Seit 1,5 Jahren unglücklich verliebt

Egal ob Du Liebeskummer, Beziehungsprobleme, Sorgen oder Probleme mit Freunden oder dem Beruf hast, hier bist Du genau richtig. Die Registrierung und Nutzung ist selbstverständlich kostenlos. Doch eines solltest Du vorher noch wissen, wir geben hier nur Tipps aus eigenen Erfahrungen und sind keine Fachleute!
  • Hi,

    ich würde mir gerne den Kummer von der Seele schreiben. In einem anderen Forum habe ich von netten Menschen unzählige Ratschläge und Tipps erhalten, habe mich aber trotzdem nicht erholt und den Usern da gehe ich inzwischen auf die Nerven. Ich darf da nicht mehr jammern und soll gefälligst Fortschritte machen...

    Leider geht es nicht.. Ich erwarte hier keine Ratschläge, aber vielleicht schreibt mal jemand, dem es gerade ähnlich geht.

    Man muss sowas selbst erlebt haben, um es gut nachvollziehen zu können.

    Ich möchte nicht viel erzählen, d.h. nicht viele Details preisgeben, nur die wichtigsten Informationen: Ich habe mich vor 1,5 Jahren für mich unerwartet und ungeplant in einen wunderbaren Mann verliebt, mit dem ich beruflich zu tun hatte. Beim dritten beruflichen Treffen, d.h. 3 Wochen nachdem ich ihn zum ersten Mal gesehen habe.

    Er hatte von Anfang an Null Interesse an mir und meine Gesellschaft war ihm eher lästig 😪

    Wir haben uns durch den Job regelmäßig gesehen, irgendwann, vor ca. 1 Jahr hat er sich verliebt und im August 2019 hat er mir darüber erzählt. Recht schnell ist er mit seiner Freundin zusammen gezogen und er war über beide Ohren verliebt und ließ mich das wissen. Zum Glück habe ich seine Freunde nie gesehen, aber er hat sie oft erwähnt und alleine das hat weh getan. Es war eine schwere Zeit, ich habe mich in dem anderen Forum angemeldet, habe Antidepressiva genommen, man hat mich da überredet, den Kontakt abzubrechen, was ich anfangs nicht wollte, was aber natürlich die einzige Lösung war. Im Dezember, nach 4 qualvollen Monaten, haben wir also den Kontakt auf meine Bitte abgebrochen und seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen und nichts von ihm gehört. Es sind mir nur noch Fotos geblieben.

    Aber der Liebeskummer vergeht nicht.

    Ich weine jeden Tag.

    Wenn es ok ist, würde ich gerne an und zu über meine Gefühle schreiben. Wenn ich das nur für mich mache, d.h. Notizen auf dem Handy, deprimiert es mich irgendwie.


    Vielleicht geht es jemandem ähnlich?


    Ich weiß jetzt, dass es lange dauern wird.. Eine Leidensgenossin meint 10 bis 20 Jahre, bis jegliche Emotionen weg sind. Ich war schon mal 7 Jahre unglücklich verliebt.

    Heute Nacht habe ich wieder geträumt, dass er mit seiner Freundin und ihrem Kind gekommen ist, um sie mir vorzustellen...


    Ich kenne schon alle Tipps und Methoden gegen Liebeskummer, aber nichts funktioniert.

    Ich möchte nicht unbedingt getröstet werden, nur dass mir jemand sagt, dass er es versteht. Und das kann man nur, wenn man sowas selbst durchgemacht hat.

    Vielleicht mag jemand seine Geschichte erzählen.


    Die Gefühle kosten mich viel Kraft, ich fühle mich krank und erschöpft. Ich kann weder einschlafen noch durchschlafen, liege jede Nacht stundenlang wach.


    Noch kurz zu dem Mann, nennen wir ihn H für Herzensbrecher, ich wette, er hat nicht nur meins gebrochen. Der H ist intelligent, gut ausgebildet, nachdenklich, vielseitig interessiert und weltoffen. Eine wunderbare Seele. Und leider auch unglaublich hübsch und männlich...

    Diese Schönheit hat mich von Anfang an verunsichert bzw. eingeschüchtert. Es wäre einfacher gewesen, mit ihm umzugehen, wenn er nicht so schön wäre. Vielleicht wäre es dann auch einfacher, ihn zu vergessen.


    In dem anderen Forum hat man mir vorgeworfen, dass ich ihn gar nicht vergessen will. Schwer zu sagen, möglicherweise stimmt das. Ich weiß nur, dass ich völlig erschöpft und verzweifelt bin, weil es nicht einfach ist, mit so einer Last zu leben. Es tut auch weh, dass er mich sofort vergessen hat, aber es ist verständlich.

    Ich habe mich aus Scham nur einer Freundin anvertraut, aber sie versteht es nicht, weil sie sowas nicht kennt. Sie wurde schon mal betrogen und verlassen, unerwiderte Liebe kann sie sich aber nicht vorstellen: jemanden, der sie nicht will, kann sie nicht lieben.

    Danke fürs Lesen!

  • Hallo Berolina,


    herzlich Willkommen hier in diesem Forum

    Du darfst über alle Anliegen schreiben, solange dies den hier gültigen Forenregeln entspricht.

    Antworten werden garantiert.


    Dieses Forum hier ist an Mitglieder gemessen sehr klein, aber der Umgang mit unseren

    Usern wird mehrheitlich positiv beurteilt.


    jetzt zu deinen Zeilen kommend.

    Zuerst möchte ich dir diese Zeiten zwischen 10 und 20 Jahren "Be- und Verarbeitungszeit"

    als absolute Fehlinformation interpretieren.

    Es kommt immer auf den Faktor Mensch an, auf seine Bereitschaft seine Situation ändern zu WOLLEN!


    Deine Geschichte verbirgt mehr als das sie an Aussage preis gibt.

    Also, wenn Du möchtest, poste BITTE mehr Informationen.


    Nur eines kann ich dir schon jetzt mitteilen, alle Änderungen fangen bei sich selbst an.

    Klar ist auch, es ist schwer den mentalen "Punkt" zu suchen und zu finden an dem die innere

    Bereitschaft "spricht" >>,jetzt fange an, deinen Weg zu ändern <<


    Ich würde mich über weitere Zeilen von dir freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hallo Berolina,


    Erlebnisse, Themen, Geschichten in dieser oder ähnlicher Art haben viele Menschen in ihrem Leben, erleben dürfen,

    müssen evtl. auch sollen, um sich persönlich weiter zu bilden, zu formen.


    Ein Zitat von Konfuzius lautet:>> Wenn Du die Absicht hast, dich zu erneuern, tue es jeden Tag <<


    Das Leben schreibt seine Geschichten für jeden Menschen unterschiedlicher Natur!

    Und doch ähneln diese sich im Endergebnis!

    Betrachte einmal dein Leben wie Wanderung ins Blaue. Das bedeutet nur Du persönlich möchtest eine Wegstrecke gehen.

    Ist es nicht so, das Du das eine oder das andere mal den gegangenen Weg betrachtest und dir dabei Gedanken machst.

    Du blickst nach vorne.

    Du siehst einen Weg der genauso Felsig, mit Auf- und Abstieg versehen ist, wie die zurück gelegte Teilstrecke.

    Du siehst aber auch eine Kreuzung!

    An dieser besagten Kreuzung angekommen bleibst Du stehen!

    Was sind deine Gedanken?

    Bist Du nicht einerseits stolz auf dich, weil Du die anstrengende Wegstrecke zurück gelegt hast?

    Werden deine Gedanken dich auffordern, diesen weiteren anstrengenden Streckenverlauf zu nehmen?

    oder könnte es vielleicht auch sein, das Du dich für einen sogenannten Umweg entscheidest,

    der vielleicht etwas länger aber vielleicht einfacher bzw. nicht anstrengend zu gehen ist?


    Wie wirst Du dich entscheiden?


    >> Die große Herausforderung des Lebens, hat Paul Gauguin einmal gesagt, liegt letztlich darin,

    die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen,

    wie Du dir niemals hättest träumen lassen <<


    Verstehe diesen Satz als eine Reise zu dir selbst.


    Jetzt kommen wir wieder zu deiner Person.

    "Leiden" jeglicher Art, zeigen eigentlich auf, das man Ängste besitzt mit seiner Verletzbarkeit zu leben.

    Es unterliegt jeder Person selbst, seinen weiteren Lebensweg zu gestallten!

    Belastende wie auch positive Themen zu bearbeiten und diese für seine Lebensgestaltung nützlich zu machen.


    Es geht "nur" um diesen einen Punkt und dieser besagt sich selbst zu finden!


    Ich würde mich über weitere Post von dir freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Lieber Patrick,

    vielen Dank für deine aufmunternden Worte, sie haben mir gut getan.

    Der Weg erscheint mir im Moment tatsächlich sehr anstrengend. Es ist nicht einfach, einen Menschen zu vergessen.

    Ich habe mir das alles nicht ausgesucht und wünschte, es wäre nie passiert. Zwischen uns ist nichts passiert, alles in meinem Kopf, erstaunlich, wieviel Leid man alleine durch Gedanken erzeugen kann. Ich habe nicht mal im Traum damit gerechnet, dass ich mich noch einmal verlieben kann. Ich habe das Leben gelebt, das viele Leben, mit vielen Pflichten und bescheidenen Träumen. Dann habe ich diesen Mann eingestellt, er hat 3 Stunden die Woche für mich gearbeitet, und auch damals hätte ich niemals gedacht, dass so etwas passieren könnte.

