Ist mein Vater ein Soziopath?

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  • Hallo an alle! :) Ich hätte mal gerne ein paar Meinungen...


    Ich gehe mal davon aus, dass die Leser den Unterschied zwischen einem Psychopathen und einem Soziopathen kennen, ein Soziopath ist kein wilder Mörder, sondern kann sehr charmant schauspielern und hat aber keine emotionalen Verbindungen zu Menschen. Sie sind nur wie nützliche oder unnütze Werkzeuge für ihn und er schauspielert Gefühle, um normal in der Gesellschaft zu wirken.


    Ich muss dafür die wichtigsten Punkte zusammen fassen:


    Ich hatte während meiner Kindheit davon nichts gemerkt und ging von zwei liebenden Eltern aus. Im Nachhinein kamen aber alle Liebe, Geschenke und Reisen von meiner Mutter.

    Die Ehe meiner Eltern begann mit einem Ehevertrag, der meinem Vater absichern sollte, dass meine Mutter bei einer Scheidung nichts erhält.

    Sie erzählte, dass er vor der Ehe vor ihr und Freunden erzählte, dass er jetzt zu einer Prostituierten geht (was alle schräg und nicht gut fanden). (-> habe gelesen, ein Soziopath hält sich nicht an Moral und Gesellschaftsregeln).

    Das verdrängte sie wohl. Sie legte viel Wert auf Treue und ich weiß absolut, dass sie treu war, aber bekam während der Ehe eine Geschlechtskrankheit - also war er wohl wieder zu Prostituierten gegangen. Auch fand sie mal eine Hundeleine plus Halsband in seinem Auto, obwohl wir nie einen Hund hatten (-> Fesselspiele mit solchen Frauen).


    Das alles betraf mich nicht als Tochter. Ich war immer top in der Schule und lernte von alleine, bekam beste Noten. Ich machte ja auch keine Probleme.

    Meine erste persönliche Erfahrung mit meinem Vater begann nach dem Abi... ich fiel in ein Loch, weil ich nicht wusste, was ich machen sollte. Das war keine Faulheit, ich wusste es nicht... aber wollte was machen, was ich wirklich beruflich machen will. Ich stellte zu Hause eine Kunstmappe zusammen, war aber verzweifelt, weil das unsicher war.

    Da war dann ein Vorfall, wo es eine Fehde zwischen Gärtnern in unserem Garten gab, die waren "dubios", mal so gesagt. Der Mann hatte keine Erlaubnis der „Bosse” und eines Tages war er verschwunden, aber unser Garten verwüstet. Wie so eine kleine Mafia...

    Es lag sicher an meinem Loch und ich gebe zu, dass es nicht mutig war, aber ich hatte eine Art Angstattacke (zu der Zeit bekam ich auch Tinnitus) und rief bei meinem Vater, der sie anzeigen wollte, in der Praxis an, dass ich Angst hätte, die kommen zurück und rächen sich an mir, weil ich ja den ganzen Tag zuhause war. Seine Reaktion war nicht mich beschützend oder neutral, sondern er war wütend... auf mich. Warf mir im Moment meiner Schwäche vor, nur an mich zu denken und nur um meinen Bauchnabel zu kreisen. Den Satz habe ich nie vergessen. Nie kam Hilfe, die ich gebraucht hätte, nämlich Gespräche, was ich denn beruflich machen könnte.

    Ich beschloss dann, die Kunst als brotlose Leidenschaft hinzuwerfen und Medizin zu studieren, um genug Geld zu verdienen, um abgesichert zu sein. Das war der größte Fehler meines Lebens.


    Ich lernte hart und verschwendete Jahre für nichts, denn ich schaffte das Studium einfach nicht, weil mein Lerngedächtnis, ganz schonungslos gesagt, nicht ausreichte für so viel Lernstoff. Das merkte ich aber viel zu spät und erst nach Jahren.

    Wieder fiel ich ein Loch, denn ich war nach all den Jahren alt und hatte nichts in der Hand, keinen Abschluss. (Nebenbei gesagt ließ mich in der Zeit noch eine Freundin ohne Grund von einem Tag auf den anderen fallen).


    Ich begann eine Ausbildung als Optikerin und wurde innerhalb der ersten paar Wochen von Chef und einigen Angestellten gemobbt und gefeuert. Ich denke, wegen meiner Schüchternheit und Schusseligkeit... ich bin generell nett und schüchtern und merke es nicht, wenn diverse „Tests” von Leuten kommen, ob ich mich wehre (das tue ich nämlich nicht). Nachdem ich meine Handtasche verlegt hatte, wurden dann z.B. meine Arbeitssachen vom Chef versteckt, was ich mitbekam und später lästerte er sogar offen über mich.


    Ganz ehrlich, eigentlich bin ich sehr stark, denn anderen hätte hier schon zu Drogen gegriffen oder ähnliches. Was mich immer aufrecht hält, ist meine schöne Kindheit und die Liebe meiner Mutter.


    In meiner Not fragte ich meinen Vater, ob ich in seiner Praxis eine Ausbildung machen darf. Jetzt war mein Selbstbewusstsein nach allem natürlich im Keller und die Helferinnen waren auch noch neidisch auf mich.... sahen nur „die Cheftochter, die jetzt Vorteile hat”, obwohl die meine ganze Geschichte nicht kennen. Aber die haben mich von Anfang an gehasst (jedenfalls die zwei, mit denen ich zusammenarbeiten musste) und da konnte ich nichts machen, kam auch mit Nettigkeit erst recht nicht weiter.

    Wie das bei Mobbingopfern so ist, platzte irgendwann der Kragen und als ich (aber erst nach Monaten des zu brav seins) zurückmeckerte, war dann endlich der Beweis meiner Schuld da. Mein Vater bekam es mit und rief mich vor denen in einen Raum, um mir zu sagen, dass das so aber nicht geht. Da war dann offiziell klar, dass er nicht hinter mir steht, was die ja längst gespürt hatten, sonst hätten die sich nicht getraut, die Cheftochter jeden Tag mies zu behandeln.

