Seit 1,5 Jahren unglücklich verliebt

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  • Hallo Berolina,


    deine Sichtweise, ist für mich nicht wirklich begreifbar.

    Wie kann ein Mensch sich aufgeben, wenn er doch das schönste was es auf der Welt erhält, als "Geschenk" erhält?

    Ein Kind, das die Mutter als Vorbild in jeglicher Situation sieht und annimmt!

    Und Du schreibst, "Du" hast dich aufgegeben???

    Fragen:

    Welche Gedanken, welchen Sinn, welche Einstellung möchtest Du deinem Sohn im Leben übermitteln,

    mitgeben, überliefern usw., usw., usw.,???

    Welche Erwartung hast Du an deinem Sohn ??


    So jetzt kommen wir noch einmal zu dir, zu deiner Person.

    Du schreibst, in einem Forum das sich die Menschen die eine "sichtbare" Begründung haben, das sie sich freuen können.


    Fragen:

    Ahja, kannst Du mir deinen Gedankengang dieser Aussage erklären?

    In welchem Zusammenhang ist diese, deine Aussage "negative" Gefühlen zu verstehen?

    Denkst Du eventuell, das die Menschheit mit sogenannten "negativen" Gefühlen es einfacher haben,

    Entscheidungen zu akzeptieren?

    Kommt es nicht doch darauf an, seine vermeintliche "Schwäche" zu erkennen und diese zu bearbeiten?

    Zumal Du diese von dir bereits beschriebene weniger ausgeprägte Thematik erkennst?



    Nutze deine Intuition!


    >> Der Instinkt diktiert die Pflicht, der Verstand aber liefert die Vorwände, um sich ihr zu entziehen << (Marcel Proust)


    Nicht alles auf dieser Welt ist mit dem Verstand erfassbar.


    Freue mich auf einige Antworten.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Lieber Patrick, ich habe damals in der Klinik, nach der Entbindung, schreckliche Sachen erlebt, es war fast nicht real, als wäre ich in einer anderen Welt gelandet. Ich bin mir sicher, dass es ein Trauma war, aber selbst konnte ich mir nicht helfen. Ich war dann jahrelang in einem Forum, das mir zum Teil geholfen, zum Teil auch geschadet hat..ich habe keine Lösung und keine Zukunft für mich gesehen. Das meinte ich, als ich geschrieben habe, dass ich mich aufgegeben habe. Mir hätte damals jemand Antidepressiva verschreiben sollen, aber niemand hat sich Gedanken über mich gemacht. Manchen Leuten passieren schreckliche Dinge, aber man kriegt oft kaum was davon mit. Jetzt hat sich alles ziemlich normalisiert und als Ergebnis davon habe ich wieder angefangen, normal zu empfinden und habe mich verliebt, leider in den Falschen, in jemanden, den ich nicht haben konnte. Das war aber ganz am Anfang, kurz, ein sehr schönes Gefühl und da ich davor jahrelang innerlich völlig erschöpft und resigniert war, wie tot, hat mich dieses schöne Gefühl süchtig gemacht..und obwohl die Ablehnung sehr weh getan, kann ich immer noch nicht loslassen.


    Menschen mit negativen Gefühlen:

    Damit meine ich, dass diese Menschen, die wirklich schlecht behandelt wurden, die verletzt, verlassen und betrogen wurden und trotzdem Luebeskummer haben, den Vorteil haben, dass sie irgendwann merken, dass der Partner es einfach nicht wert ist, ihm nachzutrauern, kein Traumprinz, sondern jemand, von dem man sich besser fern halten soll.


    Das habe ich nicht, ich kann den H weder hassen noch verachten, ich muss ihn bewundern und vermissen. Er hat mich fasziniert, er war korrekt, er hat nichts falsch gemacht..es ist schwer, so jemanden in Gedanken aufzugeben.

    Ich trauere, wenn sich gute Freunde nicht mehr melden, es bricht mir das Herz.

    Und für ihn habe ich leider mehr empfunden.

    Er ist ein toller Mensch, deswegen habe ich keine leichte Aufgabe. Es wäre viel einfacher, wenn es anders wäre.


    Wahrscheinlich ist viel nicht mit dem Verstand erfassbar, damit kann ich leben... aber auch Gefühle, Instinkte sind nichts, worauf man sich verlassen könnte, alles täuscht uns .

    Ich bin im Moment richtig verwirrt, weil ich nicht mehr weiß, was ich machen soll, mir Zeit lassen, einfach abwarten, 🤷🏼‍♀️, ich warte schon so lange, aber manche Erinnerungen wollen nicht verblassen. Ich bin irgendwo, wo wir mal zusammen waren und es ist wie gestern, es sind sogar mehrere Orte auf meinem Weg zur Arbeit, ein unterirdischer Übergang, den ich jeden Tag nutze, meine Haltestelle, wo wir Donuts gegessen haben, eine Statue, unter der ich ihn mit meinem Kind fotografiert habe, der Flur in meinem Büro und ein anderer Raum, wo er mal war, ich kriege diese Bilder nicht aus meinem Kopf.

    Aber ich bin hochsensibel, das hängt wohl damit zusammen. Ich empfinde einiges sehr intensiv.

    Ich kann z.B. nicht ohne zu weinen an eine Freundin denken, die vor 20 Jahren einen tödlichen Unfall hatte. Ich kriege es nicht hin, das richtig einzuordnen. Ich kann mich einfach mit Verlusten nicht abfinden, ich kann sie nicht akzeptieren und vergessen.

  • Hallo Berolina,


    ich wünsche dir, und deinem Sohn, auch mit all deinen "Schwierigkeiten" wundervolle Feiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr!


    Mediziner, wie auch die Mitmenschen in seinem Umfeld, denken meistens nur über ihren eigenen Erfolg, über ihre eigene Gefühle,

    über ihre eigene Belangen nach.

    Vieles könnte und würde anders behandelt, gehandelt werden, wenn man sich die Zeit geben würde,

    sich mit der Existenz dieser Thematiken zu befassen.

    Nun ja, die meisten Menschen sind einfach "gestrickt" und damit auch nicht fehlerfrei.

    Auch hier hast Du selbst wieder die Wahl, der Be- und der Verarbeitung.

    Dies aber nur so lange wie man es selbst zulässt.