    Ich möchte die ganze Geschichte hier nicht erzählen, weil es für mich sehr schmerzhaft ist und gleichzeitig ja gar nichts passiert ist. Wir haben uns einmal die Woche gesehen, er hat gearbeitet und sein Geld bekommen.

    Irgendwann muss er meine Gefühle bemerkt haben, sein Verhalten musste er nicht ändern, weil immer schon zurückhaltend war und mich gerne angeschwiegen hat, auf Abstand gehalten...

    Nur hätte er mir besser nicht von seiner Freundin erzählen sollen, aber er war so glücklich, frisch verliebt, er konnte nicht anders. Und er hat sie dann immer wieder erwähnt, vermutlich, um mich auf Abstand zu halten. Völlig unnötig, ich habe den Abstand immer gewahrt... Das war eine schlimme Zeit, ich habe mir dann Antidepressiva besorgt, aber es ging mir weiterhin schlecht..Im Frühling habe ich die Tabletten abgesetzt und es geht mir gerade gar nicht gut. Ich kann ihn einfach nicht vergessen, er ist ein wunderbarer Mensch 😔

    Die 10 bis 20 Jahre sind auf mich bezogen gewesen, diese Frau kennt mich inzwischen gut, es ist durchaus möglich.

    Am meisten macht mir gerade zu schaffen, dass er immer noch in meiner Stadt lebt und hier bleiben möchte.

    Er wollte ursprünglich zurück in seine Heimat, aber durch seine Freundin hat er beschlossen, hier zu bleiben. Früher oder später werde ich ihm wieder begegnen, wenn ich nicht sehr viel Glück habe. Und das will ich nicht, ich fühle mich so gedemütigt.

    Ich wollte mich damals nett von ihm verabschieden, aber es hat nicht geklappt, das bedrückt mich auch. Er wollte mir noch ein Geschenk für mein Kind geben und ich habe es per WhatsApp abgelehnt. Weil ich ihn sonst noch einmal nach einmal nach einer längerer Pause sonst hätte sehen müssen, nach Weihnachten. Das wäre schrecklich gewesen.

    Er bestand aber darauf, ich habe noch einmal abgelehnt. Höflich natürlich.Darauf hat er nicht mehr geantwortet. Seitdem gab es kein Lebenszeichen von ihm, seit dem 13.12.19.


    Das ist alles. Ich leide immer noch wie damals, ich wünschte, ich könnte ihn vergessen.

    Ich weine wieder sehr viel, das war mit Antidepressiva nicht möglich, jetzt geht es wieder und hilft ein wenig.


    Ich hoffe, du hast keinen Liebeskummer?


    Ich habe mich hier angemeldet nur, um etwas traurig sein zu dürfen..Ich verstehe, dass es in dem anderen Forum nicht mehr gern gesehen wird. Die Leute haben sich monatelang bemüht, mir zu helfen und halten mich für unbelehrbar.

    Ich will dich nicht enttäuschen, hab bitte deswegen keine Erwartungen. Ich muss einfach da durch, viel lässt sich nicht tun. Man muss damit irgendwie leben lernen. Nur manchmal hat man das Bedürfnis, sich auszuweinen, nicht ganz alleine mit der Trauer zu sein.

    Das passiert vielen, viele werden abgelehnt oder haben Träume, nicht erfüllt werden können. Das sind ganz normale Schicksalsschläge, ich muss damit klar kommen. Aber einfach ist es nicht, weil die Emotionen so unglaublich stark sind.

    Ich leide stark und das macht so müde. Ich wünschte, es gäbe eine Vergessenspille..


    Danke dir für alles!

  • übrigens mag ich Zitate und Gedichte sehr, das war nicht immer so, jetzt helfen sie mir irgendwie..Man will an irgendetwas glauben und sucht zwanghaft nach einer Erklärung und die Liefern ja oft das, was man hören möchte. Wir belügen uns , aber es tut gut und das ist aktuell das Wichtigste für mich, einfach ein wenig Trost.

  • Hallo Berolina,


    vielen Dank für deine offene Zeilen.


    Deine Post macht mir einige Punkte klar: Ein Beispiel; Du selbst solltest dir klar werden das Du niemand enttäuschen kannst!

    Deine Gedanken sollten ohne Druck, ohne vorgefertigte Meinung sich bilden.

    Du, kannst z. Beispiel mich nicht enttäuschen!

    Mein persönliches Motto lautet folgend:

    >> Fordere viel von dir selbst, und erwarte wenig von anderen. So bleibt dir mancher Ärger erspart << (Konfuzius)


    Warum ich hier gelandet bin, kannst Du im Forum ( ganz am Anfang ) unter meinem Pseudonym nachlesen,

    natürlich nur wenn es dich interessieren sollte.


    Du hast einige Wünsche preisgegeben die mit deinem "erlebten" zusammen hängen, das ist auch gut und richtig so.

    Du bearbeitest deine gemachten Erfahrungen und vielleicht auch unbewusst, zeigt dir deine "Geschichte" einen positiven Verlauf.

    Im gleichen Zuge wie Du die belastenden Themen ansprichst, siehst und spürst Du die positiven Argumenten.

    Ein Beispiel: Du beschreibst deinen "Angestellten" als wunderbaren Menschen.

    Jetzt überlege einmal was diese Aussage eigentlich bedeutet.

    Heist dies nicht, das Du genau weist welchen Typ Mensch Du möchtest und welche Mentalität Du in deinem Leben sicher nicht benötigst?

    Ist das keine positive Aussage?

    Einen weiteren positiven Aspekt ist doch deine Wortwahl, es existieren keine Verurteilung, keine Schuldzuweisung

    gegenüber deiner "Wunschbeziehung".

    Die Kraft in dir verändert alles und zu deinem Vorteil, aber nur wenn Du den Weg beschreitest, denn es gilt dein eigentliches ICH zu stärken.

    >> Lerne das Achtsamkeit gegenüber sich selbst bedeutet, aus dem riesigen zur Verfügung stehenden Mitteln,

    eben jenes zu gebrauchen, das der Situation angepasst ist <<

    Jede erlebte Situation verändert die Ansichten, Gedanken, das Handeln, die Gefühlswelt und steht zur eigener Überprüfung jederzeit zu Verfügung.

    Und das ist gut und richtig so.


    >> Unveränderbar - dann bleibt dein Herz gefesselt für ewige Zeit << (Ryôkan)


    Also nutze dein Erlebnis, um die nächsten Schritte zu machen.


    Noch etwas, die Einnahme von den Wunderpillen "Antidepressiva" bringt nichts aber auch gar nichts positives.

    Es macht deinen Körper müde, schränkt deine Gedankenwelt ein und raubt dir nur die "Zeit".

    Momenten die viel besser und positiver für dich nutzen könntest.


    Noch ein Punkt betreff eines eventuellen unverhofften Wiedersehens.

    Es liegt nur an dir, wie so ein Treffen für dich ausfallen könnte.

    Lebe nach dem Motto >> Der Geist ist alles. Was Du denkst, das bist Du << (Buddha)


    Ich hoffe ich konnte dir eine etwas andere Sichtweise in den Anfängen näher bringen.


    Freue mich auf weitere Infos von dir.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hallo Berolina,


    Du schreibst dann, wenn es für dich in Ordnung ist.

    Hier existiert kein muss, kein sollen, keine Verpflichtung.

    Alles hier beruft sich auf Freiwilligkeit.


    Also, ich wünsche dir Zeit und die Kraft das Du wieder deine innere Mitte, dein sogenanntes Gleichgewicht findest.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Ich kann es alles leider schwer beschreiben.

    Ich versuche dauernd, meine Gedanken und Erkenntnisse zu ordnen, es ist nicht einfach, manche Gefühle sind widersprüchlich, ich habe seit vielen Monaten einfach nur Chaos im Kopf.


    Aber ja, du hast recht: Die Geschichte hatte auch positive Seiten bzw. Auswirkungen, sie hat mich verändert, ich bin achtsamer geworden, kann besser die Sorgen und den Kummer anderer Leute verstehen und ich habe entdeckt bzw. realisiert, was wirklich wichtig für mich ist, kann es jetzt besser von belanglosen Sachen trennen. Und ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, meine Gefühle analysiert, alles worauf ich lange Jahre nicht geachtet habe. Ich würde sagen, dass mein Leben davor nur im Erfüllen von Pflichten bestand, als würde ich nur auf den Tod warten. Aber der Schmerz, mit dem ich mir diese Erkenntnisse erkauft habe, ist oft unerträglich. Wie kann Sehnsucht und Enttäuschung so weh tun? Eigentlich müssten die Gefühle langsam verblassen, aber es gibt leider immer wieder Momente, wo ich sie sehr intensiv und schmerzhaft wieder erlebe. Und ich merke dann, dass sich an der Intensität leider nichts geändert hat, das betrifft die Gefühle für den H und den Schmerz.


    Und man fühlt sich wertlos. Wenn der Mensch, der dir so wichtig geworden ist, nichts für dich übrig hat, ohne dich super auskommt und keinen Gedanken mehr seit Ewigkeiten an dich verschwendet😔. Man fühlt sich so klein und unsichtbar.