    Am Ende gab er mir eine schriftliche Liste, mit allen Punkten, die die sich aus den Fingern gesogen hatten (ich erkannte ihren Wortlaut) und warf mir vor, dass ich das alles ändern müsse. Also, Schuld an meinem gemobbt werden war ich. Ich ging dann freiwillig und er hätte mich auch nicht behalten wollen.


    Also ich später nochmal verzweifelt war, fragte ich bei ihm nochmal nach Arbeit und er

    „hatte nichts frei”, also er will mich da nicht mehr sehen.


    Ich habe zu diesem Fallenlassen (andere haben Vorteile, wenn der Vater Chef ist) immer nur nett gelächelt und ihn noch getroffen.


    Jetzt hat er eine neue Frau, die jünger ist als ich und ich bin mir sicher, dass das eine Ex-Prostituierte ist (habe eine Rechung über mehrere hundert Euro für einen Puff bei ihm gefunden). Mochte nicht fragen, weil ich die Antwort nicht hören wollte.


    Und jetzt (mein Mann und ich leben zur Miete im Haus meiner Mutter) will er ohne Ankündigung (meine Bitten, vorher Bescheid zu sagen, wurden ignoriert), also mit spontanem Klingeln hier ein- und ausgehen und noch seine „neue Frau” mitbringen, zu der ich bisher nett war.

    Aber meine Mutter schmerzt das natürlich und sie hat die beiden beim ersten Besuch zusammen quasi rausgeworfen. Sieht mein Vater natürlich nicht ein und will jetzt weiter mit der jungen Dame hier bei uns auftauchen (auch nach dem Rauswurf meiner Mutter). Das würde meine Mutter mitbekommen - und jetzt ist Schluss. Ich werde diejenige, die immer zu mir hielt, nicht wegen diesem Ekel verletzen und gegen ihren Willen diese kleine Goldgräberin in unserer Wohnung treffen (mich interessiert sie ja auch nicht, ich brauche sie auch nicht in meiner Wohnung).

    Ein Kontaktabbruch würde mir auch nicht weh tun, ich hielt den Kontakt zu ihm nur noch aus Pflichtgefühl.


    Was sagt ihr dazu. Zu der Soziopathen-Theorie: Er lächelt auch auf Fotos immer nur künstlich und nie „echt”...


    Positiv übrigens: Mein Mann und meine Mutter sind wunderbar und für mich die wichtigsten Menschen (und unser Baby).

  • Kleiner Nachtrag zum aktuellen: Nachdem es hier eine sehr unschöne Szene vor der Haustür mit meiner Mutter und seiner neuen Frau gab, hatte ich gestern nochmal angerufen und gehofft, er zeigt Rücksicht auf alle und kommt demnächst wieder alleine zu Besuch. Aber nein, seine FRAU gehört zu ihm hat er mit Nachdruck immer wieder gesagt - so hat er im ganzen Leben noch nie zu mir oder meiner Mutter gestanden, wenn Fremde uns schlecht gemacht haben (mir ist sie an sich . Jetzt tut er ganz heroisch, als müsse er das arme Ding vor uns verteidigen. Ich vermute, dass er in Wirklichkeit nur meine Mutter über uns verletzen möchte und auch uns würde er mit den Zweierbesuchen gewaltig Stress machen, weil meine Mutter Besuche im Haus mitbekommt. Ich habe jetzt abgesagt, dass ich ihn heute besuchen wollte, ich kann und will nicht mehr und bin seit 3 Uhr wach, weil das Ganze mich sehr mitnimmt gegen meinen Willen. Innerlich gestorben für mich ist er eh seit dem Mobbing, dass er bewusst zugelassen hatte (nachdem ich ihn nach 2 Jahren während der Ausbildung endlich drauf ansprach, meinte er inhaltlich, das wäre ja nicht seine Aufgabe, das zu lösen).


    (Und zur Erklärung: Er geht auf die 70 zu und sie ist in den 20igern, schätze ich. Ist Liebe, na klar. Und auf jeden Fall wichtiger, mal wieder diese Fremde vor das Wohl der Tochter zu stellen. Wir hatten sie schon getroffen und uns nett unterhalten, aber wenn mein Vater das Baby oder uns sehen will, darf er alleine kommen. Er kann mich auch ruhig enterben, ist mir egal. Wäre bei so einem Menschen ja fast schon eine Auszeichnung.


    Interessanter Nachtrag 2: Eine meiner Mobberinnen hat er inzwischen auch schon gefeuert, aber nicht wegen Mobbing, sondern, weil sie schwanger ein Berufsverbot wollte.)

  • Hallo Sabine,


    zuerst möchte ich dich hier in diesem Forum, herzlich Willkommen heißen.


    Deine Geschichte schreibt einfach "nur" das Leben.


    Es ist egal wie sich das "Synthrom" deines Vaters nennt.

    Du hast Erfahrungen in vielerlei Hinsichten sammeln sollen oder auch dürfen.


    Gutmüdigkeit, freundlich sein, nett zu seinen Mitmenschen sein, wird von vielen menschlichen Lebewesen

    als eine "Vorstufe", eine Art Dummheit gesehen.

    Nur, ohne diese netten, freundliche Mitmenschen wird das Leben einsam und trostlos.

    Du, wie jede Person, erntet im Leben ein vielfaches von dem was er "sät".


    Wichtig ist doch "nur" was Du daraus machst!

    Und wie es dir und deinen Gefühlen bei diesen Aussagen geht!


    Höre in dich hinein, höre auf dein Bauchgefühl, entscheide dann was für dich richtig und wichtig ist.

    Mitmenschen zu ändern ist eine langwierige Aufgabe und meistens sogar unmöglich.

    Sich, seine Meinung seinem Profil anzupassen, und somit sein eigentlichen ICH weiter entwickeln zu können und auch zu dürfen,

    und wenn es sich auch noch so einfach liest, scheint je nach Gemütszustand eine "schwere Aufgabenstellung" zu sein.


    Beispiel:

    Du wohnst zur Miete bei deiner Mutter.

    Das ist solange gut, wie es sich für dich richtig anfühlt.

    Dein Vater besucht dich einfach so, ohne vorige Anmeldung.

    Das glaubt er, ist sein Recht.

    Du kannst ihm "einfach" den Zutritt zu eurer Wohnung verbieten.

    Deine Chance dich und nur für dich profilieren zu können, ist ihm klar und deutlich eine Absage für sein Verhalten zu präsentieren.