    Mann / Frau kann sich nicht in den oder die "Falsche" verlieben.

    Entweder ist der jeweilige Partner auf dem gleichen Stand, also eine Ergänzung zu seinem eigenen ICH oder er ist eine sogenannte "Lernaufgabe" um sich seiner IST-Situation klar zu werden und um sich weiter zu entwickeln.


    Einige Wörter zu dem von dir beschriebenen Thema " Menschen mit negativen Gefühlen":

    Fragen:

    Benötigt der Mensch "negative Gefühlen" um sich seiner Ist-Situation klar zu werden

    oder ist es mit diesen weniger schönen Gefühlen einfacher Entscheidungen zu treffen?

    Hinterfragt man sich nicht selbst, in Abständen ob dies alles, die Gefühle, das erlebte, einfach "nur" das Leben

    für einen noch passend, stimmig ist?

    "Arbeitet" man nicht täglich an seiner Handlungsweise, an seinen Gedankengänge, an seinem ICH ?

    Wieso ist es vermeintlich leichter sich von "negativen Gefühlen" leiten zu lassen?

    Wieso lässt der Mensch eigentlich negatives Denken zu?

    Ist positives Denken nicht genau so einfach, zu erlernen?


    ..... ist nicht viel mit dem Verstand, erfassbar??


    ..... aber auch Gefühle, Instinkte sind nichts, auf die man sich verlassen kann??


    Auch das meine liebe Berolina,

    ist eine bzw. deine These die nicht real, auch mit deinem leben sich vereinbaren lässt!

    Überlege, in wie viele Situationen in deinem Leben, das eine wie das andere zutreffend war!

    Kann nicht genau diese gemachten Erfahrungen, das Leben interessanter gestallten?

    Das Leben ist nicht zu vergleichen, wie ein "Zug "der auf Schienen aufgegleist ist und er immer nur gerade aus fährt.

    Auch dieser Zug benötigt Wartungen und auch Menschen die diesen steuern!

    Und jetzt sind wir wieder bei dem Thema "Mensch".

    Überall wo Menschen Entscheidungen treffen, etwas tun, erledigen, können sogenannte "Fehler" entstehen!

    Nur, wer entscheidet was sind sogenannte "Fehler"?


    ...... Verluste nicht umgehen.

    Auch hier existieren mindestens zwei Denkweisen.

    Der eine ist rein ein egoistisches Ziel, mit der Bedeutung "ICH".

    Eine weitere Denkweise, könnte auch aus der Sichtweise der betroffenen Person sich stellen.

    Diese könnte lauten: Dir geht es dort wo Du jetzt bist, gut!

    Empfindest keine Schmerzen, keine Angst, keine Panik, erfährst kein Leid.

    Akzeptieren, ist das einzige was dir in so einem Falle übrig bleibt!

    Vergessen??

    Lasse sie in deinem Herzen!

    Es war und ist immer noch ein Teil von dir!

    Nur, denke positiv !!!


    Du siehst, es gibt immer mindestens zwei Sichtweise zu einem Thema.



    Würde mich über weitere Zeilen freuen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Lieber Patrick,

    Danke! Ich hoffe,.du hattest schöne Feiertage.


    Ja, viele Menschen,.auch die, die eigentlich nicht einfach gestrickt sind, scheinen ein Problem mit Empathie zu haben. Es ist vermutlich Egoismus, sie wollen ihre wertvolle Zeit nicht mit Problemen anderer Leuten verschwenden.

    Und mangelnde Phantasie kommt noch hinzu.

    Aber keiner hat die Pflicht, empathisch zu sein.

    Man erwartet zu viel, ich habe oft diesen Fehler gemacht, anderen Eigenschaften zuzuschreiben, die sie nicht hatten und aufgrund von diesen falschen Annahmen etwas zu erwarten.

    Man ist sich dann selber Schuld, wenn man enttäuscht wird..


    Du schreibst, man kann sich nicht in den Falschen verlieben. Heißt das, ich sollte daraus was lernen. Es war eine sehr bittere Lektion und das was ich gelernt habe, hat mich demütig gemacht. Ich weiß nicht, ob ich es gebraucht habe. Ja, es hat mir gezeigt, dass ich mir etwas vorgemacht habe. Ich habe mir vorgemacht, dass ich trotz Einsamkeit glücklich sein kann. Dabei habe ich mich nur abgelenkt.

    Jetzt ist mir das Problem bewusst geworden, aber es ist kein Vorteil. es ist kein Vorteil, zu erkennen, was einem fehlt, wenn es unerreichbar ist.


    Ich mache mir Sorgen, dass sich mein Zustand nicht ändern wird, dass diese Sehnsucht und Trauer nie weggehen, das wäre ein verlorenes Leben.. Ich schäme mich sehr, wenn ich daran denke, was der H über mich denken würde, wenn er wüsste, dass mich die Sache immer noch beschäftigt, dass ich immer noch leide. Er würde denken, dass ich verrückt bin, geisteskrank, vermutlich hätte er Angst vor mir und dadurch auch eine starke Abneigung.. Diese Gedanken machen mich fertig. Dermaßen, dass ich davon träume, ihm irgendwann zu sagen, zu zeigen, dass ich ihn längst vergessen habe.


    Ich will mich nicht von negativen Gefühlen leiten lassen, im täglichen Leben versuche ich sie zu vermeiden, indem ich Menschen, die solche Gefühle in mir hervorrufen, konsequent aus dem Weg gehe. Aber gerade bin ich auf der Suche nach etwas, was mich heilen könnte, und so mache ich mir Gedanke über alles mögliche...


    Ja, egal was ich tue, diese Erlebnisse und Erinnerungen werden für immer bei mir bleiben, ich kann sie nicht vergessen..

    Ich hoffe aber, dass die Sehnsucht irgendwann nachlässt, aber nach 2 Jahren weiß ich immer noch nicht, was ich dafür tun muss. Ich fürchte sogar, dass sie stärker wird, auch wenn es schwer ist sowas zu messen.. Durch den Abstand tut es mehr weh. Wie soll man sich da nicht wertlos fühlen, wenn man weiß, dass es einseitig ist?