    Ja, der H ist wunderbar, so wunderbar, dass die Welt ein schöner Ort wäre, wenn alle so wären wie er.

    Ich müsste doch glücklich sein, dass er glücklich ist, aber ich kann leider nicht aufhören, auch an mich selbst zu denken..Jeder Gedanke an sein Liebesglück ist ein Stich ins Herz. Natürlich würde ich nicht wollen, dass er unglücklich ist! Aber es tut weh😔, ich kann es nicht beeinflussen.


    Die Corona-Masken sind sehr hilfreich im Moment, ich weine auch draußen und in der S-Bahn und es fällt nicht so auf, durch die Vermummung.


    Hier in Berlin erinnert mich leider sehr viel an ihn, viele Orte, weil wir überall im Zusammenhang mit der Arbeit zusammen waren.. Seit Kurzem arbeite ich wieder unregelmäßig und fahre durch die Stadt , sehe diese Ecken und die Erinnerungen kommen wieder, sie sind so lebendig, als wären nur ein paar Tage vergangen, nicht mehrere Monate. Warum will das nicht verblassen...


    Ich frage mich, wie solche Gefühle entstehen können und warum sie so lange bleiben, obwohl man abgewiesen wurde, das hat so wenig Sinn. Man sollte es aus Selbstschutz verdrängen können, es hat gar keinen Nutzen, es ist gesundheitsschädlich, auch evolutionär hat es keinen Mehrwert, das ist so sinnlos.



    Nein, Ich will ihm nicht begegnen, das wäre schrecklich, das wäre sehr demütigend, ich würde sterben, ich möchte nicht wieder Mitleid in seinen Augen sehen. Ich möchte seine Frau nie kennen lernen, ich möchte nicht wissen, wie sie aussieht. Eine solche Begegnung würde ich nicht verkraften. Es ist so schwer, mit diesen Gefühlen umzugehen, sie zu beherrschen, wenn es darauf ankommt. In den letzten 4 Monaten, in denen wir uns noch regelmäßig gesehen haben, habe ich es zwar gelernt: ich habe gelächelt und so getan, als würde es mir gut gehen, es war bestimmt nicht perfekt gespielt, aber gut genug, um die Situation erträglich zu machen, für uns beide. Aber jetzt, wenn ich ihm ohne Vorwarnung begegnen würde, müsste ich weinen, ich würde heulen und mich lächerlich machen; ich weine auch jetzt gerade, wenn ich es schreibe. Ich bin einfach furchtbar schwach. Das hat mir eine Frau in dem anderen Forum per PN geschrieben: Du bist leider schwach.


    Ich müsste aber stark sein: für mein Kind, ich bin eine schlechte Mutter, mein Kind sieht mich so oft weinen😔


    Ich muss so oft wie eine Besessene daran denken, an die Abweisung..Man hatte den Eindruck als würde man diesen Menschen ewig kennen und er empfand nichts dergleichen, das ist so grausam. Dieses Gefühl der Vertrautheit, von Anfang an, als wäre er nie fremd gewesen. Wie kann das sein, man denkt, der andere müsste es auch erkennen und spüren, tut er aber nicht, das macht so ratlos.


    Er hat jetzt seine Familie, er hat sogar schon längst meine Nummer aus seiner Kontaktliste gelöscht (das weiß ich sicher: ich sehe sein Profilbild nicht mehr bei WhatsApp), ich bin für ihn ein fremder Mensch wie Milliarden andere, deren Schicksal uns kaum, nur im Allgemeinen kümmert, aber nicht persönlich betrifft. Und ich denke an ihn wie eine Blöde Tag und Nacht.. Es ist so demütigend, ich hasse mich dafür, die Leute in dem ersten Forum können mich auch nicht mehr leiden. Ich bin wie ein dummes Kind, das nicht lernen kann, dass 2 plus 2 vier ist. Es wird geduldig erklärt, mit Beispielen und Bildern, aber irgendwann verliert auch der geduldigste Mensch die Geduld.


    Ich habe ihn bis Dezember ein mal pro Woche ca. 3 Stunden lang gesehen, in der Zeit ein wenig mit ihm geredet, die meiste Zeit hat er ja gearbeitet.

    Diese Treffen fehlen mir so sehr, als ob ich süchtig wäre, ich verspüre diese Enge in der Brust, das kann ich nicht mal richtig beschreiben, ich vermisse diesen Menschen schrecklich, seine Augen und seine Stimme.


    Ich habe sehr viele Menschen in den letzten 8 Jahren kennengelernt und habe mich nicht verliebt, keiner hat mich ansatzweise begeistert. Und er hat es nach nur 2 Wochen geschafft.

    Mein Kind hat ihn auch lieb gewonnen und fragt oft nach ihm. Wir müssen ihn beide irgendwie vergessen, für mich wird es weitaus schwieriger sein.


    Und dazu weiß es niemand (bis auf eine Freundin, die es nicht ernst nimmt). Und es darf auch keiner erfahren: man muss lächeln, so tun, als hätte man ein schönes Leben, als wäre man glücklich, der ganzen Welt etwas vorspielen, jeden Tag. Dauernd die eigene Seele verbergen, verleugnen, sich beherrschen, wenn man weinen möchte.

    Es wäre alles irgendwie erträglich - gehört ja zum Leben dazu- wenn man nur wüsste, wann es zu Ende sein wird. Das ist wie mit Corona, eine Weile ist man bereit, Verluste in Kauf zu nehmen, aber nicht ohne Ende.


    Du siehst, der Leidensdruck ist enorm und es tut mir gut, es aufzuschreiben, weil es Sachen sind, die ich jedem am liebsten erzählen würde, wenn ich es könnte. Aber ich muss schweigen.


    Nimm das bitte nicht zu ernst, mir kann man nicht wirklich helfen. Ich habe die nötigen Informationen, quasi die Werkzeuge, um es zu ändern, ich weiß, was zu tun ist und was ich falsch mache, ich bin nur nicht in der Lage dieses Wissen umzusetzen.


    Du schreibst:


    "Jede erlebte Situation verändert die Ansichten, Gedanken, das Handeln, die Gefühlswelt und steht zur eigener Überprüfung jederzeit zu Verfügung."


    Das ist wahr..Und es ist auch der Grund, warum ich immer noch nach einer Lösung suche, obwohl es mir hoffnungslos erscheint: weil ich weiß, dass ich mit ein wenig Glück irgendetwas finden kann, was mich doch verändern und heilen wird. Das ist wie mit Lotto: die Wahrscheinlich ist gering , aber es ist nicht unmöglich also mache ich weiter.


    Ich danke dir für deine Gedanken und für die Zitate. Auch wenn ich nicht auf alles eingehe, lese ich alles mehrmals aufmerksam.

  • Hallo und einen wunderschönen guten Morgen Berolina,


    deine geschriebene Zeilen lesen sich teilweise leidvoll und gleichzeitig stimmen diese aber auch Hoffnungsvoll.


    Wenn Du deinen Text liest, spürst Du genau wie sich deine Sichtweise langsam aber spürbar ändert.

    Die Abstände, bestimmter mentalen Erinnerungen werden langsam aber sicher größer.

    Gerade weil ein großer Teil der Menschheit, in Erfüllung seiner selbst auferlegten Pflichten, sich selbst "aufgibt",

    d.h. auch die Verpflichtung der Aufmerksamkeit seiner eigenen Person gegenüber, fallen viele Lektionen unterschiedlich heftig aus.

    Meistens treffen sie genau bei Themen ein, mit denen man vermeintlich schon abgeschlossen hat.

    Egal wie "Leidvoll" diese sich geben, zeigen diese aber auch auf, das dieses betroffene Thema, nur "vergraben" war.

    Die Heftigkeit, der Resultate, der Gefühle zeigen auf, wie lange, wie tief diese Themen "vergraben", in seinem ICH,

    in "Erfüllung seiner Pflichten" verschüttet waren.

    Da haben wir wieder ein positiver Aspekt, und dieser könnte Lauten,>> Zurück im Leben <<.!


    Du darfst "lernen" das es nicht den geringsten Grund gibt sich selbst zu verachten, inclusive den, das dein Kind dich weinend vorfindet.

    Auch diese "Geste" wird dein Kind zu einem bestimmten Zeitpunkt richtig deuten, und es für sich nutzen können.


    Diese "Corona - Gesichtsmasken" sind einfach ein eventuelles notwendiges Übel, die dir momentan so etwas

    wie eine gewisse Sicherheit vermitteln, einen Blick in deine Seele zu trüben, nur es ist halt auch nichts für die" Ewigkeit".


    Du befindest dich in einer momentane Situation, in der Du spürst das sich deine Situation verändert,

    aber "leider" nicht in die Richtung die Du gerne hättest, die nach deinen momentanen Vorstellungen wünschenswert wären.

    Du spürst das der Abstand zu deinen Plänen langsam aber sicher größer wird.

    Du hast einerseits Ängste, das der Zugriff auf deine Wünsche und Sehnsüchte verblassen.

    Anderseits wird der Zeitpunkt kommen, in dem Du wieder frei, ins reale Leben blicken wirst.


    Ob Du sein Bild in WhatsApp siehst oder nicht, bestätigt nicht deine Vermutung das er dich weder auf seinem "Handy"

    noch aus seinen "Erinnerungen" gelöscht hast.

    Ich selbst besitze auf meinem Handy, einige Kontakte, die nicht mit einem Bild hinterlegt sind, trotzdem aber erreichbar sind.