    Wie Du dies machst, ist zweitrangig.

    Du kannst ihm eine mündliche, eine direkte Ansage unterbreiten.

    Dies wenn du sicher bist, das er diese auch ernst nimmt.

    Eine weitere Möglichkeit ist, ihm diese schriftlich zukommen zu lassen.

    Nur, wenn Du keine Probleme mit seiner jetzigen "Lebensabschnittsgefährtin" hast, würde ich es in diesem "Brief" genau so vermerken.

    Keine Ahnung ob er diesen dann auch seiner "Partnerin" vorlegen wird.


    Mache eine Kopie von diesem Schreiben.

    Du, kannst sie ja außerhalb deiner / eurer Wohnung zu einer Tasse Kaffee treffen und ihr deine Beweggründe erklären.

    Dann kannst Du zumindest sicher sein, das sie persönlich deine Gedanken, deine Geschichte kennen lernen durfte.


    Für weitere Gedanken an ihn, so würde ich zumindest versuchen zu lernen, würde ich weit hinten anstellen.


    Lerne: aus deinen gemachten Erfahrungen, das positive für dich und somit auch für dein Umfeld zu ziehen.



    Gerne stehe ich dir für weiteren Gedankenaustausch zu Verfügung.




    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

    Einmal editiert, zuletzt von Patrick ()

  • Wir wohnen in getrennten Wohnungen (aber in einem Haus, so dass sie Besuch aus dem Fenster sieht) und ich hatte auch schon mal am anderen Ende von Deutschland gewohnt, falls sich das so anhörte, als sei ich zu Hause eine Langsitzerin. Ja, es ist sehr richtig so, denn ich habe die beiden wichtigsten Menschen bei mir (oder 3 mit Baby) und das Leben ist eh kurz.


    Dein Posting hört sich so milde an und das ist vielleicht dein Stil, aber so „normal“ finde ich das Verhalten meines Vaters nicht.

    Er war auch schon mal wahrscheinlich mit für den Selbstmord seines ersten Steuerberaters verantwortlich, der jung und unerfahren war und gesagt hatte, dass beide (!) Eltern zu viel Geld ausgeben und meiner Mutter verriet, dass eine hohe Summe jeden Monat weggeht und er weiß nicht, wohin. Da wurde er von meinem Vater eiskalt natürlich auch gefeuert. Klar, laut meinem Vater wäre das natürlich nur sein eigenes Problem. Wenn der Mann noch leben würde, würde ich ihm sagen, dass der A. es nicht wert ist, sich wegen ihm umzubringen.


    Liebe Grüße

  • Hallo Sabine,


    vielen Dank für deine Zeilen.

    Es ist absolut uninteressant wo Du, wie lange Du irgendwo gewohnt hast.

    Wichtig ist nur, das Du dir selbst treu sein kannst und wirst.


    Meine Aufgabe, bzw. meine Thematik ist nicht das be - und oder das verurteilen von Situation

    und / oder das Verhalten verschiedener Personen.

    Ich sehe dieses Forum als Hilfestellung eventuell momentaner Denkweise, der erlebten Situationen,

    auf eine anderen Sichtweise zu lenken.


    Die sogenannte "Moral" betreffend unterschiedlicher Handlungen und Auslegung von Worten der beteiligten Personen neutral zu betrachten

    ist nicht immer eine leichte Angelegenheit.

    Nur, alles auf dieser Welt besitzt wie eine Münze mindestens zwei unterschiedliche Seiten.

    Diese "zweite Seite" zu finden kann für jeden Menschen eine reizvolle Angelegenheit werden.


    Dein Beispiel mit dem Steuerberater ist genau so eine Thematik.

    Themen die geschahen, bei denen mehreren Menschen beteiligt sind oder waren, können durch die verschiedenen Verarbeitungen gleicher und eindeutiger Aussagen, unterschiedliche Handlungen hervor rufen.


    Menschen sind eine komplizierte "Angelegenheit".

    Ein Teil versuchen ihre Mitmenschen mit Worten und Taten auf irgendeine Art zu beeinflussen.


    Meine Fragen an dich lautet:

    Wieso denkt ein Großteil der Menschheit zuerst einmal weniger positiv?

    Ist dies eventuell einfacher?


    Kannst Du eventuell die folgende Aussage interpretieren?

    Diese lautet folgend:

    >> Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen,

    Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts. ( Buddha )


    Also nicht missverstehen, das hier hat nichts mit einer Religion oder mit einer Sekte zu tun.



    Ich würde mich über weitere Zeilen von dir freuen.




    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hallo Patrick,


    erstmal danke für deine Zeilen und dass du dir dir Zeit nimmst, dich mit meiner Angelegenheit zu beschäftigen. ;-) Es ist schön, dass es solche Leute gibt, die anderen helfen wollen.


    Ich finde Verurteilungen manchmal notwendig, denn stell dir vor, alle Menschen würden immer nur zu allem lieb lächeln, dann würden diejenigen, die verletzen, immer weiter machen.

    Ich als Chef würde Mobbing nicht erlauben und die Angreifer angehen und nicht die Opfer, wie es viele Chefs aus Bequemlichkeit machen und sogar mein eigener Vater. Ich war ja abhängig und konnte mich nicht wehren wenn er sagte, dass sei mein Problem. Aber ich will ihn nicht ändern, ich habe langsam einfach genug von ihm, er ist ein Mensch, der mir nicht hilft, wenn ich am Boden liege. Und obwohl ich denke, ich nehme das alles „gelassen“, habe ich Verspannungen am ganzen Körper und Ängste, weil ich beruflich immer nur Niederlagen erfahren habe. Ich bin jetzt selbstständig, aber hätte Angst, wieder in eine Bewerbung im alten Bereich zu gehen, da ich auch keine Berufserfahrung in dem Sinne habe. Mein 1er- Zeugnis schadet mir sogar, weil dann höchste Erwartungen an mich gestellt werden, ich praktisch aber ungeschickt und nicht schnell bin. Die meisten Menschen sind nicht nett genug, mir dann eine Chance zu geben.