    Ich glaube, ich muss mich mehr bemühen, das mit dem Verstand zu analysieren, weil wenn ich nur Emotionen zulasse, kann ich überhaupt nicht mehr klar sehen und damit auch keine Fortschritte machen. Mit diesen ganzen Emotionen werde ich nicht weiter kommen.

    Ich schreibe aktuell in dem anderen Forum mit Leuten, die ähnliche Probleme haben. Und bei ihnen sehe ich es klar: das was ich bei mir selbst verdränge, nämlich, dass sie erlauben, dass die Emotionen sie beherrschen. Sie machen nicht mal einen Versuch, rational zu denken, weil die Gefühle so stark sind. Sie sind den Emotionen ausgeliefert, wie ein kleines Kind, ohne jegliche Kontrolle. Das ist doch dumm..


    Auch wenn es eine besondere Erfahrung ist: es ist schädlich und beeinflusst unser Leben negativ. Das soll man sich stets vor Augen führen.

    Wir sind aber schwach.

    Was hilft es mir, zu trauern und zu weinen, wenn es nichts ändern wird... Werde ich es, bzw. mich irgendwann ändern können, Frieden schließen, akzeptieren, nicht mehr vermissen? Ich hoffe es, aber ich habe Angst, dass ich noch lange darauf warten muss. Und es kostet sehr viel Kraft.


    Ich wünsche dir auch einen guten Rutsch!

    Ich denke, ich hatte gerade Corona, ich war so krank,dass ich kaum in der Lage war aufzustehen, um auf die Toilette zu gehen. Ich frage mich, wie man in so einem Zustand irgendwohin fahren soll, um sich testen zu lassen... Pass gut auf dich auf, 2021 wird bestimmt besser. Ich hoffe, ich habe die zwei schlimmsten Jahre hinter mir...

  • Hallo Berolina,


    zu aller erst möchte ich dir einen guten Rusch ins neue Jahr wünschen.

    Ich wünsche dir von Herzen, das all deine Wünsche in Erfüllung gehen.


    So, nun zu deinen Zeilen kommend:

    Man kann von seinen Mitmenschen weder irgend etwas noch zu viel erwarten.

    Das was ich machen kann oder auch möchte, bin ich auch gerne bereit und ohne eine gewisse Erwartungshaltung zu erledigen.

    So, habe ich immer für mich die Chance mich in meinen Grundsätzen und auch in meinem "Spiegelbild" wieder zu finden bzw. zu erkennen.

    Erwartungen in andere Menschen zu setzen, kann für sein eigenes "Ego" nicht immer förderlich sein.

    Man kann auch aus diesem Grunde nicht wirklich von Fehlern sprechen oder schreiben.

    Gebe dem ganzen einen neuen Namen, nenne es vielleicht "Menschenkenntnis".


    Ja, man kann sich nicht in einen "falschen" verlieben.

    Diese "Lektion", so postest Du, hat dich demütig gemacht.

    Also, nicht zu verwechseln mit dem Thema "ich wurde gedemütigt".

    Demut in einem gewissen Grad zu erleben, ist sicher nichts falsches.

    Und ein klares NEIN, zu deiner geschriebenen Zeile "ich habe mir vorgemacht das, ...... "!

    Könnte es auch sein das Du erkennen durftest, das deine "Einstellung" ich "allein gegen den Rest der Welt" nicht die richtige ist?

    Könnte es nicht auch sein, das diese "Lektion" dir eigentlich aufzeichnet, das Du dir gegenüber nicht zu streng sein solltest?

    Könnte es nicht sein, das Du erkennen durftest, das ein Leben, ein weiter so nicht das ist was dein Herz, dein eigentliches ICH sich wünscht?

    Könnte es nicht sein , das diese Erfahrung dir eigentlich aufzeichnet, das Du dich gerade und auch dir gegenüber öffnen solltest?

    Du, siehst es stellen sich Frage über Fragen!


    Noch einige Zeilen über Herrn H.

    Es ist absolut uninteressant was dieser freundliche Mensch denkt, fühlt, was er plant, usw., usw, .... .

    Er ist kein Teil mehr in deinem Leben.

    Du machtest Erfahrungen, die dich dir selbst mit den richtigen Erkenntnissen und Schlussfolgerungen

    ein ganzes Stück näher gebracht hat und noch bringen werden.

    Du sollst weder Ihn noch das erlebte vergessen.

    Du darfst damit LEBEN !!!!!


    Ich finde es super, das Du auch Menschen bei anderen Themen begleitest.

    Nur, das Wort "dumm" sollte man , so denke ich nicht, in solchen Diskussionen verwenden.

    Ich denke "Dumm" ist wieder so ein Wort um andere Menschen einzustufen, einzuordnen, zu beurteilen und auch gleichzeitig zu verurteilen.

    Diese versuchen wie Du und ich, in und auf ihrer Art, ihre Problemstellung zu lösen.


    Jegliche gemachten Erfahrungen können sich nur "schädlich" zeigen, wenn die betreffende Person dies zu lässt.

    Aber wie bereits schon mehrfach gepostet:

    Alles auf dieser Welt besitzt mindestens zwei Seiten.

    Mann wie auch die Frau hat die gleiche Aufgabestellung.

    Diese lautet: Löse die an das Leben gestellte Aufgabe so, das Du dich jeder zeit

    in deinem Spiegelbild wiederfinden kannst, darfst und auch wirst.


    Ich wünsche dir viele Momenten mit vielen positiven Gedanken.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • ja, das ist alles richtig, eine gute Zusammenfassung, ich versuche das Eine oder Andere davon in 2021 umzusetzen. Ich danke dir von Herzen! Hoffentlich wird das nächste Jahr für uns alles etwas besser.


    Nur einer Sache bin ich mir nicht ganz sicher: du schreibst, der H ist egal, weil nicht mehr Teil meines Lebens. Er ist aber in meinen Gedanken präsent. Ist mein inneres Leben, meine Gedanken nicht mein eigentliches Leben? Was drum herum passiert, wäre doch völlig irrelevant, wenn es sich nicht in meinen Gedanken spiegeln würde. Ein Mensch, der neben mir steht, berührt mich nicht, wenn ich nie an ihn denke. Und umgekehrt spielt jemand wohl eine Rolle, der für immer weg ist, aber in meiner Erinnerung dauerhaft präsent.