    Das aber nur nebenbei.


    Sprüche wie "Du musst stark sein, denke daran Du hast ein Kind, Du hast eine Vorbildfunktion" und einige mehr,

    sind einfach nur Respektlos, zeigen aber auch eine gewisse Hilflosigkeit der Ratgeber auf und das ist noch milde ausgedrückt.


    Welche Gründe liegen vor, das Du über dieses Thema schweigen musst?

    Wer oder Was erteilt dir so eine Auflage?


    Ein absolutes Ende mit dem Namen >> Vergessen << wird es nicht geben,

    da deine Persönlichkeit unter anderem auch an diesem Thema sich misst, wächst und reift.

    Diese Erfahrungen wie auch all die anderen die Du schon machen durftest, solltest und die Du noch erleben wirst,

    resultieren aus deiner Art das Leben zu leben und diese auch anzunehmen.

    Zu diesem Thema gibt es einen eine Menge an Theorien.

    Die Beste, so finde ich, sind zum einen das >> LO-La-Prinzip <<. ( Los-Lassen-Prinzip) und zum zweiten >> Das Prinzip sich Lösen zu können <<.

    Da existiert eine Passage die lautet: >>Indem man loslässt, geschieht alles wie von selbst.

    Die Welt wird gemeistert von jenen, die loslassen.<< ( Laotse )

    Für viele Menschen sind das nur Wörter, die gelesen werden, deren Bedeutung aber unterschätzt wird.

    Also, die länge eines Bearbeitungszeitraumes einiger Problemen unterliegt immer einer Person selbst.

    Es gibt Themen die erscheinen immer wieder im Leben, ja vielleicht auch in unterschiedlichen Formen,

    aber die zeigen eigentlich nur auf, das man hier noch nicht, ich nenne es einmal seine "Hausaufgaben" gemacht hat.


    Ich denke manches mal, der Großteil der Bevölkerung vergisst das wir nur Menschen sind.

    Menschen haben die Veranlagung, vermeintliche Lösungen für Problematiken zu präsentieren,

    die im Nachgang noch mehr Sorgen bereiten.


    Du wohnst in Berlin?

    Das ist eine wunderschöne wie auch eine multikulturelle Stadt.

    Ich durfte sie vor mehr als 20 Jahren etwas kennen lernen.

    Gratulation!


    Noch eine Zeile: Das Leben ist nicht wie ein Lottospiel.

    Das Leben ist reizvoll mit all seinen Farben und Facetten.

    Lösungen zu finden, Themen zu bearbeiten, sein eigentliches ICH, seine innere Mitte zu suchen und zu finden ist spannend.

    Lotto ist dagegen absolut langweilig und eintönig.


    Ich wünsche dir viele positive Energie und positive Gedanken.



    Gerne stehe ich dir für weiteren Gedankenaustausch zu Verfügung.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Lieber Patrick,


    danke, du hast recht in allem, was du schreibst, ich lese mir die Zeile immer wieder durch und muss natürlich heulen.

    Wenn das nicht so kräfteraubend und schmerzhaft wäre, wäre es auch eine schöne Erfahrung. Eigentlich war das eine Weile eine schöne Erfahrung, ich habe in mir Gefühle entdeckt, mit denen ich nicht mehr gerechnet habe. Dennoch ist es im Moment für mich eine sehr große Belastung, es fühlt sich an wie ein großer Stein auf der Brust. Ich schlafe kaum und das seit Monaten und vom Weinen habe ich dauernd Kopfschmerzen.


    Die Ablehnung tut so weh, es ist ein Dauerzustand und es macht alles andere, was man macht und hat, so sinnlos und wertlos. Andererseits geht es ja nur darum, das man nicht bekommen hat, was man wollte und es ist eine ganz normale Erfahrung, die jeder Mal macht. Und ich verstehe auch, dass ein Mensch, der mich ablehnt, nicht gut für mich sein kann. Trotzdem weiß ich nicht, wie ich loslassen soll.

    Ich meine: ich kann es rational richtig einordnen, ich sehe die Sinnlosigkeit und gar Schädlichkeit dieser Gefühle, kann sie aber nicht abstellen.


    Der H zeigt sich gerne und er hatte immer Fotos von sich als Profilbild, er hat nicht darauf verzichtet. Man kann es bei WhatsApp so einstellen, dass Profilbilder nur von deinen Kontakten und nicht von Fremden gesehen werden.

    Vielleicht hat er mich nicht komplett vergessen, wenn er aber an mich denkt, dann an die lächerliche, bedauernswerte Frau, die nicht ein einziges Mal nach seiner Freundin gefragt hat, die sich nicht für ihn freuen konnte.


    Ja, Berlin ist eine tolle Stadt, ich wohne schon seit 10 Jahren hier, aber jetzt würde ich gerne wegziehen, der Gedanke, dass er auch hier wohnt und bleibt, lässt mich nicht unbeschwert die Stadt genießen. Auch die vielen Erinnerungen. Und man begegnet immer Bekannten auf der Straße, obwohl die Stadt so groß ist, ist es offenbar statistisch gesehen sehr wahrscheinlich, weil es immer wieder passiert, v.a. im Zentrum, in der U-Bahn, S-Bahn, in Bahnhöfen, am Alexanderplatz.

    Ich wäre so froh, irgendwohin ziehen zu können, wo mich nichts mehr an ihn erinnern würde.


    Ich danke dir sehr und wünsche dir eine schöne Woche!

  • Hallo Berolina,


    vermeintlich verloren geklaubte Gefühle wieder entdecken, ist absolut keine schlechte Erfahrung.

    Dein Kopf, deine Seele streiten miteinander.

    Die Aufgabe eines kopflastigen Menschen, bedeutet Verstand, Klarheit. An das glauben was sichtbar, fühlend und begreifbar ist.

    Die Seele dagegen nimmt Themen wahr, die meiner Meinung nach existieren, nur nicht greifbar in Form von fühlend, sehend sind.

    Für diese Art sein Leben zu "gestalten" benötigt man Mut, Selbstsicherheit und einiges mehr.

    Die gemachten Erfahrungen sollten dir bei allem "Leid" helfen dein Sichtweise und somit auch deine Einstellung zu dir selbst, zu ändern.

    Ich weis, es ist leichter geschrieben als getan, nur bedenke jeder Anfang eines "NEUEN" ist schwer.

    Sich an gewohntem, an alten "Strickmuster" festhalten ist meistens genau so schwer, wie sich zu öffnen und sehen zu wollen

    was zeigt mir das Leben noch neues, interessantes.

    Je mehr der Mensch sich weigert sich mit den gemachten Erfahrungen im positivem Sinne "weiterbilden" zu wollen, zu dürfen

    um so mehr und stärker treten "kräfteraubende Symptome" auf.

    Dies bedeutet nicht eine Aufgabe sich selbst!

    Das heißt "nur" sich selbst kennenlernen zu dürfen, seine Wandlungen betrachten zu können, seine zu gehende Schritte

    ganz bewusst und gezielt wahr zu nehmen..

    Dies kann auch sehr viel Spaß und Überraschung bedeuten.


    Annehmen und Loslassen als eine Leitstrategie der Shaolin


    Wir können den Wandel. die Änderungen nicht aufhalten, aber wir können unsere Haltung verändern und uns so vom Leid befreien.

    Mit unseren Gedanken können wir etwas entstehen lassen und auch wieder ziehen lassen.

    Wir können und dürfen selbst entscheiden in dem wir uns unsere Gedanken bewusst werden.

    Wenn wir uns das Bewusstmachen das Annehmen und Loslassen zur unserer Strategie machen,

    merken und spüren das wir Freiheit und Energie gewinnen.

    Selbsterkenntnis gewinnen wir nicht von heute auf morgen, das ist ein lebenslanger Vorgang.


    Wie bereits geschrieben, alles, jede Änderung, jeder Schritt fängt bei sich selbst an!


    Was Menschen über wen oder was denken, sollte absolut uninteressant sein.

    Interesse für diese Themen zu zeigen rauben nur Energien, die Du für dich, für deine "Welt" besser benötigst.


    >> Du bist dein eigener Herr und Meister. Deine eigene Zukunft hängt von nur von dir selbst ab!! << ( Buddha )


    Du hast viele schöne und positiven Themen um dich.

    Laufe nicht davon, wegen einer >>Erinnerung<<

    Bearbeite diese und nutze diese für dich, für deine positive Veränderung.


    Ich wünsche dir viele positive Momente.


    Würde mich über einen weiteren Gedankenaustausch freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

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  • Lieber Patrick,

    Danke!

    Ich finde deine Gedanken sehr schön und tröstlich 🙏🏼

    Ich hatte heute wieder einen schlechten Tag😔

    Es tut mir leid, dass ich gerade nichts anderes schreiben kann...

    Ich möchte nicht nochmal das Gleiche machen, wie in dem anderen Forum und ich habe schlechtes Gewissen: du gibst dir so viel Mühe und ich verstehe sowohl die Gedanken, die du mit mir teilst als auch deine Motivation und ich bin dir sehr dankbar. Das Problem ist, dass ich mich dadurch stark verpflichtet fühle, darauf positiv zu reagieren, das zu verinnerlichen und zu zeigen, dass ich das ernst nehme (das tue ich), und Fortschritte mache (das tue ich nicht). leider geht es im Moment überhaupt nicht. Ich habe noch lange nicht aufgehört zu trauern, ich kann mir nicht vorstellen, jetzt etwas zu schaffen, etwas Konstruktives zu machen, es tut mir so leid.