    Trotz all diesem Seelenleid bin ich, abgesehen von Beruf und meinem Vater, eigentlich ein positiver Mensch. Ich habe einen tollen Mann und nette Freunde, wir genießen unsere Freizeit und das Leben. Sorgen macht nur das Geld und das ist nun leider einmal wichtig, um Miete, Essen und Auto zu bezahlen. Ich habe sehr viel Fantasie. Aber ich würde mittlerweile auch von echt vielen Menschen enttäuscht und die Wunden werden immer mehr. Ich würde in einer sensibleren, wärmeren Welt besser zurecht kommen. Ich mag Menschen und bin trotzdem ganz oft die, die nicht gebraucht oder gemocht wird.


    Warum die Menschen so negativ sind: kann ich jetzt gar nicht spontan beantworten, ich werde mal darüber nachdenken. Ich denke, weil Aggression und Egoismus denjenigen zunächst mal einen persönlichen Vorteil verschaffen. Das verschafft den Opfern halt Schmerz, der oft nicht leicht zu überwinden ist.


    Der Buddhismus ist mir von allen Religionen am sympathischten. Ich kann nur nicht nachvollziehen, weshalb der Entzug von allem dort so wichtig ist, wenn die Welt so schön ist, dass sie genossen werden sollte. Auch Juwelen und Schlösser bereichern die Welt kulturell und es wäre traurig, wenn es das nicht geben würde. Das Nichts ist doch traurig und das Leben schön.


    Ach und ich bin ganz ehrlich: es muss ja nicht jeder, der sich hier anmeldet, im recht sein, aber ich hatte mir einfach mal Zuspruch von außen gewünscht, da die ganze Situation ja meine Freunde oder andere gar nicht kennen. Und laut meinem Vater bin ich eh Schuld - dem stimme ich nicht zu, aber es tut trotzdem emotional weh, auch wenn ich rational absolut anderer Meinung bin.


    Wenn er wirklich ein Soziopath ist, fühlt er auch für mich oder andere Menschen eh keine Liebe. Du hast darauf nicht reagiert, aber nur seine Mundwinkel lächeln und seine Augen sind kalt und unbewegt. Ich habe aber gelesen, dass selbst Fachleute Schwierigkeiten haben, einen Soziopathen zu erkennen, weil die lügen.


    Liebe Grüße

  • Zu deinem praktischen Ratschlag - ich bin heute gerade deprimiert und konnte nicht sofort alles erfassen - mein Plan ist aktuell der, mich nicht mehr bei ihm zu melden. Wenn er mal wieder alleine vorbei kommt, wird er freundlich empfangen. Aber das Theater mit seiner Frau und den daraus resultierenden Stress mit meiner Mutter mache ich nicht mit. Ich würde sie nicht reinlassen, was er wohl gerne hätte. Da überschätzt er seinen Wert für seine gemobbte Tochter. Ich bin sogar froh, dass er mir so egal ist, andere werden manchmal schlecht behandelt und hören trotzdem nicht auf, der Zuneigung hinterher zu rennen.

    Von mir aus kann er auch wegbleiben, ich melde mich nicht mehr alleine bei ihm.

  • Hallo Sabine,


    wenn dein Vater so wie Du postest ein "Soziopath" ist und keine Liebe (im herkömmlichen Sinn gemeint) für andere empfinden kann, wie soll er dann für sich selbst diese Liebe empfinden?

    Könnte es sein das er das Wort "Liebe" anders definiert als Du?

    Könnte es sein das für ihn das Wort "Liebe" eine andere Bedeutung besitzt?


    Meine Frage an dich lautet:

    Wie soll oder kann ein Mensch seine Mitmenschen lieben, wenn er das Wort "Liebe" eine andere Bedeutung gibt, ja wenn er das Wort "Liebe" eventuell anders spürt als seine "Partner"?


    Was verstehst Du unter den Wörtern "Recht haben", im "Recht sein".

    Wer schreibt dir vor, an was diese Wörter gebunden sein sollten?

    Das alles ist eine moralische Verpflichtung, die wiederum jeder Mensch für sich eine andere Bedeutung gibt.


    Sind diese Menschen, die ein solches Handeln erzeugen, nur um ihre "Krankheit" vertuschen bzw. nicht wahr nehmen zu wollen nicht zu bemitleiden?

    Schaden diese Leute eventuell mehr sich selbst, als andere?


    Stelle dir folgendes vor: Könnte es sein das ein Leben eine Lernaufgabe sein kann?

    Was denkst Du was sollte dein Vater aus seinen Aktionen lernen?

    Vorausgesetzt das er begreift, was er mit seinen Mitmenschen spielt.

    Spürt ein "kranker Mensch" eigentlich seine eigene Krankheit oder wird diese nicht irgend wann einmal zur Normalität?

    Welche Lernaufgabe würde für dich bestimmt sein?


    Der Buddhismus lernt die weltliche Enthaltsamkeit.

    Er minimiert damit die Angreifbarkeit auf materialistische Dinge.

    Er zeigt auf das jedes Lebewesen (je nach Land) mit minimalen sicht-, wie auch greifbare Ziele die täglichen Bedürfnissen erreichen können.

    Und er zeigt eigentlich auf, das Menschen zum glücklich sein, nur ihre innere Mitte benötigen.

    Bist Du dort einmal angelangt, bist Du für dein Umfeld nicht mehr angreifbar.


    So jetzt möchte ich dir gerne deine positive Beschreibung bestätigen.


    Du hast einen tollen Mann, eine super Mutter und ein wunderbares Kind.

    Du bist sensibel, reich an Fantasien und freust dich auf wärme und Geborgenheit deiner Familie.


    Gratulation !!! Und das meine ich absolut ehrlich!


    Da besitzt Du schon viele positive Themen mehr als andere Mitmenschen, ja auch in deinem Umfeld.

    Menschen die Entscheidungen aus dem Herzen heraus treffen sind immer verletzbarer.

    Mit jeder zugeführten Verletzung wird man vorsichtiger, und vorsichtiger, und vorsichtiger,...……….. .

    Der Kampf mit sich selbst um sein eigentliches ICH- Sein wird mit jeder erlebten Enttäuschung größer!


    Jetzt wieder eine Frage an dich:

    Was denkst Du, welcher "Kampf" ist sinnvoller?