    Das ist wie mit Verstorbenen, wenn die Trauer nie aufhört, in einigen Prozent der Fälle trauern Menschen ihr Leben lang und die Mediziner streiten: ob diese Trauer normal ist oder einen Krankheitswert hat:

    Kann man wirklich sagen, dass die Person, wegen der man jeden Tag trauert und weint, nicht mehr Teil meines Lebens ist. Nur weil ich nicht Teil ihres Lebens bin...🤷🏼‍♀️


    Ich danke dir sehr, es tut sehr gut, wenn man mit seinen Schwächen akzeptiert und ernst genommen wird. Viele kritisieren nur, bestimmt ist auch das als Hilfe gemeint, aber für mich nicht besonders hilfreich.

  • Hallo Berolina,


    ich wünsche dir ein gutes neues Jahr, viel Gesundheit und das all deine Wünsche war werden.


    Ja, ich habe dir gepostet das es egal sein sollte, was Herr H denkt, fühlt usw. !

    Er spielt nur in deinen "Wunschgedanken" eine Rolle.

    Real, also körperlich anwesend, scheint er seit geraumer Zeit, nach deiner Post zu urteilen, nicht in deiner Nähe sich zu befinden!

    Es ist deine Denkweise, dein Wesen, das er rein geistig, gedanklich bei dir noch eine "kleine" Rolle spielt.

    Verwende deine Kraft, deine Gedanken, deine Handlungen für die Gegenwart!

    Warum?

    Genau diese ist real, reell!


    Man kann genau so gut Mensch lieben wie sie >>hassen<< !


    Nur, wenn diese Menschen in irgend einer Art gehen möchten, werden, sollen liegt es an dir allein, die Akzeptanz dieses Geschehen anzunehmen.

    Gefühle ändern sich mit der Beschäftigung der Angelegenheiten !

    Der Tod gehört auch zu dem Thema "Leben" !

    Natürlich ist es tragisch einen geliebten Menschen zu verlieren.

    Nur, wer sagt dir, das der Ort, der Platz an dem er / sie sich jetzt befindet, nicht der ruhigere, der schönere, der schmerzfreiere ist?

    Wer sagt, das dieser geliebte Mensch nicht seine Aufgabe, erfüllte?

    Natürlich, wird ein geliebter Mensch immer ein Teil der Gedanken sein und auch bleiben,

    nur dein Leben kannst und darfst Du Neu ausrichten


    Wenn ich mich erinnere, postest Du einige Zeilen von Glauben, Kirche usw.


    Fragen:

    Zweifelst Du deine eigene Zeilen an?

    Wie groß ist dann dein Glauben ?


    Du sollst auch nicht das geschehene vergessen.

    Der Mensch reift an Themen jeglicher Art und entwickelt sich gerade an Erfahrungen weiter.

    Und genau das ist gut und richtig so.


    Also, all deine gemachten Erfahrungen gehören zu deiner Entwicklungen.

    Wäre dies nicht so, hättest Du keine Chance dich weiter zu entwickeln.



    Freue mich über weitere Zeilen von dir.


    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Dir auch alles Gute!

    Ja, der H ist für immer weg und nur in meinen Gedanken.😔 Er wohnt aber leider in meiner Stadt, so dass ich ihn nicht so leicht vergessen werde...

    Ich überlege schon lange, wohin ich ziehen würde, wenn ich es mir leisten könnte, die Stadt zu verlassen, träume quasi davon, mich in Sicherheit zu bringen. Aber mir fällt nichts ein, ich kann es mir schwer vorstellen, es ist eine tolle Stadt..Aber ich würde es tun, vielleicht an die Ostsee ziehen. Eigentlich war Hawaii immer mein Traum😄

    Ach, Patrick, was ist schon real, wir sind ja hier nur für einen Augenblick, wissen so gut wie gar nichts und bald ist alles vorbei. Ich fürchte, die Gedanken und die Gefühle sind das einzige, wessen wir uns wirklich sicher sein können, dass es real ist und echt. Im Grunde ist doch alles subjektiv und Produkt unserer Wahrnehmung, deswegen nehme ich mein Wunschdenken, wie du es nennst, so ernst.

    Aber ich muss tatsächlich aufhören, darüber zu schreiben, am Anfang war es notwendig, ich wäre sonst gestorben. Jetzt verstärkt es aber nur meinen Kummer. Ich werde mich bemühen, es zu reduzieren.

    Nur, wenn diese Menschen in irgend einer Art gehen möchten, werden, sollen liegt es an dir allein, die Akzeptanz dieses Geschehen anzunehmen.

    Ja, leider... Begreifen und akzeptieren, warum ist das denn so schwer. Ich müsste doch glücklich sein, dass es ihm gut geht und er sein Glück gefunden hat, warum fällt es mir so schwer. Das ist egoistisch, aber genau genommen sind wir Menschen alle egoistisch, wir tun ja nur das, was uns irgendwas gibt, das was wir brauchen. Wenn ich lange überlege, komme ich immer wieder zum Schluss, das mein Beharren vielleicht ungewöhnlich, aber nicht krank ist, sondern ein ganz normaler Ausdruck menschlicher Natur, oder menschlicher Schwäche, wenn man es so will. Deswegen schreiben mir viele- vermutlich intuitiv- dass ich es mir verzeihen soll🤷🏼‍♀️

  • ...noch zu deiner Frage zu meinem Glauben: du fragst, ob ich glaube, dass Gott einen Plan für mich hat? 🤔 Das glaube ich eher nicht.

    Ich beneide die Leute, die diesbezüglich einen starken Glauben haben und ihn nicht hinterfragen. Ich kann sichere Aussagen nur in Bezug auf mein inneres Leben treffen..alles andere sind ja nur meine Wahrnehmung und meine Überzeugungen/Urteile. Und das ist doch höchst subjektiv und ändert sich im Laufe des Lebens, also ist es nichts Sicheres. Und Gott ist ja etwas, wovon ich am wenigsten weiß, was ich nur vom Hörensagen kenne.

    Aber man hat gerne diesen Glauben, dass da noch was ist, das gibt ein wenig Hoffnung. Wenn ich aber gar nicht weiß, wer oder was Gott ist, wie sollte ich annehmen, dass er sich mit mir beschäftigt.