    Ich weiß, dass es dumm ist, aber ich fühle mich so kraftlos, ich bin gerade zu nichts zu gebrauchen.


    Ich habe den H neulich gegoogelt und ein neues Foto von ihm gefunden. Darauf sieht er so aus, wie ich ihn kenne: glücklich, gutmütig und klug. Ich habe dieses Gefühl, als hätte ich ihn gestern noch gesehen, nicht vor 6 Monaten. Er ist in der Zeit kein bisschen fremd geworden, das merke ich an dem Foto, das ich nicht kannte. Ich kann nicht vergessen. Er ist doch in der Nähe, er ist einfach viel zu nah. Ich wünschte, ich wäre nicht von jemandem abhängig, dem ich komplett egal bin, es hätte doch anders sein können, ich hätte doch mit ein wenig Glück auf jemanden treffen können, der mich gemocht hätte, es ärgert mich so sehr, dass ich einfach nur Pech im Leben habe.


    Die Erinnerung an ihn ist überwältigend, ich kann nur weinen. Mein Leben hat seit ich ihn kenne überhaupt keinen Sinn. Nur leider habe ich ein Kind und überhaupt keine Wahl.


    Ich weiß, wie dumm es ist. Aber ich kann nicht vergessen, ich habe gerade eine schlimme Phase, weine sehr viel. Vielleicht ist es normal, dass es phasenweise immer wieder schlimmer wird.

    Gott, wie dumm ich bin, ich hatte davor, vor 1,5 Jahren, ein ganz normales Leben und es ist alles verloren, alles dahin. Ich bin jetzt krank im Kopf.


    Wie kann ein Mensch sowas bewirken.


    Ich muss mich zwingen, um in Kontakt mit meinen Freunden zu bleiben, um auf E-Mails und Nachrichten zu reagieren.


    Ich kann nicht fernsehen, keine Bücher lesen, nichts macht mir Spaß, ich kann mich überhaupt nicht mehr freuen. Ich bin eine schlechte Mutter. Glaubst du wirklich, es wird sich irgendwann ändern? Im Moment geht wohl gar nichts.


    Ich glaube langsam, dass es eine Strafe sein muss, vermutlich habe ich es verdient. Er ist sehr gläubig, er war bestimmt überzeugt, dass ich damit bestraft wurde und es damit in Ordnung ist. Aber ich glaube auch, dass er etwas Mitleid hatte, er wusste, wie es mir ging.

    Ich habe den H leider zu lange gekannt, um ihn vergessen zu können. Ich wüsste gerne, wie viele Frauen seinetwegen so gelitten haben.


    Es tut mir sehr leid, dass ich das jetzt an dich richte, du bist ja nicht verantwortlich und trotzdem antwortest du hier vielen. Das muss belastend sein für dich?. Du musst mir nicht antworten, ich will niemanden damit ärgern, wenn ich es niederschreibe, fällt ein kleines Stück von dieser Belastung, von dem Stress für eine Weile von mir ab.

    Aber ich werde noch lange vermutlich keine Fortschritte machen, weil es sich immer noch so anfühlt, wie vor einem halben Jahr. In wenigen Wochen hat der H Geburtstag. Und dann Mitte August jährt sich der Tag, an dem er mir freudestrahlend von seiner Freundin erzählt hat. Er hat bestimmt schon geheiratet.


    Ich danke dir von Herzen für alles und wünsche dir schöne Pfingsten!

  • Hallo Berolina,


    Du brauchst dich hier für nichts zu entschuldigen.

    Menschen sind unterschiedlich in jeder Art und Weise, in jeglicher Beziehung, betreffend was das Wesen den "Mensch" betrifft.

    Änderungen, und es ist absolut uninteressant, in welcher Form die sich bemerkbar machen, fangen immer in kleinen Schritten an.


    Wieso gibst Du dir die Schuld, an den Erfahrungen die Du machen darfst?

    Ist es weil Du noch nicht bereit bist, die daraus resultierende Möglichkeiten positiv auf dich wirken zu lassen?


    Wie kommst Du zu der Annahme das Du eine schlechte Mutter sein solltest?

    Darf ich dich nach dem Alter deines Kindes fragen?


    Wie bereits gepostet, Du selbst entscheidest für dich, wenn die Änderungen greifen.

    Wobei ich überzeugt bin, das diese schon lange begonnen haben dein Leben, deine IST - Situation zu beeinflussen.

    Ganz tief in deinem inneren, damit ist deine Seele gemeint, spürst Du es.

    Dein Kopf, dein Verstand möchte aber nur den vermeintlichen einfacheren "Weg" beschreiten.

    Weil der Trugschluss besteht, weniger schöne und angenehme Gedanken benötigen weniger Energien, wie das erleben von positiven,

    angenehme Momenten.

    Genau dieser vermeintlich einfacher Weg, wird dir solange Kräfte rauben, bis Du bereit bist,

    diese vergeudete Energien in das positive zu investieren.


    Was bedeutet und welche Vorstellung, sollte ein gläubiger Mensch deiner Meinung nach haben?

    Was verstehst Du unter dem Thema Glauben?

    Welche Bedeutung besitzt für dich der "Glauben"?


    Ich, würde mich auf Antworten freuen!

    Ich wünsche dir Mut, dein Wesen, deine Seele, dein Bild im Spiegel zu betrachten!


    Freue mich auch auf diese deiner Gedanken.



    Liebe Grüße - Patrick



    P.S: Welche angebliche Fehler solltest Du in einem anderen Forum gemacht haben?

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • ich vermute, dass tief gläubige Menschen für alles eine Antwort, eine befriedigende Erklärung haben. Weil überall Gottes Finger gesehen wird..

    Sie haben feste, unerschütterliche Überzeugungen, weniger Zweifel und weniger Verzweiflung. Und dadurch auch mehr Ordnung in ihrer Gefühlswelt, weil alles einen Sinn ergeben muss. So muss man nichts anzweifeln, bereuen, vermissen, alles ist, wie es sein soll, ob gut oder schlecht. Der Punkt ist: hinter jedem Ereignis wird ein versteckter Sinn, oder gar Vorherbestimmung gesehen. Das traue ich dem H zu, dass er gedacht haben muss, dass ich das verdient habe😔

    Ich will nicht sagen, dass ich gar nicht gläubig bin🤷🏼‍♀️ , ich weiß es einfach nicht, bin Gott leider noch nie begegnet... Ausser dem stummen Gott, den man sieht, wenn man die Natur betrachtet. Aber wenn ich einen starken Glauben hätte, wäre ich vielleicht nicht hier...


    Mein Kind ist 7Jahre alt und ich sollte mich nur mit ihm beschäftigen und keinen Gedanken an jemanden verschwenden, für den ich nicht existiere. Stattdessen bin ich dauernd nur mit meiner Trauer beschäftigt und nie richtig fröhlich. Und weine phasenweise recht viel, ich habe jetzt gerade so eine Phase. In dem anderen Forum hat mir eine Frau gestern per PN geschrieben: Du Arme, Dir gehts ja echt schlecht heute.

    Also bilde ich es mir nicht ein.


    In dem anderen Forum habe ich mich auch dauernd entschuldigt,,dass ich die Ratschläge nicht umsetze, irgendwann haben die Leute trtzdem die Geduld verloren, da antworte ich noch anderen Hilfesuchenden zu ihren Fragen, aber in meinem Thread traue ich mich nicht zu schreiben, obwohl ich das eigentlich bräuchte. Dieses Jammern will einfach niemand hören.


    Der H will laut seinem Profil, das ich gefunden habe mit dem neuen Bild, ein Buch lesen, das ich aus meiner Kindheit kenne, ich würde gerne erfahren,,was er davon hält,,werde ich aber nie.. Mit diesem Profil habe ich leider jede Menge Informationen über ihn gefunden, das ist in meinem aktuellen Zustand nicht gut,,es ist alles eine Bestätigung dafür, was ich empfinde.


    Das sind alles Fehler: ihn zu googeln, mehr zu erfahren, kontraproduktiv..

    Ich hätte damals auch nicht darauf warten sollen, dass er sich jemand findet, es war klar, dass ein Mann wie er nicht lange alleine bleibt, ich hätte sofort den Kontakt abbrechen sollen, als ich meine Gefühle bemerkt habe. Aber ich habe nicht daran gedacht, diese Gedanken verdrängt. Dabei hätte mir jeder damals gesagt, dass er bald eine Freundin haben wird.


    Dass sie ein Kind im selben Alter wie mein Kind hat, hat besonders weh getan. Warum musste er mir das alles erzählen 🥺 er hat das nicht analysiert natürlich, es war ihm ja ziemlich egal, er dachte, dass man sowas aushalten muss. Es ist auch richtig, aber wenn er gewusst hätte, wie schrecklich sowas weh tut und wie lange die Folgen bleiben, hätte er es unterlassen, dessen bin ich mir sicher.


    Ich bräuchte eine Amnesie, oder eine Vergessenspille, um wieder normal leben zu können, ich gehe in den Garten, wo jetzt alles herrlich wächst, blüht und duftet, wo unzählige Vögel singen, und ich kann nur heulen.