    Ist es der, seinen Freund, Partner, sein Gegenüber ändern zu wollen?

    Oder ist es etwas einfacher sein Umfeld nach mehrmalig gegebenen Chancen und schwerem Herzen zu ändern?

    Das hat allerdings auch etwas mit Selbstschutz zu tun!

    Wäre es nicht ratsamer für sein positives und liebendes "Umfeld" da zu sein?

    Wie sieht dein Standpunkt dazu aus?


    Wärst Du nicht die Person die Du jetzt bist, ohne das dir zugefügte Leid?

    Ohne die gemachten Erfahrungen?

    Auch wenn der Weg zu Findung, dich selbst, bis zum heutigen Tage schwer und voller Hindernisse war,

    hast Du doch dein positives Wesen finden und prägen können.


    Bist Du sicher, das das Verhalten deines Vaters dich ganz tief in deinem inneren noch erschüttern kann?

    Klar es ist ärgerlich, aber noch einmal, kann es dich in deinem inneren erschüttern?



    Freue mich auf weitere Post.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hallo und einen wunderschönen guten Morgen, Sabine,


    ich hoffe das diese Depression etwas nachgelassen hat.

    Ich wünsche dir einen erfolgreichen und stressfreien Tag.

    Versuche dich in der nicht so guten Zeit, in positiven Erinnerungen zurück zu ziehen.


    Melde dich einfach, wenn Du es möchtest.

    Antworten werden garantiert.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hallo Patrick! :-)


    Mir geht es heute wieder gut/ normal, danke dir. Wenn ich wirklich traurig bin, brauche ich oft einen Tag und eine Nacht, um mich zu erholen.


    Wenn jemand Recht hat, dann braucht er sein Verhalten nicht zu ändern und wenn jemand im Unrecht ist, dann sollte er es besser ändern z.B., für sich und andere.


    Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es meistens ein Trugschluss ist, dem anderen zu sagen, was uns stört und zu denken, er hört dann auf, zu verletzen. Durch Verletzung entsteht Trauer und Wut, die schwer zu verbergen ist. Und dadurch fühlen sich 90 Prozent der Menschen dann nur angegriffen und beleidigt und stempeln einen selbst als „den Bösen“ ab. Daraufhin ziehen sie sich dann beleidigt zurück mit der Erkenntnis, im Recht zu sein, weil der andere es gewagt hat, etwas Negatives zu sagen. Auf die Idee, dass es ihnen leid tut, einen anderen verletzt zu haben und ihr Verhalten zu ändern, so dass es denjenigen nicht mehr verletzt, kommen die wenigsten. Und so geht der Kreislauf des Verletzens dann immer weiter, denn der Kritisierende erhält noch mehr Ablehnung.


    Ich denke, die wenigsten Menschen lassen sich ändern und manchen sollte man aus Selbstschutz dann lieber aus dem Weg gehen.


    Danke für deine positiven Worte.


    Ich bin im Privatkreis an sich glücklich, nur im beruflichen komme ich nicht zurecht und dass liegt auch daran, dass ich Personen automatisch als zu gut und perfekt einschätze. Ich gehe von mir selbst aus, die zu allen nett ist und keinen angreift. Und dann finde ich Mitarbeiter nett und bemerke ihre verbalen Rempeleien nicht, die testen, ob ich mich wehre. Leider reagiere ich dann auch nicht. Beispiel: eine Mitarbeiterin bat mich, ihr in der Stadt Essen mitzubringen. Ich habe kein Problem mit Gefallen und brachte ihr was mit. Daraufhin beschwerte sie sich über keinen Ketchup. Im Nachhinein war das dreist, aber ich bin in solchen Momenten nie schlagfertig. Ein paar Tage darauf bat mich ein anderer Mitarbeiter darum, was zu essen mitzubringen, aber heimlich, dass er der Chef es nicht mitbekommt. Daraufhin lachte er, wie angeblich offensichtlich ich das unter der Jacke versteckt hatte. Ich habe erst im Nachhinein durch Analyse gemerkt, dass ich durch meine Nettigkeiten nur der Depp für die war, der als Laufbursche geschickt wird und über den man dann zusammen hinter dem Rücken lacht.

    Das ist nur ein Beispiel. Ich komme mit den Bösartigkeiten solcher Leute nicht zurecht, weil ich meine Liebheit, Nettigkeit und Gefallen ehrlich meine. Ich glaube, du sagtest auch, dass für manche Nettigkeit nur eine Vorstufe zur Dummheit ist.

    Ich sehe den „Fehler“ ehrlich gesagt oft gar nicht bei mir, weil ich mein Verhalten besser finde als deren Verhalten. Trotzdem tut es so weh, immer wieder abgelehnt und verlacht zu werden (und noch schlimmer, gefeuert, was mir die Existenzgrundlage nimmt, denn ich muss ja auch Geld verdienen) wenn ich Respekt, freundschaftliches Miteinander und gutes Verstehen wollte.


    Zu deiner Frage der Erschütterung: Ja. Mir tun gewisse Sätze weh, unabhängig davon, ob sie wahr sind und ich zustimme, oder nicht.

    Zu mir sagte mal ein Mitarbeiter: „Du bist ja wirklich doof!“ (ich hatte zugegebenermaßen etwas wirklich doofes gesagt, was ja jedem mal passieren kann. Und in dem Moment hatte er absolut keinen Respekt mehr vor mir.) Und dagegen sprechen z. B. die Noten meiner Zeugnisse und ich halte mich insgesamt nicht für dumm... trotzdem tat dieser Satz sehr weh.


    Wie soll man denn seine innere Mitte finden, um nicht mehr so verwundbar zu sein?


    Liebe Grüße

  • Hallo Sabine,


    es ist schön das Du dich gemeldet hast.

    Schön zu lesen das Du deine "Schwäche" überwunden hast und es dir wieder besser geht.


    Menschen sind so wie sie glauben sein zu wollen oder auch eventuell wie sie meinen sein zu müssen.

    Es gibt leider nichts unvollkommeneres wie der Mensch.

    Ein Teil scheint zu glauben durch gezeigte "Stärke" seine Mitmenschen beeindrucken zu müssen,

    und machen sich selbst damit eigentlich zur "Lachnummer".