    Nein, ich glaube eher, dass Gott was anderes sein muss und dass wir nicht nach seinem Plan leben.

    Vielleicht ist das Universum Gott, das uns erlaubt hat, zu erscheinen und zu leben, uns quasi erschaffen hat, wie durch ein Wunder.

    Wie du siehst, bin ich vermutlich nicht besonders gläubig 🙁. Das würde dem H auch nicht gefallen, weil er da anders ist: Auch etwas, was mir an ihm gefallen hat, dieses Vertrauen und Zuversicht; damit kann man ein schönes, erfülltes Leben führen. Sollte es auf einem Irrtum beruhen, werden es die Leute ja ohnehin nicht erfahren.


    Zu Erfahrungen: Ja, die sind wichtig und diese hat mich sehr verändert. Ich bin überzeugt, dass mein Kind von dieser Veränderung profitieren wird, weil ich jetzt viel bewusster, achtsamer lebe, Sachen, die früher Routine waren, hinterfrage und analysiere. Aber in einer Gesamtbetrachtung war es eher nachteilig für mich, weil so viel Trauer einfach nicht gut sein kann, für niemanden😔 ich bin schon seit 2 Jahren traurig deswegen.

    Ich kann nicht loslassen aus Angst, so etwas nie wieder zu spüren, das ist mir inzwischen auch klar. Das haben mir viele schon geschrieben, dass ich Angst habe, so etwas nie wieder zu empfinden. Deswegen nehme ich die negative Seite in Kauf. Das ist eine plausible Erklärung.

    Danke dir!!

  • Hallo Berolina,


    diese schöne tolle Stadt in der Du / Ihr euch wohlfühlt verlassen?

    Wieso?

    Weshalb?

    Bist Du auf der Flucht vor dir selbst ??


    Was ist real?

    Du, dein Kind, deine Gefühlen, deine Denkweise, deine schöne "Aufgabe" das Leben zu sehen und auch zu leben.

    Dieser Aufgabestellung kann sicher nicht leicht sein, aber dieser darfst Du dich stellen !!

    Also, was ist das für eine Frage?


    Das hier und jetzt zählt !!

    Das was Du aus deiner Geschichte machst, das zählt !!

    Wie lange der Augenblick, die Momente das hier sein dauert, spielt keine Rolle !!

    Der Mensch ist nur Gast auf dieser Erde !!

    Irgendwann ist dann der Zeitpunkt gekommen, an dem jeder gehen darf !!

    Genau das ist gut und auch richtig so !!


    Du solltest nicht nur froh darüber sein, wie es ihm geht, sondern das er dir aufzeichnete,

    das dein Leben schon lange "vergessene" Themen bereit hält !!

    Diese kann die Welt der Gefühlen, der Liebe und viele andere Themen beinhalten !!

    Also, es existiert keinen Grund zu verzagen !!


    Diesen von dir geschriebenen Satz "...... das ich mir dies verzeihen soll" verstehe ich nicht wirklich !!

    Erkläre mir bitte diesen Gedankengang.


    Jetzt zu deiner zweiten Post kommend:

    Menschen, die nichts hinterfragen, gerade auch betreffend des Glaubens, sind meiner Meinung nach,

    nicht gläubig, diese sind einfältig, dumm, arrogant, ängstlich, feige und vieles mehr, ........ .

    Diese haben Angst sich dem Leben mit all seinen Sichtweisen, Änderungen zu stellen !!

    Wie bereits schon einmal gepostet, diese verstecken sich hinter irgend welchen geschriebenen Buchstaben, Wörter, Sätze.

    Diese können nur begrenzt irgendwelche Vorbilder für ihre Mitmenschen abgeben.


    Also, was bemühst Du solcher Beispiele ?


    Du scheinst ja wirklich ein zerrissenes "Leben", ein zwei Leben in einer Person, zu führen.

    Wie sonst, kommt man auf die Idee, sein inneres Leben von dem, des "Äußerlichen" oder "Äußeren" zu unterscheiden?

    Mir würde die "Zeit" die Momente und der Gedanken fehlen, mein Leben so zu unterteilen.


    Ein weiser Spruch vom bekannten Zen-Meister Hinnerk Polenski lautet:


    >> Hör auf zu Denken - sei Einfach GLÜCKLICH <<


    Es spielt weder eine Rolle vermeintlich zu wissen, was GOTT ist, noch welchen Plan, er für uns irgendwann einmal machte.

    Wichtig ist doch eines, es gibt Momente im Leben, in denen Du zur Ruhe kommst,

    dich ausgeglichen fühlst, in denen Du dich einfach wohlfühlst !!

    Merke dir doch diese Situationen und Momenten.

    Versetze dich mental ganz nach Verlangen und jederzeit an diesen Punkt zurück.

    Dort findest Du deine innere Ruhe und die daraus folgende Stärke.

    Bist Du mental in der Situation, dieses beherrschen zu dürfen, wird sich ganz automatisch und von dir selbst unbemerkt

    deine Körpersprache und somit auch dein Erscheinungsbild ändern !

    Reaktionen wirst Du erfahren !!


    Erfahrungen verändern !!

    Wenn dein Kind profitiert, so wirst auch Du, dein Ich davon profitieren !!


    Angst lähmt !!

    Angst lähmt Gedanken !!

    Angst lähmt die Handlungen !!

    Angst verändert zum Nachteil sein ICH und dies in jeglicher Hinsicht !!


    Deine sogenannte plausible Erklärung ist ein absoluter Trugschluss !!

    Wenn Du bereit bist, wenn Du dich in die Lage versetzen möchtest, solche Gefühlen der "Liebe" wieder erleben zu wollen,

    solltest Du diese deine plausible Erklärung über Bord werfen !!

    Alles andere macht auf die Dauer mutlos und endet im Chaos !!


    So, wie entscheidest Du dich?


    Freue mich auf weitere Zeilen von dir.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Wieso die tolle Stadt verlassen: um ihm nicht mehr zu begegnen, das wäre nicht gut, für uns beide😪

    Ja, ich bin ihm für Vieles dankbar..aber es hat auch so weh getan, so viele Momente, die ich gerne vergessen würde aber nicht kann. Er hatte auch reichlich Pech, dass er mich kennen gelernt hat,,es war schon eine Belastung für ihn, ich habe deswegen schlechtes Gewissen, konnte mich dafür leider nicht entschuldigen.