    Nachts liege ich wach, gegen halb vier fangen die ersten Vögel an zu singen, oft gibt es dann eine Pause von ca. 30 Minuten, dann gegen fünf geht es richtig los, diese Konzerte,,die ich früher nicht kannte, das zeigt mit, wie sehr sich man Leben verändert hat.


    Ich habe noch nie in meinem Leben jemanden so vermisst und mich dabei so gedemütigt gefühlt, ich weiß nicht, wie man darin was Gutes finden kann, wie man das sinnvoll nutzen kann.

    Wie du siehst, bin ich wirklich in einer nicht so tollen Situation, gefangen in meinen Gefühlen und in dieser Stadt, die mich jetzt nur noch an mein Pech erinnert..

    Danke und Liebe Grüße

  • Hallo Berolina,


    vielen Dank für deine offene Zeilen.


    Glückwunsch zu deinem Kind.

    Dieses Kind kann dir ganz unbewusst und unkompliziert den Weg zurück zu dir selbst zeigen.


    Alles in und auf dieser Welt besitzt mindestens zwei Seiten.

    Auch diese deine Vermutungen betreffend des Glaubens gibt es mindestens zwei Sichtseiten.

    Die eine könnte diese sein, die Du mit deinen Worten beschrieben hast.

    Die andere aber könnte auch genau das Gegenteil bedeuten.

    Zum Beispiel könnten Aussagen wie ; Ich verstecke mich, mein Tun und mein Handeln hinter diesem Buch der Bibel, hinter den Aussagen der irdischen Vertreter Gottes ( unabhängig der Religion, des Glaubens ) und gebe damit meine Verantwortung mir gegenüber ab.

    Habe ein Lied von EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) gehört, Die Überschrift lautet "sMuaterl`"

    Dieses Lied zeigt eigentlich der wesentliche Kern, die Tatsache auf um was es der Religion im eigentlichen geht.

    Wenn Du etwas Dialekt kannst, könntest Du dies dir anhören.

    Keine Angst, hier geht es einerseits sarkastisch zu, und doch steckt sehr viel wahres in diesem Text.

    Es zeigt auf, wie einfach der Mensch bereit ist, seine Verantwortung sich selbst, wie auch seinen Mitmenschen gegenüber abzugeben

    und sich hinter den Wörter von lausigen bzw. irdischem "Bodenpersonal", zu verstecken.


    Ich bin der Überzeugung das "Gott" existiert.

    Nur, glaube ich nicht daran, was die Menschen, die Menschheit daraus macht.


    Das Stichwort Natur ist ein sehr guter Vergleich und im positivem Sinne ein Vorbild für das Leben. Es zeigt jedem Menschen eigentlich auf,

    das es immer wieder Möglichkeiten gibt, sein ICH gerade auch mit Hindernissen neu auszurichten.

    Der Mensch selbst ist meistens einfach nur zu bequem sich dies vor sein Auge zu führen.


    Frage: Was bedeutet für dich der von dir notierte Satz " Wenn ich einen starken glauben hätte, wäre ich vielleicht nicht hier ……"????????


    Frage: Für was, für wen benötigt man einen starken Glauben?


    Du brauchst dich hier in diesem Forum weder für deine Haltung, für deine innere Zerrissenheit, noch für die "Nicht" Umsetzung der geposteten Meinungen, Ratschläge entschuldigen.

    Menschen sind frei in Ihrem Handeln und in Ihrem Tun.

    Also, es unterliegt allein dir Themen anzugehen.


    Ein normales Leben zu leben, benötigt man weder eine Wunderpille, noch muss man sich selbst eine Wartezeit für eine nicht

    erfolgte Wunschreaktion einräumen.

    Dies wird nicht eintreffen.

    Der oder die einzige, die mit diesen gemachten Erfahrungen weiterleben und somit auch weiter entwickeln kann,

    ist immer nur die betroffene Person selbst.

    Vergleiche findest Du in der Natur.


    Das positive an deinen gemachten Erfahrungen ist,

    Du weist genau was Du in Zukunft benötigst, zulassen wirst und was als ein absolutes

    "NOGOO" abgestempelt wird.

    Das Leben ist eigentlich ein lebenslanges lernen und bedeutet ein ständiges abwägen seiner Belangen.

    Das zeichnet den Menschen aus; an seinen Herausforderungen wachsen und sich von Schwierigkeiten nicht unterkriegen lassen.


    >> Entdecke das Geheimnis der ( deiner ) inneren Stärke <<


    Würde mich über weitere Zeilen freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Lieber Patrick,

    ja, ich werde mich sehr bemühen, für mein Kind werde ich an mir arbeiten. Er ist ein toller, süßer Junge, der mich sehr braucht und sehr abhängig von mir ist. Ich schlafe immer noch im Kinderzimmer, wir sind praktisch unzertrennlich.

    Er vermisst den H auch (H war sein Privatlehrer), gleichzeitig ahnt er wohl, dass ich ihn auch vermisse und versucht mich zu trösten.

    Er fragt oft: Wann sehen wir den H, ich vermisse ihn, du auch? Ich sage dann, dass ich ihn nicht besonders vermisse, weil man viele Menschen im Leben trifft und die meisten bleiben nicht für immer mit uns. Das scheint er zu akzeptieren.

    Leider habe ich ihn schon selber paar Mal gefragt, ob er ihn vermisst. Er sagt dann: Nur ein bisschen, du auch nur ein bisschen, ganz wenig?

    Komisch das Kinder sowas spüren...


    Ich werde mich also nicht mehr dafür entschuldigen, was ich schreibe. Ich weiß nur, wie komisch sich das anfühlt, wenn man sich sehr bemüht und der Adressat geht mit keinem Wort darauf ein, was man ihm geschrieben hat.

    Ich habe in dem ersten Forum einem jungen Mann geschrieben, der wegen unerfüllter Liebe furchtbar gelitten hat. Ich habe ihm eifrig geschrieben, weil seine Gedanken und Gefühle meinen sehr ähnlich waren, ich war immer wieder verblüfft, ich hätte ihn in meinem Thread am liebsten dauernd zitiert, ich hatte das Gefühl, ihn sehr gut zu verstehen. Er hat immer zurück geschrieben, aber ohne auf meine Fragen zu antworten. Es hat mich etwas irritiert, ich will nicht, dass du auch so enttäuscht bist. Wir können uns also einigen, dass egal was ich schreibe oder auslasse, du wirst es nicht persönlich nehmen? Das macht es für mich viel einfacher.

    Mit diesem jungen Mann habe ich übrigens hin und wieder Kontakt per PN , er wohnt auch in Berlin und scheint sich gerade zu erholen von seiner Enttäuschung, allerdings war er 5 Jahre lang unglücklich verliebt, sehr unglücklich, ich stehe also noch ganz am Anfang, wenn ich mich mit ihm vergleiche...


    Mit einem starken Glauben an Gott wäre ich nicht in diesem Forum, würde ich nicht verzweifelt nach Zuhörern und Trost suchen, weil ich Trost in meinem Glauben finden würde, so stelle ich mir das vor...

    Ja, gläubige Menschen geben oft die Verantwortung ab, aber im Ergebnis ist es für sie sehr sinnvoll, ihr Leben ist einfacher, glücklicher, erfüllter...

    Vielleicht ist diese unglückliche Liebe doch keine Strafe, sondern ein Geschenk, es war ja auch irgendwie schön, bevor es so furchtbar schmerzhaft geworden ist.


    Ja, ich habe viel gelernt, aber für die Zukunft? Ich sehe keine Zukunft, ich lebe in der Vergangenheit, ich habe den H dauernd vor Augen, wie er traurig und nachdenklich kuckt, oder ganz geistesabwesend, wie es zum Ende oft war, weil er mit seinen Gedanken beschäftigt war. In der Zukunft erwartet mich gar nichts. Ich werde ihn noch sehr lange vermissen und weinen, ich kann es nicht verdrängen, ich habe immer wieder Bilder vor Augen, wie er mit meinem Kind gespielt hat, und Sache, die er gesagt hat usw. Ansonsten lebe ich von einem Tag auf den Anderen, die Arbeit lenkt mich manchmal ab, aber viel öfter lenken mich diese schmerzhaften Gedanken von der Arbeit ab.

    Ich bin nicht an dieser Erfahrung gewachsen, nein, sie hat mir die Lebensfreude, Hoffnung, Kraft und Ziele, und vor allem das Selbstwertgefühl genommen. Ich fühle mich schrecklich gedemütigt, ich habe mich lächerlich gemacht, ich habe mich vor ihm peinlich verhalten, er hätte nichts von meinen Gefühlen mitkriegen dürfen, aber es ist mit nicht gelungen, es zu verstecken.. Diese Erinnerungen sind sehr demütigend.

    Und der H, der wie ich ein Ausländer ist, hat beschlossen in Berlin für immer zu bleiben und hat mir damit noch meine Stadt genommen, ich kann hier nicht mehr glücklich sein...

    Es ist doch eine Strafe, vermutlich habe ich das alles verdient.


    Na ja, spätestens im 50 Jahren wird es vorbei sein, der Gedanke tröstet mich ernsthaft.

    Danke und liebe Grüße!.

  • Hallo Berolina,


    dein "Kleiner" scheint sehr taff zu sein.

    "Kleiner" in Anführungszeichen aber nur aus folgendem Grunde: Er ist ein Kind und doch oder gerade aus diesem Grunde spürt er instinktiv,

    das dieser Mann in Verbindung mit deiner Trauer steht.