    Stärke zeigen durch Ermahnungen, durch Arglist jeglicher Art, zeigt eigentlich die Schwäche dieser Personen auf.


    Du hast recht mit deiner Aussage, das sich die wenigsten Menschen ändern möchten vielleicht auch können.

    Deshalb ist es wichtig die Fähigkeit erlernen zu können, sich selbst ändern zu dürfen.


    Deine geposteten Beispiele lassen die Vermutung zu, das zumindest bei dir sich etwas geändert haben sollte.

    Darf ich dich fragen wie sich diese bei dir auswirken?


    Ich darf jetzt hier die folgende Aussage korrigieren:

    Nicht die Nettigkeit jeglicher Art ist die Vorstufe zur Dummheit, sondern ich meinte damit, das einige Menschen die entgegengebrachte Nettigkeit von anderen Personen, als Dummheit betrachten.

    Über die Gründe kann nur spekuliert werden.

    Es gibt einfach ein Typ Mensch der auf "Kosten" seiner Mitmenschen sich lustig macht, sich versucht zu profilieren.


    Respekt?

    Es ist absolut unwichtig ob andere Menschen vor einer Person Respekt zeigen, ob sie die Mitmenschen respektieren und achten.

    Wichtig ist doch nur, das Du vor dir selbst, durch dein handeln, durch deine Taten Respekt hast!

    Ob Du dich selbst respektieren kannst?

    Sollte deine Antwort ein "Ja" beinhalten, hast Du für dich alles richtig gemacht!

    Hast Du dir morgens schon einmal deine Tagesaufgabe gestellt?

    Hast Du dich dabei schon einmal im Spiegel beobachten können?

    Hast Du am Abend deinen erlebten Tag vor dem Spiegel reflektieren können?

    Was sprachen deine Gefühle, dein Unterbewusstsein?


    Seine innere Mitte zu finden ist nicht immer einfach.

    Ich habe für mich den Weg gefunden, sich mit dem geistigen Auge an positive Momenten erinnern zu können.

    An die Augenblicke die dich beruhigen, an denen Du ruhig und ausgeglichen wirst.

    Bist Du bei diesem Punkt angekommen, hast Du die Chance sich nur auf das konzentrieren zu dürfen.

    Nach ein paar Minuten kehrst Du dann ganz automatisch in die Realität zurück, nur mit dem Unterschied, das diese "Wärme" dich begleitet.


    Also, keine Angst.

    Ich kann dir versprechen, es lohnt sich.


    Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend.

    Gerne stehe ich dir für weiteren Gedankenaustausch zu Verfügung.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Guten Abend, Patrick. Vielen lieben Dank für deine ausführlichen Antworten! :-)


    Ich habe momentan extrem wenig Zeit, weil das Baby den ganzen Tag Aufmerksamkeit fordert und ich nur schnell antworten kann, wenn es gerade schläft oder so.

    Deshalb möchte ich nochmal auf einen Punkt in deinem vorletzten Posting eingehen:


    Zunächst mal bin ich vom Verstand her Atheistin und Skeptikern. Aber vom Herzen her wünsche ich mir natürlich schon, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Du hattest gefragt, was meine Aufgabe in diesem Leben wäre.


    Ich könnte mir vorstellen, dass man das durchmachen muss, was man anderen im vorherigen Leben angetan hat. Wenn es so wäre, dann hätte ich in letzten Leben jemanden gemobbt, grundlos verlassen (eine Freundin)...

    Ich wüsste eigentlich nicht, wem ich in diesem Leben absichtlich weh getan hätte. Wenn, dann war es meine Existenz als Cheftochter oder mein besseres Aussehen, worauf andere Frauen neidisch waren (bin kein Topmodel, aber hübsch und war mal in einer Gruppe objektiv unattraktiver Lästerfrauen, die mich natürlich auch am Ende im Visier hatten). Also denke ich, dass meine Aufgabe in diesem Leben wäre, stärker zu werden und meine Angst zu besiegen. Ich weiß aber nicht, wie....


    Selbst wenn meine Gedanken richtig und vernünftig sind, habe ich ein Gefühl der Angst in meinem Herzen. Ich meine auch, dass meine Augen einen ängstlichen Ausdruck haben. Ich kenne das aber von keinem anderen und weiß daher nicht, ob nur ich das sehe und erkenne, oder auch andere.


    Deinen Tipp mit den positiven Bildern werde ich mal versuchen.


    Was glaubst du, weshalb schlechte Erfahrungen gemacht werden müssen?


    Hast du selbst etwas überwunden und siehst es nun als deine Aufgabe, anderen zu helfen?


    Ich muss jetzt schlafen, darum verzeih, wenn ich nicht alle Fragen beantwortet habe. Ich freue mich auf deine Antwort.


    Ah ja: Ich würde beim nächsten Arbeitsbeginn gezwungen sein, vorsichtiger und argwöhnischer zu werden und mir vornehmen, Leuten zu widersprechen, die etwas blödes über mich sagen. Ich würde aber nicht als ganzer Mensch so werden im Privatleben (also ein argwöhnischer und verhärmter Mensch). Aber anders kommt man in dieser Welt offensichtlich nicht zurecht.


    Liebe Grüße

  • Hallo Sabine,


    Du brauchst dich hier für nichts zu entschuldigen.

    Hier geht es nach dem "Motto" man kann, darf sich melden, Themen posten die man für sich als wichtig betrachtet.

    Familienthemen ( inkl. Babys);)sollten einen absoluten Vorrang besitzen.

    Das alles entscheidet aber jeder Mensch für sich.

    Es ist alles Gut.

    Also, mache dir keine unnötigen Gedanken.


    Jetzt kommen wir zu einer etwas heikleren Thematik, die wie viele Theorien umstritten sind.

    Fragen: Gibt es real ein "Leben" nach dem Tode?

    Lebt die (unsichtbare Seele) nach dem menschlichen (Hüllen) - Tod weiter?

    Du siehst, es gibt Fragen über Fragen, deren Antworten selbst von sogenannten Spezialisten nicht gegeben werden.


    Ist es nicht der Glauben, im allgemeinen, der die Menschen, zu Überzeugungen reifen lassen?


    Du hast deine Ziele, deine Aufgaben. deine Wünsche für dich genau definiert!