    Was soll ich mir verzeihen: ich habe mich erniedrigt, ich hätte ihm nichts zeigen sollen, ich habe es ihm nicht gesagt, aber es war nicht zu übersehen. Es wäre für uns beide viel besser gewesen, für mich viel erträglicher, wenn ich es für mich behalten hätte. Wer mag es schon, sich schwach zu zeigen, sich zu erniedrigen. Das bereue ich sehr. Das ist, was ich mir verzeihen muss, um nicht mehr deswegen zu leiden. Die Leute haben mir geschrieben, dass so ein Verhalten menschlich ist, dass ich mich dafür nicht schämen muss. Letzteres sehe ich aber anders. Hinzu kommt, dass der andere meistens Verachtung empfindet, wenn man sich vor ihm erniedrigt, vielleicht nur unbewusst, das war auch in meinem Fall so. Das war der Grund, warum er so offen über sein Liebesglück gesprochen hat, mir ausdrücklich mehr Sinn im Leben gewünscht hat. Das tut man nur, wenn man jemanden verachtet. Das tat sehr weh.


    Na ja, wir können niemandem seine Gedanken verbieten, die einen setzen sich mit allem bewusst auseinander, philosophieren ihr Leben lang, erarbeiten sich ihre Standpunkte eigenständig. Andere haben kein solches Bedürfnis und nehmen gerne eine fertige Ideologie an, werden oft damit erzogen und finden so ihren Halt im Leben. Jedem das Seine. Solange man damit anderen nicht schadet. Nicht jeder ist in der Lage, eigenständig zu denken. Wir brauchen irgendwelche Konstanten im Leben, um nicht in der Leere zu schweben. Wer weiß schon, wer näher an der Wahrheit ist. Letztendlich haben doch die gewonnen und damit quasi Recht, die mit ihrem Leben und Überzeugungen glücklich sind, das schreibst du doch auch, oder? Und die streng Gläubigen, die nicht zweifeln, scheinen mir die glücklichsten zu sein.


    Ja, Angst ist tatsächlich sehr hinderlich, hat mir schon immer das Leben schwer gemacht.

    Das Problem ist, dass Liebe selten ist, dass es nicht viele Menschen gibt, die zu einem passen. Man muss recht viel Glück haben, um so jemandem zu begegnen und noch viel mehr, damit daraus was wird. Und nicht jeder ist bereit, Kompromisse zu machen, nur um nicht alleine zu sein.

    Deswegen die Angst bei mir, oder eher die Überzeugung, dass es in diesem Leben nicht mehr passiert. Aber vielleicht ist es gar nicht so überlebenswichtig, wie es mir gerade erscheint, das hoffe ich sehr, dass ich es bald anders sehe.

    Ich glaube nicht, dass man es erlebt, wenn man es will, aber vielleicht verschwindet dieses Bedürfnis, wenn die aktuellen Gefühle verschwinden.🤷🏼‍♀️


    Mach dir nicht zu viele Gedanken über mich, ich mache mir selber schon mehr als genug Gedanken 😂 Schon lange ist es mir peinlich, dass ich immer wieder das Gleiche schreibe..ich hoffe, dass ich dieses Bedürfnis irgendwann überwinde. Es ist ja schon alles hundert Mal gesagt worden und ich wiederhole mich, als wäre ich wahnsinnig. Es tut mir sehr leid.


    Wer weiß, was uns die Zukunft bringt, vielleicht passiert noch etwas Schönes, es muss nicht die Liebe sein, vielleicht etwas Schönes und Unkompliziertes zugleich, Liebe ist es bekanntlich nicht😉

    Mach dir keine Sorgen um mich, ich funktioniere ganz gut, mein Leben ist erträglich, ich muss einfach etwas bescheidener werden, weniger träumen, 🤷🏼‍♀️ es ist unverschämt, so viel zu träumen 😉

  • Noch etwas: in dem 1. Forum schreibe ich mit einer jungen Frau, die sehr an Horoskope glaubt und Wahrsagerinnen anruft. Früher hätte ich einfach gedacht, dass wir nicht zusammen passen und mich verabschiedet, weil ich nichts davon halte. Aber ich sehe jetzt, wieviel Zuversicht und Hoffnung sie daraus schöpft. Und ich staune. Auch wenn sich die Vorhersagen nicht erfüllen, erfindet sie ad hoc einfach eine Erklärung, damit alles wieder passt. Das ist ja auch eine Art Glaube, oder magisches Denken und es hilft dieser Frau, ihre Niederlagen mit Würde zu ertragen und zu akzeptieren. Offenbar wollten die Sterne das so. Und haben mit ihr was anderes, Besseres vor.

    Sinnvoll ist es aus meiner Sicht natürlich nicht und das habe ich ihr vorsichtig kommuniziert, so, um sie nicht zu kränken. Aber kämpfen würde ich mit dieser Überzeugung nicht.. Es tut ihr nämlich gut und lässt sie an eine tolle Zukunft glauben.

    Laut Ihrer Wahrsagerin wird sie noch zwei Beziehungen haben, mit dem zweiten wird sie glücklich und Kinder bekommen.

    Auch wenn es unvernünftig ist, oder Selbstbetrug, oder was auch immer: sie steht damit doch viel besser da als ich ohne solchen Glauben..Das ist vergleichbar mit dem Glauben daran, dass Gott für uns einen Plan hat. Das ist auch der Grund,,warum Menschen so gerne an etwas Sicheres, Zuverlässiges, Unveränderliches glauben. Ich hätte gerne so etwas.


    Ich habe generell viele interessante, nette und auch schräge Menschen in den Foren kennengelernt, ich kann jetzt sagen, dass ich jetzt viel besser die Menschen als Spezies kenne,,weil sich die Meisten im Internet nicht verstellen, alle sind wohl offener und ehrlicher.

    Und das alles dank H 😂

  • Hallo Berolina,

    zu deiner Post vom Sonntag, dem 03.01.2011 kommend.

    Habe mir lange überlegt was ich dir zu diesen Zeilen posten darf.

    Menschen reagieren oft instinktiv.

    Das bedeutet nicht, das die gezeigten Reaktionen etwas negatives ausdrücken.

