Ich hatte zu viele Sexualpartner und haben meinen Freund belogen

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  • Hallo!

    Ich habe einige Fehler vor meiner jetzigen Beziehung gemacht. Fehler waren es für mich zu dieser Zeit nicht wirklich. Aber jetzt bereue ich sehr, sehr viele davon. Ich hab mit knapp 14 mit Sex angefangen, bin jetzt fast 26 und hatte 15 Sexualpartner. Außerdem habe ich über gewisse Geschehnisse vor meiner jetzigen Beziehung, etwas gelogen und immer wieder nur einen Teil weiter gesagt. Ein halbes Jahr lang - bis gestern.

    Seit gestern weiß er alles. Jedes einzelne Mal mit jedem Typen. Er wollte es unbedingt und ich konnte nicht anders.


    Abgesehen davon, dass ihm natürlich 15 Partner viel zu viel sind und er sich von mir ekelt (er selbst hatte 6, zumindest weiß ich von nicht mehr weil ich es einfach nicht wissen will. Ich bin mir aber sicher es sind nicht mehr - er ist nicht der Typ dafür), ist das Vertrauen futsch.


    Ich weiß garnicht was ich hören will, es gibt momentan keine Lösung. Ich wollt das nur mal loswerden.

    Ich weiß die Lügen waren für ihn das Schlimmste und er meint wenn ich ihn nie angelogen hätte und zu mir selbst gestanden hätte, wär das alles nie soweit gekommen und er könnt damit umgehen. Aber nach dem ganzen nicht mehr...


    Frohe Weihnachten :(

  • Hallo,


    also ehrlich gesagt kann ich dein Problem nicht als wirkliches Problem erkennen. Nur weil du etwas mehr Sexualpartner als der gängige Durchschnitt hattest, ist das doch kein Grund, dass eine Vertrauensbasis zerstört ist. Ebenso kann ich diesen Teil mit dem Ekel nicht einordnen. Die Menge an Sexualpartnern sagt nichts darüber aus. Hast du halt 15! Und? Können auch 100 sein, spielt das eine Rolle? Reinlichkeit, bzw. auch die Gesundheit durch Geschlechtskrankheiten sind andere Themen, die andere Ursachen haben. Sich also vor dir zu ekeln ist einfach nur, entschuldige das Wort, total dämlich! Es entbehrt jeglicher Grundlage und Vernunft und zeigt leider auch, dass dein Partner nicht sonderlich reif und gebildet zu sein scheint. Weiterhin ist es auch totaler Schwachsinn einzuteilen was zu viel oder zu wenig an Sexualpartnern ist. Dafür gibt es kein richtig oder falsch.


    Meines Erachtens solltest du dich wegen deiner aktiven Sexualität nicht schlecht fühlen oder gar schämen. Es hat eine Bewandtnis das du so sexuell aktiv bist. Das zu unterdrücken oder dich deswegen schlecht zu fühlen ist totaler Nonsens. Ich an deiner Stelle würde dir eher dazu raten, dass du diesen Hang dazu nicht versteckst, sondern auslebst. Es gibt auch keinen Grund da einen Hehl draus zu machen. Das bist du, akzeptiere dich und gut und spiel mit offenen Karten. Das hilft auch deinem Selbstbewusstsein. Unterdrückung eines Bedürfnisses ist übrigens nie gut für das seelische Wohl eines Individuums, genauso wenig wie der emotionale Druck den dein Partner auf dich aufbaut. Da sehe ich nach deiner Erzählung auch keinen wirklichen Sinn mehr darin, weil deine Vergangenheit keine Bewandtnis über das Jetzt hat. Genauso musst du dir nicht den Schuh der Unehrlichkeit anziehen. Es mag ja sein, dass du nicht gleich die Wahrheit gesagt hast, aber deine Verheimlichung ist nicht aus schädlichem Motiv entstanden. Das ist ein himmelweiter Unterschied und meiner Meinung nach kein Grund in irgendeiner Form böse auf dich zu sein. Dennoch sehe ich nach der Darlegung nicht mehr viel Sinn in deiner jetzigen Beziehung. Vielleicht solltest du dich trennen, weil dieser Mensch den du da als deinen Partner definierst, nicht wirklich wie ein Partner agiert, sondern dich schädigt.