    Gratulation!

    Hier bist Du einigen Menschen schon sehr weit voraus.

    Genau das ist die "Messlatte" an der Du und nur Du dich messen kannst.

    Die Schritte, die Wege die dich zu deinem "Ziel" führen kannst nur Du gehen.

    Nur, dort anzukommen ist nicht das "Ziel".

    Nur das "Ziel" sollte der eingeschlagenen Weg sein.

    Den eventuell zu korrigieren, kein Problem für sich selbst sein sollte!

    Betrachte deinen zurückgelegten Weg von Zeit zu Zeit.

    Höre in dich hinein, ob deine zurück gelegten Entscheidungen für dich in Ordnung waren.

    Sollte ein Ja, deine Antwort sein, dann hast Du alles richtig gemacht.

    Sollten bei dir Zweifel aufkommen, dann ändere deine zukünftige Entscheidungen (deinen eingeschlagenen Weg)

    eventuell auch nur minimal.

    Das Ziel ist deine innere Zuversicht, deine Ausgeglichenheit, das stärken deines inneren ICH, deiner Selbstsicherheit.

    Es existieren Menschen die spüren deinen momentanen Zustand.

    Davon gibt es helfende Personen, die dir einfach versuchen mit Gesprächen und / oder

    einfach nur mit ihrem vorhanden sein zu helfen.

    Andere wiederum versuchen auf diese sogenannten "Schwächen" sich z. B: durch Spott, durch ausnützen jeglicher Art, zu profilieren.

    Diese Menschen wiederum fallen über ihre eigene Intelligenz.


    >> Leben im Hier und Jetzt bedeutet, sich des Augenblicks

    und dessen Vergänglichkeit bewusst zu werden.

    Wenn wir den Moment annehmen wollen, ohne ihn zu beurteilen,

    dann dürfen wir ihn auch nicht verurteilen. <<


    Ich wünsche dir einen interessanten Tag mit viel Spaß und wenig Stress.


    Freue mich auf die nächsten Post.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hallo Patrick,


    dankeschön für die guten Wünsche. ;-)


    Dir wünsche ich auch noch einen tollen Tag...


    Ich werde mein bestes geben und versuche es mal mit positiven und selbstbewussten "Bildern" in Gedanken.

    Theoretisch würde ich anderen auch lieber helfen, aber bin ja fast immer die, die selbst Hilfe braucht und kann auch fast kein Geld für Sachen spenden.


    Weil es keinen Beweis gibt, sage ich auch, dass ich vom Verstand her Atheistin bin / an nichts glaube.


    Vom Herzen her wären verschiedene Leben natürlich wunderbar. Aber ich gehöre keiner Gemeinschaft an und keiner Kirche oder ähnliches.

    Ich habe nur Bücher über Nahtoderfahrungen gelesen und da weiß man halt leider auch nie, ob jemand sich das ganze Buch komplett ausgedacht hat. Man müsste es selbst erleben um es zu wissen und dann würden einem wieder andere nicht glauben. ;)


    Du hast meine Frage zu dir gar nicht beantwortet, aber vielleicht möchtest du auch hier nichts privates von dir preisgeben und nur anderen Rat geben, dann ist das natürlich in Ordnung. :) Ich hatte aus Interesse gefragt, weil ich es nett finde, dass du so ausdauernd anderen hier Rat gibst.


    Ich habe auch nicht alle Fragen beantwortet, aber zum einen wegen Zeitmangel und zum anderen sind manche Fragen vielleicht auch zum stillen Nachdenken gemeint.


    Liebe Grüße

  • Hallo Sabine,


    das liest sich gut.


    Nur, solltest Du die Wörter wie eventuell, vielleicht und oder versuchen aus deiner "Denkfabrik"

    ich glaube man nennt dies auch Gehirn streichen.

    All diese Wörter hören sich "nach ich weis nicht genau was und ob ich dies machen möchte" an.

    Nehme dir die anliegende Themen einfach vor, und mache sie.

    Denke positiv, denn alles was Du ins Universum an Gedanken schickst, kommt ein vielfaches auf dich zurück.

    Also, es kann dir absolut nichts geschehen.


    Ein paar Zeilen zu dem Wort "Hilfe".

    Hilfe, Hilfestellung kann unterschiedlich aufgefasst werden.

    Da jeder Mensch einzigartig ist, misst er den Wörtern auch unterschiedliche Bedeutung zu.

    Und somit versteht er auch wiederum etwas anderes unter dem Begriff wie viele andere.

    Der eine glaubt wenn er Geld spendet, hat er geholfen, der nächste ist der Überzeugung

    wenn er materielle Dinge zu Verfügung stellt hat er sein Gewissen beruhigt, wiederum andre sind überzeugt

    mindestens etwas Hilfestellung zu leisten, wenn er ins "gleiche Horn stößt"

    wie sein "Partner oder Gegenüber" erfüllt er einen vermeintlichen Gefallen.

    Du siehst Menschen denken und handeln absolut unterschiedlich beim erfüllen der "Wünsche".


    Du hilfst genau so deinen Mitmenschen, vielleicht auch schon allein durch deine Anwesenheit.

    Ist das nicht super?

    Also, lasse die Gedanken, das Du Hilfestellungen nötig hast.

    Dein Wesen zählt und nicht das was andere Menschen gerne in deiner Person sehen möchten!

    Ich wünsche dir sehr viel Spaß, bei deinen nächsten Veränderungen.


    So, nun noch ein Wort zum Thema "Glauben", das ist ein großes Wort.

    Wenn Du mich fragst, sage ich dir folgendes:

    Ja, ich glaube, das etwas mächtiges existiert.

    Ja, ich glaube, weil ich positive und nicht erklärbare Erfahrungen erleben durfte.

    Und Nein, ich glaube nicht an das, was die unterschiedlichen Religionen, Kirchen und Sekten daraus machen.

    So, ich bin überzeugt davon, das auch Du schon einige positiven und nicht erklärbare Erfahrungen erlebt hast.

    Liege ich mit meiner Aussage richtig?


    Du möchtest etwas von mir wissen,

    dann rufe mein Profil auf und gehe ganz an den Anfang.

    Dort kannst Du zumindest einen kleinen Teil meiner Geschichte lesen.

