Wenn man die Nähe des Menschen, den man liebt, nicht mehr ertragen kann

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  • Hallo Leute,

    Ich bin 22 Jahre alt und bin seit 1 1/2 Jahren mit meinem 28jährigen Freund zusammen. Unser sexualleben war noch nie einfach. Das erste halbe Jahr war Flaute weil er errektionsprobleme hatte, was sich aber mit der Zeit einpegelte und jetzt habe ich seit paar Monaten keine Lust mehr. Ich liebe das Leben mit ihm und ihn eigentlich auch. Aber ich kann seine Nähe und Zuneigung einfach nicht zulassen. Der sex war auch noch nie besonders für mich, da ich in dem thema leider sehr anspruchsvoll und kompliziert bin. Es ist auch nicht mein erster Freund. Ich habe schon seit vielen Jahren ein aktives sexualleben gehabt, in der, wenn ich so drüber nachdenke, Lust selten wirklich vorhanden war. Vlt hat man damals mit gemacht weil es einfach dazu gehörte. Schon traurig.

    Langsam denke ich schon über asexualität nach. Wie erkennt man ob es auf einen zutrifft? Sex ist für mich nichts besonderes, da ich auch dabei nie einen orgasmus hatte.?( Einmal we er sex, und während er versuchte mich zu erregen fing ich einfach an zu weinen, weil ihh mich so schlecht fühlte. Er hat es natürlich irgendwann gemerkt und aufgehört. Es macht für mich einfach keinen Sinn mehr Sex zu haben. Der sex ist auch immer sehr kurz, wo ich ihm aber keine großen Vorwürfe mache. Ich habe Angst keine Gefühle mehr für ihn zu haben und damit alles zu verlieren was mir wichtig ist. Klar ich bin erst 22, Aber habe für mein Alter schon eine Menge, viel negative Lebenserfahrung. Wenn es nur die Sexualität ist, lässt es sich vlt regeln, wie auch immer, aber wenn die Gefühle weg wären, bricht meine welt zusammen. Meine Probleme so öffentlich zu machen ist auch nicht meine Art. Aber ich bin ratlos und suche Leute denen es vlt auch so geht oder mal so ging. Ich hoffe es gibt Leute die mir in dieser Situation Ratschläge geben können.

    Schon mal danke im voraus. :thumbup:

  • Hallo,


    dein Problem hört sich sehr sehr kompliziert an und ist wohl leider auch nicht mit einer Diskussion in einem Forum zu lösen.

    Fakt ist und das sage ich dir jetzt so ganz hart wie es ist, du hast im Sinne der Sexualität, welches ja durch Nähe definiert wird eine Verhaltensstörung. Das ist in dem Sinne leicht zu erkennen, weil du ja in der Lage bist Liebe zu empfinden und diese auch schätzt. Jetzt ist natürlich die Frage aus welchen gründen so eine Verhaltensstörung resultiert. Das kann vielschichtige Gründe wie Phobie, Psychose oder solche Dinge besitzen. Dies aber genau und hier im Detail der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist schwer und noch schwerer ist es dich dabei richtig zu beraten. Das traue ich mir, aber auch den anderen Hilfeanbietern nicht zu, weil wir leider keine Spezialisten auf dem Gebiet der Psychologie oder Medizin darstellen. Dahingehend erachte ich eine tiefere Diskussion hier in diesem Bereich als nicht zielführend und vielleicht sogar schädlich für dich.


    Mein Ratschlag an dich ist, dass du dich mit diesem hoch anspruchsvollen Problem an einen Spezialisten wendest, der mit dir eine Vertrauensbasis aufbaut. Ebenso wäre für dich und deinen Partner sogar eine Paartherapie interessant.

  • Hallo Trauerblume,


    zuerst einmal möchte ich dich hier im Forum herzlich begrüßen.


    Deine Geschichte ist leider nicht so selten, wie Du vielleicht glauben möchtest.


    Du bist noch jung an Jahren.

    Körper und die Einstellung "Kopf", Gefühl können hier schon unterschiedliche Signale senden.

    In deinem geschriebenen Zeilen erzeugen auch nach mehrmaligem lesen, einige Fragenzeichen.

    Zum Beispiel schreibst Du:

    "Ich liebe das Leben...……… und Ihn eigentlich auch"!

    Was bedeutet das Wort eigentlich für dich?


    Weiteres Beispiel;

    ………. schon eine Menge negative Lebenserfahrung...… !

    Möchtest Du darüber schreiben?

    Könnte der Auslöser betreffend der Einstellung zur Sexualität in diesem Satz die Grundlage finden?


    Menschen, auch wenn diese es mit ihren Ratschlägen noch so gut meinen, können deine Problemen, deine Gedanken

    nicht real in die angebliche richtige Richtung lenken.


    Gespräche führen, Gedankenaustausch können dich, deine Grundeinstellung zu dir selbst nur in soweit beeinflussen,

    das Du selbst durch viele Erlebnissen die Erkenntnis erlangst, Situationen neu zu bewerten.


    Lasse dir die nötige "Zeit" Situationen aus mehreren Richtungen zu betrachten.

    Finde die positiven Richtung, die positiven Gefühle um die für dich richtige Entscheidung zu treffen.


    Würde mich über weitere Zeilen von dir freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)