    Diese gezeigten "Aktionen" haben weder etwas mit der Sichtweise einer "Erniedrigung" noch mit einer "Selbstaufgabe" gemein !

    Es könnte dir im nach hinein, peinlich gewesen sein.

    Nun, es ist wie es ist.


    Menschen, Leute die spontane Reaktionen zeigen, sind ehrlicher,

    direkter und werden gestärkt aus Situationen hervorgehen !


    Wenn man seinen Mitmenschen mehr Sinn im Leben wünscht, hat dies relativ wenig mit Nichtachtung zu tun.

    Diese Worte zeigen einem eigentlich auf, das sein Gegenüber sich Gedanken, Sorgen macht.

    Und dies, besitzt nicht im Ansatz etwas verwerfliches.

    Klar, kann je nach Situation unterschiedliche Gefühle entstehen, nur sich selbst zu erniedrigen, ist mit Abstand, der absolute falsche Entschluss.

    Dein nächster Satz, "sein Pech war, das er dich kennen gelernt hat" besitzt eine relativ wenig positive Sichtweise.

    Auch hier gilt das Thema: Alles was auf dieser Welt geschieht, besitzt mindestens zwei Sichtweisen !

    Genau so gut oder weniger gut, die Ansicht negativ ausfällt, kann diese auch eine positive Sichtweise ausstrahlen !

    Es liegt immer an der betroffenen Person selbst !

    Klar, kann man eine, so wie Du postest "anerzogene Philosophie" die Schuld am eigenen Leiden geben.

    Nur, ist diese Antwort nicht zu einfach?

    Der Mensch lässt keine Möglichkeit außer acht, sein Ich zu profilieren.

    Und das, indem er für sich alle unbequeme Entscheidungen, in jeglicher Art und Form angeht.

    Beispiele findet, um sich nicht diese vorgefertigte Meinungen eigen zu machen ?

    Was denkst Du, wie wird dein Sohn mit deinen getroffenen Entscheidungen umgehen ?


    Nein, ich schreibe, das Menschen nur für sich gewinnen, wenn sie immer an und mit sich "arbeiten" !

    Diese leben mit und aus den gewonnenen Erfahrungen.


    Deine Aussage ist nur bedingt richtig !

    Freunde, Liebe sind selten und genau aus diesem Grunde mit viel "Sorgfalt" zu pflegen.

    Die Liebe läuft einem dann über den Weg, wenn man zu sich selbst stehen kann, d.h. auch,

    sich zum einen selbst "lieben" kann und zum zweiten, das suchen aufhört "

    Der Mensch strahlt die jeweilige Lebenssituation aus !

    Empfindsame, spirituelle Menschen, empfangen genau diese Signale !

    Möchtest Du, einen Partner an deiner Seite wissen, der voll mit Selbstzweifel, Ängste und Unzufriedenheit ausstrahlt ?



    So, nun zu deiner zweiten Post kommend.


    Horoskope, Wahrsagen ist nicht ohne und deren Existenz ist nicht von der Hand zu weisen.

    Es existieren nur wenige Typen die diese Themen real beherrschen !

    Ich selbst, hatte unerwartet Kontakt mit einem Typen, einem sogenannten "Medium" !

    Dieser Mann, erzählte mir Themen aus meinem Leben, also tatsächlich erlebtes !

    Er zeigte mir auch auf, was noch alles in meinem Leben geschehen wird !

    Das erstaunliche war, das alles irgendwie in Vergessenheit geriet !

    Nur, die Situationen stellten sich ein !

    Und dann fängt das grübeln, die Unsicherheit an !

    So, ganz nach dem Motto, woher kenne oder kannte ich die Situationen,

    wohlwissend das ich diese Momenten noch nie Live erlebt habe !

    Mit der Zeit gewinnst Du Selbstvertrauen, Mut, Zuversicht und eine innere Ruhe.

    Genau, diese ist es auch, die man ausstrahlt !

    Und, zu einem gewissen "Grad" steckt in jedem Menschen eine gewisse Spiritualität !

    Auch daran kann man arbeiten, wenn man dies möchte !


    Also, es existieren Themen die nicht wirklich mit dem "Verstand" zu erfassen sind.


    Freue mich auf weitere Zeilen von dir.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

    4 Mal editiert, zuletzt von Patrick ()

  • Lieber Patrick, ja, vielleicht wollte er mich nicht erniedrigen, er war schon etwas böse, dass ich nicht durchgehalten habe, es war ja eine sichere Einnahmequelle für ihn. Aber bestimmt war er froh, als er mich los geworden ist..😪

    Ich habe heute eine kleine Krise, es gibt solche Tage, an denen ich klar sehe, wie dumm ich mich verhalte, wie hoffnungslos und sinnlos es ist.

    Heute ist so ein Tag und ich weine nur.

    Warum kann ich nicht aufhören, an ihn zu denken, obwohl es sinnlos ist? Wie kann man sich so unlogisch verhalten? Was ist mit mir passiert? Wie kann man jemanden vermissen, dem man so egal ist? Wie kann mir jemand so nah und vertraut sein, für den ein fremder, unwichtiger Mensch bin? Ich sehe ihn praktisch vor mir, als wäre es gestern, ich höre seine Stimme, es lässt mich nicht los. Ich begreife das gerade alles nicht. Es ergibt keinen Sinn, ein gebrochenes Herz ist eine schreckliche Strafe, ein grauenvoller Zustand 😭

    Auf deine obigen Kommentare werde ich nächste Woche antworten.

  • Lieber Patrick, nach einer kleinen Krise, die ich die letzten drei Tage hatte, die wohl damit zu tun hatte, dass ich Fieber hatte und es mir körperlich schlecht ging, glaube ich einen Fortschritt gemacht zu haben. Ich sehe jetzt, dass meine Verzweiflung in der Öffentlichkeit völlig sinnlos und peinlich ist. Alle versuchen mir zu helfen, aber sie können mir leider nicht helfen, wie denn.

    Ich bin traurig und es soll eine stille Trauer sein, ich darf traurig sein, sollte aber andere Leute damit nicht beschäftigen. Eine Weile war es wirklich nötig, aber inzwischen ist alles gesagt worden. Auch wenn ich den Herrn schon immer vermissen sollte, was sollte man dazu noch sagen.