    Es ist nicht spannend, aber real.


    So, nun wünsche ich dir einen wunderschönen Abend und genieße dein Umfeld.



    Freue mich über weitere Zeilen von dir.




    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

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  • Hallo Patrick.


    Eigentlich war bei mir alles gut und ich wollte etwas zu dir sagen.


    Jetzt treffe ich mich mit der Freundin, sie fängt an mir zu erzählen, was für eine Mega-Freundin sie kennengelernt hat (vor 2 Jahren) und dass sie ihre Taufpatin nächste Woche ist (also ich bin zur Taufe nicht eingeladen). Ich Deppin hatte schon gehofft, dass ich zum ersten mal Taufpatin werde, weil wir Babys im fast gleichen Alter haben und wir schon 10 Jahre oder so befreundet sind. Aber ich habe ja selten Zeit und wälze nicht gerne intime Themen, also sagte die Freundin mir, dass es ja nicht darauf ankommt, wie lange man sich kennt. Mit der neuen Freundin trifft sie sich alle 2 Wochen und kann alles besprechen, ta-ra... (ist für mich nicht möglich und zu stressig, sich alle 2 Wochen zu treffen).

    Ich fing vor ihr an zu weinen und alles ist voll eskaliert... so schnell wird das mit meiner Stärke wohl nichts. :-(

    Und ich hatte noch im anderen Thread geschrieben... ach ist ja auch schon alles egal.

  • Hallo und einen wunderschönen guten morgen, Sabine,


    wieso bist Du traurig?

    Bist Du wütend?

    Auf Wen oder auf Was?


    Betrachte das Thema "Freundin" doch einmal von einer anderen Perspektive.

    Du beschreibst selbst, die Unterschiede der Meinungen und der Empfindungen einer "Freundin".

    So, jetzt solltest Du dir einfach einmal ein Blatt Papier nehmen und die für dich wichtigen Themen aufzeichnen,

    welche "Eigenschaften" eine wahre Freundin haben sollte.

    Halbiere dieses Blatt und vermerke dir doch einmal einerseits die Wörter Freund / Freundin

    und in das andere Feld notierst Du das Wort "Bekannte".

    Jetzt sortiere doch einmal nach deinen Wunschvorstellungen deinen Bekanntenkreis.

    Lasse dir Zeit bei dieser für dich wichtige Thematik.

    Was denkst Du, was am Ende noch übrigbleibt?


    So, jetzt zu deinem Thema "Stärke".

    Ich denke Du bist noch jung an Jahren, dein Leben kann und wird noch sehr interessant werden.

    Das Leben ist eine Lernaufgabe.

    So, Du bist einen ganzen Schritt wieder in Richtung dich NEU zu finden gegangen.

    Abschied nehmen von seinen Gepflogenheiten, von seinen Ritualen kann immer etwas Wehmut besitzen.

    Gleichzeitig kann und wird das Leben auch positiv gesehen wieder interessant.

    Habe keine Angst vor Neuerungen.

    Die Welt dreht sich unaufhaltsam und stetig, genau so entwickelst Du dich in jeder Beziehung weiter.

    Du lernst neue Themen, Du siehst dich neuen Aufgaben gegenüber usw, usw, ……..

    All diese Erfahrungen bringen dir neues Selbstvertrauen und eine neue Stärke.


    Also, keine Angst trenne dich von sogenannten "Altlasten" in Frieden, wünsche ihnen einen guten Weg

    und besinne dich auf die positiven Momenten, diese geben dir Ruhe und ein Selbstbewusstsein.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall viele interessante Momente bei dieser Aufgabenstellung.



    Würde mich über weitere Zeilen von dir freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

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  • Danke, Patrick.


    Darf ich dich was zu deiner Thematik fragen? Oder ist das für dich abgeschlossen und soll lieber nicht mehr aufgerührt werden?


    Die Freundin kenne ich schon seit circa 10 Jahren und ich habe einige Freundinnen, aber keine beste Freundin. Das muss ja irgendwie auf Gegenseitigkeit beruhen. Hätte mich selbst wohl mehr melden und einsetzen müssen.. aber ich bin jetzt viel mit dem Freundeskreis meines Mannes unterwegs.

    Jetzt treffe ich eine alte Freundin, die ich nicht so oft sehe und freue mich voll. Wir haben fast gleichaltrige Babys und sie war zu mir gekommen. Da schwärmt sie voll von einer Freundin, die ich nicht kenne und sie seit 2 Jahren. Sie wollen sich alle 2 Wochen treffen können über alles reden... ich bin halt etwas schweigsamer und treffe mich nicht so oft, aber mir bedeuteten Freunde viel. In einer Woche wird die neue Freundin Taufpatin. Da musste ich spontan weinen und habe ihr später mehrere emotionale Nachrichten geschrieben. Sie fängt immer wieder wegen ihrer Mutter an, die eine Krebsdiagnose und und schiebt es darauf.

    Aber wenn ich ihr wirklich etwas bedeuten würde, hätte sie doch gesagt „dann komm doch und werde zweite Taufpatin“. Oder nicht... oder dann komm doch noch als Gast nächste Woche. Immer nur „ist halt blöd gelaufen“. Habe sie heute angerufen und ob sie heute oder morgen nicht nochmal kommen will nach dem blöden gestern. Eigentlich fährt sie ja plötzlich auch nicht so gerne und ich kann ja zu ihr kommen. :(


    Soll ich da jetzt hinterlaufen oder es ruhen lassen, was wäre deine ganz persönliche, konkrete Meinung? Ich habe das Gefühl, jetzt habe ich mich durch den Ausbruch eh noch mehr ins Aus geschossen.

  • Nein, ich persönlich hatte keine besonderen Erfahrungen. Ich habe nur Bücher über Nahtoderlebnisse gelesen.

    Aber mit meiner Mutter gab es mal eine Situation: Mein Vater sah nicht, dass sie in der Einfahrt der Garage stand und fuhr ganz schnell rückwärts. Meine Mutter stoppte nur cm/mm vor dem Wagen und erzählte, sie hätte vor sich eine unsichtbare Wand gespürt. Ich vertraue ihren Aussagen, sie ist nicht der Typ, der sich was ausdenkt.