese bei erkennen auch zu berichtigen.
    Das Du dich zur Zeit in einem Kreislauf bewegst und allein keinen Ausgang findest ist bei der Einnahme dieser Droge kein Einzelfall.
    Gehe zu einem Profi, gehe zu Ärzten die dich in dieser Angelegenheit beraten können und werden.
    Danach liegt es an dir, diese notwendigen Schritte anzufangen und diese auch durch zustehen.
    Du bist noch jung und hast ein komplettes Leben noch vor dir.
    Das Leben einfach wegzuschmeißen, dafür gibt es aber keinen Grund.
    Stehe dieses Thema durch, lasse dich krank schreiben, wiederhole das Semester zu einem anderen Zeitpunkt!
    Das einzige was Du verlieren kannst ist etwas Zeit!!
    Gewinnen kannst Du dagegen sehr viel!


    Also, gehe dieses Problem offensiv an.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • hallo moono!
    auch von mir ein ganz herzliches grüss gott hier bei uns im Forum!
    Ich kann den beiden nur beipflichten.es ist wichtig dass du von den drogen wegkommst.es wird ein langer und schwieriger weg..aber mit hilfe von therapeuten kannst du es schaffen.der erste schritt ist sicher der schwierigste.
    aber du wirst sehn wenn du die therapie gemacht hast wirst du sehn dass es eine gute wichtige und richtige entscheidung war..du hast es in der hand dass du ein normales leben ohne drogen fûhren kannst
    wenn du das geschafft hast dann kannst du auch dein Studium wieder aufnehmen und deine Prüfungen machen...
    ein weiterer schritt ist dann der abschluss deines Studiums--
    du hast die Möglichkeit einen Job zu bekommen der dir taugt und vielleicht ziehst du auch mal in Erwägung eine Familie zu gründen..
    wer weiss...
    du siehst du hast so viele Möglichkeiten in deinem leben...schmeiss es net weg!!
    du bist noch sehr jung und hast dein ganzes leben noch vor dir...
    ich wünsche dir alles gute.
    lg elli

  • hallo moono!
    es sind schon einige tage seit deinem letzten beitrag vergangen und ich wollte wissen wie es dir inzwischen ergangen ist..
    hast du dich schon dazu aufraffen können hilfe wegen deines drogenproblems anzunehmen?
    es ist sicher kein einfacher weg und so eine Therapie dauert auch recht lange bis du von dem klumpat weg kommst..
    aber nur so hast du die Chance dein leben wieder in den griff zu bekommen.
    das ist das beste was du machen kannst..glaubs mir...
    natürlich werde ich auch weiterhin für dich da sein wenn du hilfe brauchst.
    lg elli