    Dies macht er erklärbar aus der Thematik, das er deine Aussage benutzt bei entsprechenden Antworten.

    Kinder sind ein Phänomen, wenn man ihnen eine gewisse Freiheit gibt.

    Sie sind ernst bei inhaltlichen Aussagen, ehrlich und können auch aufbauend sein.

    Und dies auch wenn sie die Wortwahl so nicht kennen.

    Auch und gerade bei Kindern kann man vieles sich wieder in Erinnerung rufen.

    Mit dem heutigen Stand des Wissens (gemachte Erfahrung eines Erwachsenen) könnte man sich wieder in einen gewissen Ruhepol versetzen

    um von dort aus, sein Leben neu, eventuell auch anders zu strukturieren.

    Suche den Abstand zur IST-Situation, betrachte diese aus einer gewissen "Entfernung) heraus

    und korrigiere wenn nötig deine nächsten Schritte.


    Jetzt würde ich dir gerne noch einige Wörter zu dem Thema entschuldigen posten.

    Solange niemand beleidigt wird, keine Unterstellungen statt finden oder jemand körperlich angegangen wird oder wurde,

    gibt es keinerlei Gründe sich für sein >> ICH <<, für sein Wesen zu entschuldigen.

    Du bist Du und genau das ist gut und richtig so!

    Du bist einmalig!

    Also, wieso solltest Du dich für dein >> Leben << entschuldigen?

    Der Mensch ändert sich schon allein mit seinen gemachten Erfahrungen.

    Das Positive das in und hinter jeder gemachten Erfahrung steht,

    ist ein manches mal vielleicht nicht immer sofort erkennbar, aber es existiert und das ganz sicher!

    Dein Zustand einer gewissen Trauer, des Verlangens, das vermeintliche Nicht erreichen von Zielen, ist ein Ergebnis zwischen dem zusammenspiel

    von Herz=Seele und Kopf.

    Hier könnte ich dir ein kleines Taschenbuch von Francoise Egli mit der Überschrift "Die Geschichte vom Großen und Kleinen ICH" empfehlen.

    Dieses Buch wurde mir einmal empfohlen, als ich das Glück hatte einen Mann kennen zu lernen.

    Damals befand ich mich in einer ähnlichen Situation.

    P.S: Auch dieses Buch begleitet mich bis zum heutigen Tage.


    Änderungen benötigen nur "Zeit" = die in Momenten gemessen wird.


    Einige Zeilen zu dem Thema "Das nicht eingehen auf geschriebene Zeilen";

    Es gibt Themen die nicht einfach so schnell, so salopp beantwortet werden können.

    Es gibt Geschichten die das Leben so schreibt, die man vielleicht zu diesem Zeitpunkt "der geschriebenen Zeilen" noch nicht verarbeitet hat.

    Es existieren Momenten die einfach auch nur die eigene Hilflosigkeit aufzeichnen.


    Frage: Kann man einen Menschen für sein >> ICH << "verurteilen" ?


    Mache dir keine Gedanken über meine Person, meine eventuelle Reaktionen.

    Genau so wie Du versuchst dir selbst gerecht zu werden, zu sein, bemühe ich mich, mein >> ICH << zu leben.

    Also, ich sehe hier überhaupt keine Situation, die irgendwie belastend wirken könnte!


    Der sogenannte Glauben versetzt Bergen, zumindest existiert so ein Sprichwort.

    Man sollte, kann und darf den Glauben ohne Probleme leben!

    Nur; Kann der Glauben auch unter einem "Gruppenzwang", Sekten , Kirchenglaubensgemeinschaften bedeuten, man gibt sich auf?

    Kann dies heißen das der Mensch sich mit all seinen Entscheidungen bis zur Selbstaufgabe hinter einer "Organisation" verschanzt, versteckt?

    Hat der Glauben überhaupt etwas mit den unterschiedlichen Religionen zu tun?


    Ein Motto von Buddha lautet folgend: >> Laufe nicht der Vergangenheit nach, und verliere dich nicht in der Zukunft.

    Die Vergangenheit existiert nicht mehr und die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist im Hier und Jetzt. <<


    Genau aus diesem Grund kannst Du wie viele Menschen auf dieser Erde, keine sogenannte Zukunft sehen.

    Lebe im hier, lebe im jetzt. Lebe deine gemachten Erfahrungen und dies im positiven Sinne.

    Der Weg wird nie enden, er wird immer auf irgend eine Weise weiter gehen.

    Du wirst immer Entscheidungen treffen, Erfahrungen sammeln, versuchen neue Wegstrecken zu gehen

    und Du wirst immer wieder Kurskorrekturen vornehmen.

    Du bist und darfst einfach nur Mensch sein.


    Kannst Du mir erklären, wie man, wenn man liebt sich lächerlich, schrecklich demütigend vorkommen kann?

    Kann Liebe das Selbstwertgefühl zerstören?

    Könnte es sein das nicht die Liebe, sondern das erkennen das dieser Typ deine Liebe mit seinem Verhalten nicht wert ist,

    Selbstzweifel aufkommen lässt?


    50 Jahre alles vorbei?

    Ich denke Du bist noch jung an Jahren.

    Du hast viele schöne wie auch nachdenkliche Momente erleben können.

    Geblieben ist am "Ende" immer eines Du bist gestärkt aus Situationen gegangen.

    Und genau das wird es auch diesmal geschehen!



    Ich würde mich auf weiteren Gedankenaustausch freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

    Einmal editiert, zuletzt von Patrick ()

  • Ich bin hier gelandet, weil ich gerade eine schlimme Krise habe. Ich hatte schon dieses Jahr bessere Tage, sogar Wochen, bilde ich mir zumindest ein. Damals hat mir das andere Forum ausgereicht, obwohl ich mich nicht mehr getraut habe, in meinem Thread über meine Verzweiflung zu schreiben.


    Wenn ich mal lange hier nichts schreibe oder nicht auf alles eingehe, dann hat es nicht unbedingt was mit meinem "ich" oder meinem Wesen zu tun, sondern mit meinem aktuellen Geisteszustand, ich befinde mich gerade wirklich in einer Ausnahmesituation. Unter normalen Umständen bin ich recht pflichtbewusst und lasse niemanden warten.


    Danke für den Tipp mit dem Buch, ich habe mir Bewertungen bei Amazon angeschaut.


    Nur leider kann ich im Moment gar nichts lesen, ich kann mich einfach nicht konzentrieren. Ich gebe gerade durch den Stress viel Geld aus, hauptsächlich für Bücher, Spielzeug und Pflanzen. Die Pflanzen pflanze ich aus und pflege einigermaßen, aber die Bücher werden nur gestapelt. Es sind jetzt wirklich viele geworden, von denen ich mir eine Lösung verspreche.


    Im Moment weine ich nur.


    Ob es eine gute Erfahrung gewesen ist, das noch einmal gefühlt zu haben, ich weiß es nicht, ich würde es gerne als solche sehen. Auf der anderen Seite ist damit ein Schrecklicher Schmerz verbunden und Verluste.


    Ich empfinde das alles, was ich mir eingebrockt habe, als extrem erniedrigend.


    Unerwiderte Liebe ist sehr erniedrigend. Man sollte sie nicht zeigen, solange niemand davon weiß, ist man nur enttäuscht und ja, das Selbstwertgefühl leidet auch, aber es ist nicht so eine Katastrophe als wenn man es dem Anderen zeigt. Leider war ich zu schwach,, um es zu verbergen, ich bereue es sehr, das er das mitbekommen hat. Er wusste leider um meinen Geisteszustand, er wusste, dass ich mich schämte, dass ich gelitten habe. Das zu wissen war für mich doppelt erniedrigend.


    Trotzdem hat er mir recht viel zugemutet, es war ihm wohl nicht klar, wie sehr es weh tun kann. Er hat regelmäßig fröhlich seine Auserwählte und ihr Kind erwähnt und mir hat jedes Wort höllisch weh getan, zwischendurch waren sie im Liebesurlaub in den Alpen, auch das musste ich erfahren...Es hätte keine Termine mehr geben dürfen, aber wir haben es fortgesetzt und es waren noch so viele, viele qualvolle Stunden. Auch die Zeit zwischen den Terminen war schwer zu ertragen.


    Es waren wirklich Höllenqualen, es ist mir jetzt immer noch qualvoll bewusst, ich bin dadurch dauerhaft geschädigt, zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich nicht essen. Aber ich konnte das nicht doch sofort beenden, weil er gedacht hätte, dass es böswillig ist und ich nicht will, dass er mein Geld kriegt; außerdem wollte ich ihn unbedingt weiterhin sehen. Es wurde aber schlimmer und schlimmer und die Leute in dem anderen Forum haben mich überzeugt, dass ich in nicht mehr sehen darf. Es tut so weh, wenn ich an Die Zeit denke, es war unbeschreiblich, es war Folter. Er hätte mir besser nichts von seinem Glück erzählen sollen, aber er ist nicht darauf gekommen, es war schließlich nicht sein Problem und nicht seine Verantwortung. Ich komme trotzdem damit nicht klar, kann das nicht verdrängen. Er hat mir beim Leiden zugesehen, für diese paar Euro, die er bei uns verdient hat, das tut weh. Das war alles nicht böse gemeint, aber irgendwie mangelndes Vorstellungsvermögen, er dachte wohl, wenn ich es freiwillig weiter mache, dann ist es ok. Aber ich werde mich nie davon erholen, ich weiß nicht, wie man das vergessen kann.