  • Wow erstmals danke für die ausgiebige Antwort. Bin auf jeden Fall froh das so zu lesen. Dennoch möchte ich die Beziehung zu ihn auf jeden Fall weiterführen und hoffe dass ich sein Vertrauen zurück bekomme. Wir haben uns wieder angefangen zu treffen und davor, hatte ich 3x mit einem anderen (Ander dem gleichen) Sex und dann kurz bevor er mir seine Liebe gestanden hat noch einmal mit jemanden. Ich muss dazu sagen dass ich zwar insgeheim hoffte, dass wir zusammen kommen, aber er sagte mir lange es sei nur eine Freundschaft weil er nicht mehr kann.


    Hast du eine Idee oder einen Tipp für mich wie ich sein Vertrauen wieder erhalte?

    Ich fühle mich wirklich sehr sehr schlecht und möchte es einfach wieder hinbiegen...

  • Hallo Rox,


    sorry, das ich mich erst heute melde.

    Eine Ehrlichkeit seinem Partner gegenüber sollte eine Grundvoraussetzung sein um Vertrauen aufbauen zu können.

    Geschichten vor den jeweiligen Beziehungen sollten nur insoweit eine Rolle spielen, wenn es um Bestätigungen und / oder "Gefühlsaufbau" also um ein zulassen der Gefühle gehen sollte.

    Stelle dir doch einmal die Situation im umgekehrten Falle vor.

    Wie würdest Du fühlen, reagieren wenn man dir auf deine Fragen nur "Halbwahrheiten" präsentiert?

    Welche Gedanken würden dich treiben, Klarheit in deinem Leben wieder zu erlangen?


    Noch einige Sätze zu dem Thema "Fehler".

    Wer mag entscheiden was sogenannte Fehler sind?

    Entscheidet man nicht des Öfteren aus einer Situation heraus?

    Aus einer IST - Situation die gelöst werden sollte, muss oder darf?

    Entscheidungen zu treffen sind selten eine leichte Sache.

    Der einzige der mit einer getroffenen "Entscheidung" langfristig Leben darf und auch muss, ist die betroffene Person selbst.


    Ist es nicht so, das man durch und an dem erlebten reift?

    Lernt man nicht durch gemachten Erfahrungen seine Sinne, seine Einstellung zum Leben eventuell auch bei einem weiteren Schritt zu korrigieren?

    Das Leben besteht aus einem Sammelsurium unterschiedlichsten gemachten Erfahrungen!


    Deine Fragestellung sollte lauten "Was möchte ich"?

    Wie sind meine Gefühle dem Partner gegenüber?


    Kannst Du dir selbst die Antworten geben?


    Gerne stehe ich dir für weiteren Gedankenaustausch zu Verfügung.


    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hast du eine Idee oder einen Tipp für mich wie ich sein Vertrauen wieder erhalte?

    Ich fühle mich wirklich sehr sehr schlecht und möchte es einfach wieder hinbiegen...

    Du stellst da ziemlich schwere Fragen. Weißt du, meines Erachtens ist das Leben der strengste Lehrmeister von allen. Das liegt daran, weil das Leben erst prüft und dann lehrt. Das klingt abgedroschen, ist aber bei Beziehungsdingen eine sehr treffende Aussage. Grundsätzlich weißt du nicht was im Kopf des anderen vorgeht. Eine Aussage die jemand trifft, die kann man nur durch Vertrauen erlangen. Nun ist es leider so, dass man eine Haltung zu jemandem nur sehr schwer beweisen kann, vielleicht in dem man ihm hilft, für einen da ist, eine schwere Zeit, trotz aller Widerstände überwindet, sowas in der Art. Leichter jedoch stellt es sich ein seine eigenen Aussagen mit einem Zweifel zu durchziehen. Diese Zweifel ergeben sich aus deinem Wesen und so leid es mir tut, diese wirst du nicht mehr austreiben können. Das heimtückische am Zweifel ist, dass dieser nicht einmal stimmen muss.


    Das Problem beginnt nämlich schon bei dem was dein Freund über dich weiß. Jemand der viele Sexualpartner hat und keine Schwierigkeiten besitzt in eine Beziehung zu gelangen oder seine Sexualität sehr freizügig auslebt, löst bei seinem Partner unheimlich große Verlustangst aus, sofern dieser nicht auf der gleichen Wellenlänge ist. Diese wird dein jetziger Partner zweifelsohne in sich hegen und dabei ist es auch relativ egal ob du in deinem Handeln treu oder untreu warst oder es dir egal ist, weil Single und eine beidseitige Übereinkunft über ein One Night Stand ja dabei völlig okay ist. Dennoch reicht schon allein das aus um ihn eifersüchtig zu machen.


    Weiterhin besteht das Problem mit den Halbwahrheiten, nicht so sehr weil die halbe Wahrheit erzählen noch nicht gleich eine Lüge ist, sondern weil deine Haltung dazu eher defensiv wirkt. Wenn jemand nicht mit der Sprache herausrückt und gewisse Dinge nicht benennt, dann ist das ein Zeichen von Angst. Ich lese aus deinem Text heraus, dass du diese Angst in dir hegst. Das ist ja auch total logisch, schließlich hinterfragtest du mit deinem Eröffnungspost ja deine ganze Person. Du bist also unsicher und vermutest den Fehler bei dir. Aber es ist kein Fehler, es ist leider nur die Wirkungsweise von dem was du bist auf andere. Jedenfalls kannst du davon ausgehen, dass dein Partner diese Unsicherheit bei dir bereits ausgemacht hat und dir unter Umstand zutraut, dass du die Lösung des Problems mehr im Verschweigen als denn im Benennen und der Klärung siehst. Angst wählt den einfachsten Weg und riskiert auch nichts. Folglich könnte dein Partner genau dies bei dir befürchten und du kannst leider nicht mehr viel tun um diesen Zweifel zu zerstreuen.


    Aber es ist auch nicht fair das Problem nur bei dir zu suchen. Der Punkt ist, dass eine Beziehung eine beidseitige Geschichte ist. Meines Erachtens steht auch auf seiner Seite eine ziemliche Belastung. Wie schon gesagt, mir stößt da die Aussage des Ekels, der medizinisch nicht belegbar ist, immer noch auf. Eine Beziehung ist nämlich auch eine Frage der Intelligenz. Ist er zu dämlich deine Bemühungen als Pro für die Beziehung zu erkennen, beziehungsweise gelingt es ihm nicht seine Verlustangst zu kontrollieren, dann hat das Ganze keine wirkliche Zukunft, euer Fundament ist aufgeweicht. Desweiteren fällt mir noch etwas ein. Bist du Mutter und hast du Kinder? Das frage ich dich deswegen, weil dieser Aspekt unter Umstand auch in dieser Frage betrachtet werden sollte.


    Ich maße mir aber auch nicht wirklich an, dir irgendwas zu raten, was du tun kannst. Ich kann dir nur meine Gedanken zum Teilen anbieten. Du musst es selbst machen. Ich kann es auch gar nicht. Die Wahrheit ist, ich selber habe keine Lösung wie man eine Beziehung so führt, dass sie bis ans Lebensende glücklich wird. Mein Plan der Liebe ist nach 11 Jahren ziemlich RTL-mäßig zu Asche geworden und ich muss mit meinen 31 Lenzen auch erst einmal alles neu sortieren. Die Lage ist bei mir zwar völlig anders, aber ich bin auch wegen eines schwerwiegenden Problems hier her gekommen, genauso wie du. Von daher sieh es nicht als Rat, sondern als Impuls für dich.

  • Hallo,


    wieso sind 15 Partner mit 26 zu viel??

    Sex ist doch erst einmal etwas sehr Schönes. Wieso solltest Du das nicht ausleben dürfen??

    Wieso verurteilst Du Dich dafür, dass Du sexuell aktiv bist?? - Wenn Du sexuell aktiv sein willst,

    dann darfst Du das auch gerne sein.

    Das einzige Problem bei vielen Partnern ist das Infektionsrisiko. - du solltest weder Dich noch andere infizieren!

    Daher KONDOM BENUTZEN!!


    Mir persönlich ist eine sexuell aktive Partnerin sehr viel lieber!! - Glaub mir!! Ich weiß von was ich rede!!