    Das war nicht sein Problem, ich würde ihm natürlich keinen Vorwurf machen, (das hat man mir in dem anderen Forum vorgeworfen: dass ich versuche, ihm die Schuld zu geben). So ist es nicht, ich weiß, dass es alleine meine Schwäche war. Schade nur, dass er nicht auf die Idee gekommen ist, mir diese monatelangen Demütigungen zu ersparen, es würde mir vermutlich auch jetzt besser gehen. Aber es ist nun mal so gelaufen und es quält mich furchtbar immer noch. Ich habe ihn nicht nur diese letzten 4 Monate, ich habe ihn mindestens ein Jahr zu lange gekannt und getroffen, ich habe alles falsch gemacht. Aber wie kann man darauf verzichten, den Menschen zu sehen, nach dem man süchtig ist🥺.


    Als ich ihm geschrieben habe, dass wir es nicht mehr lange machen können, weil es mir nicht gut geht, hat er mir höflich, aber distanziert geantwortet und "mehr Sinn im Leben" gewünscht. Das war grausam, warum hat er mir denn sowas geschrieben?


    Ich glaube, er war etwas sauer, dass er sich eine neue Einnahmequelle suchen musste.


    Es tut auch weh, dass er uns so schnell vergessen hat. Wir haben uns 14 Monate lang bis auf die Zeit, wo er Urlaub hatte, ein mal pro Woche für einige Stunden gesehen und dann das letzte Mal im Dezember 2019 und er vergisst uns einfach sofort... aber er war ja mit seiner frischen Beziehung und neuer Familie beschäftigt, mit seinem aufregenden Leben, also kann man das wohl nachvollziehen..


    Alles so demütigend, unerwiderte Liebe bedeutet Demütigung. Man kann schwer sich selbst wieder lieben, weil man so erbärmlich ist. Erbärmlich, lächerlich, nicht liebenswert.


    Ich würde ihn gerne trotzdem nochmal sehen. Aber es würde mich wieder um Monate zurückwerfen, ich habe ja jetzt schon einen bösen Rückfall, das würde mir nicht gut tun. Schon dieses neue Foto hat mich neulich komplett aus der Bahn geworfen.


    Ich wünschte es wäre alles ein kleines bisschen einfacher.


    Die Wahrheit ist, dass es auch für ihn nicht besonders schön gewesen sein muss... ich habe ihm diesen Stress zugemutet, ich hätte ihm das auch ersparen sollen. Ich lese das immer wieder: Der Mensch hat nichts verbrochen, er soll nichts erfahren, alles, was er mitkriegt von deinen Gefühlen, ist Belästigung. Man fühlt sich wie ein Verbrecher. Ich habe mich bemüht, ihn nicht zu belästigen, aber ich konnte es nicht ganz verbergen.


    Aber es kommt doch vor, sowas passiert jedem ab und zu und da er ganz besonders ist, hat er schon bestimmt Erfahrung und Routine im Abwehren von Verehrerinnen. Trotzdem wäre ich glücklicher, wenn er mich nicht zu diesen Frauen zählen würde, die er abwehren musste..


    Ich fürchte, ich beschäftige mich zu viel mit mir selbst, eigentlich zählt nur noch mein Kind. Ein Glück, dass ich ihn habe. Andererseits müsste ich ohne Kind nicht weiter dieses sinnlose Leben leben. Aber ich wollte ein Kind und damit ist es jetzt so, jetzt muss ich ihn groß ziehen und ich muss alt werden, auch wenn es mir nicht gefällt.


    Warum passieren denn solche Schlamassel, wie habe ich das verdient, das ist wirklich nicht einfach zu akzeptieren, weil ich ein ruhiges, entspanntes Leben hatte. Ich war einsam, aber warum musste ich mein Dasein dermaßen verschlechtern.. Die Sinnlosigkeit dieser Situation macht mich fertig.


    Die Gehenwart, in der ich lebe, ist gerade nicht viel wert. Mir bleibt nur zu hoffen, dass es in der Zukunft besser wird, dass ich irgendwann vergessen kann. Leider bin ich furchtbar ungeduldig.


    Jetzt war ich gerade in Gesundbrunnen, hier in der Nähe habe ich ihn kennen gelernt und hier war auch oft unser Treffpunkt. Er wohnt auch nicht weit von hier. Und es liegt auf meinem Nachhauseweg. Wie soll ich denn vergessen, wenn mich alles an ihn erinnert?


    Ich danke dir für deine Mühe!

    Und wünsche dir eine schöne Woche!


    Das Wetter ist bei uns herrlich, endlich friere ich nicht mehr.


    Wo wohnst du (ungefähr, welches Bundesland, oder Süden/Norden, Stadt oder Land)?

  • Hallo Berolina,


    ja, wo fange ich jetzt an, auf deine Zeilen zu antworten, Fragen zu stellen?

    Dieser Post könnte etwas chaotisch zu lesen sein.

    Es ist im Endeffekt egal.

    Die Person um die sich alles dreht nennt sich Berolina.

    Berolina steuert ihre Gedanken, ihre Gefühlswelt und ganz wichtig, die Einstellung zu sich selbst.

    Das Thema unerwiderte Liebe, kann nicht bedeuten, das man sich selbst erbärmlich, lächerlich und nicht liebenswert bezeichnet.

    Und dies nur, weil die Reaktion eines "Wunsch - Partners" nicht so ist, wie man es sich vorstellt bzw. wie man es sich wünscht.

    Ich betrachte jetzt einmal deine These von einem anderen Standpunkt aus und stelle einmal dir,

    auch wenn es noch etwas zu früh ist, die folgende Frage:

    Wie meinst Du, kann ein anderer Mensch dich akzeptieren und lieben, wenn Du dies selbst nicht tust, kannst usw., ?

    Was erwartest Du in und von einer Beziehung?


    Du schreibst, er wusste um deinen Geisteszustand, er wusste wie Du gelitten hast!

    Wann, zu welchem Zeitpunkt hast Du ihm spüren lassen, hast Du ihm deine Gefühle, deine Liebe gestanden?

    Das Selbstwertgefühl sollte sich aus vielen unterschiedlichen "Modulen" zusammensetzen.

    Liebe allein sollte nicht reichen, sein Selbstwertgefühl zu verlieren!

    Du hast dich eventuell ihm gegenüber geöffnet, das ist ein guter und für dich auch der richtige Schritt gewesen!

    Du hast für dich den richtigen Schritt gemacht.


    Was er denkt, machte, wie er sich dir gegenüber gab, welchen Anlas, welche Gründe es gab, weiter bei dir zu erscheinen, ist ganz allein seine Sache,

    seine Angelegenheit. Er allein muss nur sich selbst gegenüber Rechenschaft ablegen.

    Damit belastet er eventuell sein Gewissen und langfristig auch seine jetzige und momentane Beziehung.

    Du solltest wissen das all deine Gedanken und Aussagen betreffend seiner Person, nur Vermutungen sind,

    da man seinem Gegenüber immer nur bis zur Stirn sehen kann.

    Und es macht dir das lösen, ihm gegenüber sichtbar schwer.

    Die Wege die einen Mensch begleiten, die Menschen gehen müssen, gehen dürfen und im Endeffekt auch gehen werden

    sind im Vorfeld schwer zu verstehen.

    In einer Nachbetrachtung also mit genügendem Abstand, so bin ich überzeugt, ergibt dies immer einen positiven Sinn.

    Verarbeiten kann und darf man diese Themen meistens allein.

    Rat- und Vorschläge nicht direkt betroffener Personen, (damit meine Ich, in der Sache nicht direkt beteiligte)

    sind mit Vorsicht zu genießen.

    Dies ist eine schwere Aufgabe, aber gleichzeitig bei erreichen eines selbstgesetztem Zwischenziel, oder Zwischenetappe

    erhöht sich die positive Stimmung sich selbst gegenüber.


    Könntest Du dir vorstellen deine Wortwahl wie ich muss mein Kind groß werden sehen, ich soll alt werden,

    auch und gerade für deine Selbstwertgefühl zu ändern?

    Es gibt, auch wenn es dir momentan noch schwer fallen wird, Wörter wie, ich darf, ich möchte, ich würde gerne zu benutzen.

    Es ergibt Vorteile für deine innere Stimmung und somit manefestiert sich langsam auch wieder eine angenehme Stimmung.

    Dein spürst dies am Verhalten deines Sohnes.


    Nutze die Kraft der Sonne und das angenehme Gefühl das Du mit ihr verbindest, das Du von ihr erhaltest.


    Mein Wohnort befindet sich im Süd - Westen von Baden-Württemberg.

    In der nähe vom Europa-Park, ca. 30 Kilometer von Strasbourg (Elsass) und etwa 30 Kilometer von Freiburg.

    Also, auf dem Lande.

    Berlin durfte ich vor vielen bzw. in meinen jungen Jahren aus beruflichen Gründen etwas kennen lernen.

    Hat mir persönlich sehr gut gefallen.


    Ab und an komme ich noch nach Dresden.


    Ich wünsche dir sehr viele angenehme Stunden mit deinem Kind, kombiniert mit der wärmende Sonne.




    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)