    Meine aktuelle Freundin kann über deine "15" nur mitleidig lächeln!!

    Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass andere Männer das anders sehen.


    Dass dein Freund nach deiner Schilderung erst einmal Probleme damit hat, ist aber verständlich.

    15 Partner mit 26 ist kein Problem. Eine eingehende Schilderung ist sehr wohl ein Problem!!

    Ebenso könntest Du fragen "können wir es in der Lieblingsstellung deiner Eltern treiben?".

    Ich garantiere Dir, nach dieser Frage hat kein Mann der Welt mehr Lust!!

    (Gott sei dank bin ich vom Klapperstorch)

    Verstehst Du? - Erzählen darfst Du!! Aber bitte so, dass kein "Kopfkino" entsteht.

    Aber keine Angst!! Das Kopfkino vergeht auch spätestens nach ein paar Tagen.


    Auch dass Du sehr viel "erfahrener" bist, kann zu einem (kleinen) Problem werden.

    Das ging mir jedenfalls so. - Ich war es gewohnt, dass ich der "erfahrenere" Part bin.

    Als ich die Vorgeschichte meiner aktuellen Freundin erfahren habe, hat mich das schon "eingeschüchtert".

    Aber das ist nur eine "Übungssache".


    Deine sexuelle Vorgeschichte sollte auf Dinge wie Vertrauen oder Beziehung keinen oder kaum Einfluss haben. - Und mal ganz ehrlich!! - Wenn ein Mann mit deiner "Vorgeschichte" Probleme hat, dann ist er wohl nicht der Richtige.


    Jetzt wolltest Du wissen, wie Du eine Beziehung bekommst und sein Vertrauen zurück gewinnst.


    Ganz einfach! Sei Du selbst. Steh zu deiner Geschichte, steh zu deinen Wünschen, sei offen und ehrlich.

    Er trifft dann seine Entscheidung. - Vielleicht ja, vielleicht nein. Das kannst man nie wissen.

    Aber wenn es zu einer Beziehung kommt, dann steht diese auf einer gesunden Basis.


    Viel Erfolg

  • Ok, dann weißt du ja jetzt fürs nächste mal, dass dieses Thema ein heikles Thema sein kann.


    Bereits in einigen Filmen und Serien hieß es ja, dass Frauen bei der Anzahl der SExualpartner gerne nach unten korrigieren.

    'Männer, die viele Weiber hatten sind Helden - Frauen dagegen "Schlampen".' (So oder so ähnlich bei Sex and the City)


    Kein Mann möchte in dieser (und vielleicht anderen Hinsichten) von seiner Partnerin übertoffen werden.


    Daher rate ich dir das Thema in Zukunft zu umschiffen. Keine Zahl nennen, Thema wechseln.

    Es ist deine ganz persönliche Sache! Du bist nicht verpflichtet Auskunft zu geben.

    Sowas sollte in keiner Beziehung vorkommen, das ist nämlich Kindergarten Verhalten.


    Liebe Grüße

  • Mimi

    Hallo. Vorerst danke für die Antwort.

    Das Problem ist eher, dass er es bereits weiß und eben nicht damit klar kommt. Er weiß nicht wie er damit Leben kann weil es ihn einfach zu viel ist. Außerdem sagt er, er würde mich nicht kennen und habe sich in eine andere Frau verliebt. Er hat mich beim Kennenlernen nicht danach gefragt, aber er hätte mich auf Grund meiner 'Art' nicht so billig eingeschätzt. Für mich ist es inzwischen auch recht schwer. Ich fühle mich inzwischen auch ziemlich schlecht und habe eigentlich immer gedacht, dass ist schon ganz ok so. Aber jetzt bereue ich jedes einzelne Mal. Ich fühl mich minderwertig. Ich habe das Gefühl die einzige Frau zu sein, die so viele Partner hatte. In vielen Foren und Artikel spricht jede von durchschnittlich 7 Partnern - ich hatte doppelt so viele...


    McSam

    Danke auch dir für deine Antwort.

    Wir sind ja bereits zusammen...

    Ich habe einfach das Problem, dass ich selbst nicht mehr genau weiß was ich davon halten soll. Also wie ich selbst dazu stehe. Ich hatte selbst immer ein Problem damit, dass es (meiner Meinung nach) so viele sind, konnte es aber bisher ganz gut ignorieren. Jetzt, wo ich fast täglich damit konfrontiert werde, zweifle ich selbst an mir und hab das Gefühl alles falsch zu machen. Ich war leider einfach oft naiv und dumm. Lies mich ausnutzen oder war so betrunken, dass ich 'selbst mal drauf scheißen wollte'... Tja...


    LG


    Beiträge zusammengeführt - tajt

  • Hallo ich bin's nochmal. Mein Problem hat sich inzwischen nicht verbessert, sondern ist größer geworden...


    Manche werden diese Anzahl lächerlich finden, manche werden mich in die Schublade der Schlampe stecken. Ich kann mit beiden sehr schwer umgehen. Als Schlampe hab ich mich nie gesehen, da ich in den meisten Fällen in Kurzzeitsbeziehungen oder in der 'ich hoffe wir kommen zusammen-Phase' gesteckt und hängen geblieben bin. Natürlich... Ich hätte oftmals länger waren tollen. Natürlich... Aber warum ich das nicht getan habe, kann ich euch auch nicht sagen.


    Ich kann nur sagen, dass ich immer schon ein großes Problem damit hatte. Und warum hab ich weiter gemacht? Naja Hoffnung vielleicht?


    Jetzt aber, wo mein Partner auch noch ein Problem damit hat, hab ich den Höhepunkt des Selbsthasses erreicht. Ich weiß, dass ich diese Zahl nicht mehr minimieren kann... Aber nur auf diese eine Zahl minimiert zu werden,...dieses Gefühlt wird mich irgendwann zerstören.


    Neu erstelltes Thema in dieses Thema verschoben - tajt

  • Hallo Roxy,


    Noch einmal!! Es ist absoluter Blödsinn, jemanden aufgrund seiner sexuellen Vorgeschichte zu verurteilen oder in "Schubladen" zu stecken. - Deine sexuelle Vorgeschichte ist nur ein sehr kleiner Teil deiner Persönlichkeit und sagt

    nur sehr wenig über dich aus. Das ist überhaupt kein Grund sich selbst zu hassen. - Also lass das!!


    Es ist menschlich, dass Dein Freund gewisse Probleme damit hat. - Aber das vergeht!! - Es spielt für eure Beziehung

    überhaupt keine Rolle!! - Hört endlich auf das zu thematisieren.

    (Dass ständig über dieses Thema gesprochen wird macht das erst so richtig schwer.)


    Etwas erschreckt haben mich die Gründe deiner Vorgeschichte.

    Grundsätzlich ist Sex etwas sehr schönes!! Man kann Ihn ohne Liebe haben und man kann Ihn mit Liebe haben.

    Beides hat seine Existenzberechtigung.

    Grundsätzlich solltest Du aber nur Dann Sex haben, wenn Du selbst Ihn willst und nicht weil Du denkst.....!!

    (bei wechselnden Partnern: Kondom!! Sicherheit geht vor!!)


    zu Mimi:

    ja, du hast Recht!! - Es ist "einschüchternd" für einen Mann, wenn die Frau Ihn in Sachen sexueller Erfahrung übertrifft.

    Ist doof, ist aber so. - Aber vergeht auch schnell.


    Gruß

  • Nur mal so. Ein Partner der dich deswegen unter Druck setzt agiert nicht wie ein Partner und ist auch kein Partner. Du hast es ja nun schon selber gesagt, du kannst die Zahl nicht minimieren. Folglich hat dein Freund eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder er akzeptiert endlich mal, dass das nun so ist, weil gegeben und Ist-Zustand oder aber es ist für ihn ein Problem und er zieht die Konsequenz draus. Dir aber ein schlechtes Gewissen, Selbsthass und Unwohlsein wegen so einer unveränderlichen Sache einzureden, aber dabei immer noch mit dir zusammen zu sein, ist nicht richtig.


    Vielleicht solltest du dir mal näher überlegen was für eine Rolle du für ihn einnimmst. Mit Liebe und Beziehung hat dieser Quatsch nämlich nichts mehr zu tun.