    Ich habe bemerkt, dass ich mich besser fühle, wenn ich versuche, anderen zu helfen..manche wollen nur, dass man ihnen nur zuhört und das kann ich machen. Ich werde jetzt versuchen, über mein Thema nicht zu schreiben. Auch wenn es mir nicht besser geht. Vielleicht hilft es, wer weiß, vielleicht werde ich verrückt.

    Ich glaube nicht daran, dass Sterne mein Leben bestimmen, aber sicher kann ich mir nicht sein..das einzige, wessen ich mir sicher bin, sind nur meine Gefühle und meine Gedanken. Ind sicher ist bestimmt, dass es viel mehr gibt, als wir uns vorstellen können.

    Dank H weiß ich, was ich vermisst habe und auch, dass ich es nicht haben kann. Das ist ein kleiner Rückschlag, aber so ist das Leben. Es schmerzt, aber jeder von uns muss leiden. Ich schreibe schon wieder das Gleiche, beklage mich, es tut mir leid.

    Nein, die Liebe wird mir nicht mehr über den weg laufen. Mein Lieblingslied:

    I'm through with love

    I'll never fall again

    Said "Adieu" to love

    Don't ever call again

    For I must have you

    Or no one

    And so I'm through with love


    Ich

  • Hallo Berolina,


    Hilfestellungen suchen und diese zu finden kann weder sinnlos, beschämend noch peinlich sein.

    Jedes Wort, jeder Satz, jede Zeile die gedacht oder geschrieben wurde, wird manifestiert.

    Wenn alles auf dieser Welt mindestens zwei Sichtweisen besitzt, wieso wenden Menschen so oft weniger positive Wörter,

    Sätze, Formulierungen an ?

    Ist es so schwer, positiv klingende Sätze zu äußern?

    Gerade in oder spätestens nach einer Krise, sollte man doch eine Entwicklung in Richtung einer Aufbruchstimmung spüren, wahr nehmen.

    Jeder von uns muss Unzufriedenheit erfahren, spüren, um sich dann nur für sich selbst zu entscheiden !


    Das Leben ist ein Geschenk !


    Buddha sagte:


    >> Es gibt keinen Weg zum Glück ! <<


    Das ist die eine Sichtseite, die andere Seite lautet:


    << Glück selber ist der Weg ! <<


    Wege, Richtungen, die Möglichkeiten sich selbst zu entwickeln, unterliegt immer nur jedem Menschen selbst.

    Überwind Denken und Verstrickungen, dann liegt alles offen vor dir !


    Höre auf zu denken, sei einfach glücklich .

    Diese Wörter, diese Zeilen stammen von Hinnerk Polenski, (Zen-Meister).


    Freue mich auf weitere Zeilen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hilfestellungen suchen und diese zu finden kann weder sinnlos, beschämend noch peinlich sein.

    Ja, das ist richtig. Und ich bin selber sehr geduldig, wenn ich anderen immer wieder das Gleiche schreiben muss. Aber einige Leute sind genervt, wenn man sich unendlich wiederholt, weil sie der Meinung sind,,dass ein denkender Mensch nur dann uneinsichtig ist, wenn er in Wirklichkeit nichts ändern will. Die Lage ist nämlich klar und man muss nicht besonders intelligent sein, um zu erkennen, dass so eine Trauer einem nur schadet. Vorteile hat es keine, wegen jemandem zu trauern, der sich fröhlich umgedreht hat und verschwunden ist, froh darüber, mich vergessen zu können. Die Leute ärgern sich, dass ich es scheinbar nicht begreife. Ich bemühe mich daher, da so wenig wie möglich darüber zu schreiben. Und inzwischen weiß ich, dass mir Schreiben langsam nicht mehr so sehr hilft, weil schon alles mehrfach geschrieben wurde. Damit hat es seine Funktion erfüllt, es war bestimmt nicht umsonst.

    Ich verstehe auch, dass meine Trauer sinnlos ist, vielleicht nicht peinlich, wie die meisten denken, aber sinnlos.. Diese Kritik, die ich immer wieder in dem 1. Forum bekommen habe, hat mich oft etwas deprimiert, aber natürlich ist es in meinem Interesse: ohne die Motivation, die mir die Leute gegeben haben- immerhin auch auf meinen ausdrücklichen Wunsch- würde ich keine Fortschritte machen. Deswegen müsste es mir egal sein, was sie dazu motiviert, mir zu schreiben. Manche wollen helfen, einige wollen ihre eigenen Frustrationen abreagieren, es ist im Grunde völlig egal, solange, es mich voran bringt.

    Und ich habe tatsächlich einen kleinen Fortschritt gemacht: ich möchte tatsächlich nicht mehr so viel darüber schreiben. Nur ob es so bleibt, schließlich beschäftigt mich das Thema unverändert. Mal schauen, ob ich es wenigstens reduzieren kann.

    Wir alle haben Sorgen und Kummer usw., wenn alle darüber so offen und exzessiv schreiben würden, wäre Internet ein gruseliger Ort..

    Aufbruchstimmung herrscht bei mir nicht😂, aber ja, ich werde versuchen, mich positiv auszudrücken, einfach mein Herz ignorieren, so tun, als ob es Nebensache wäre. Es ist doch schrecklich, dass ich zugelassen habe, dass die Trauer mein ganzes Leben beherrscht, jeden einzelnen Tag. In Wirklichkeit habe ich es nicht zugelassen, es ist passiert, wie alles andere einfach passiert. Aber es ist sinnvoller zu glauben, dass man darauf einen Einfluss hat.


    Würdest du gerne auswandern? Wohin?

    Ich denke jetzt oft darüber nach, zu fliehen, hört sich negativ an, aber wenn man irgendwo hin flieht, wo man glücklicher sein kann, dann ist es doch gar nicht so schlimm. Es ist nur ein Traum, ich werde es mir nie leisten können. Aber ich träume gerne, daraus ist auch das ganze Drama mit der unerwiderten Liebe entstanden, zu viel geträumt. Manche enttäuschten Wünsche tun einfach mehr weh als andere. Von fernen Ländern und einem neuen Leben kann man wenigstens ohne die Gefahr träumen, dass man in ein tiefes Loch fällt.

    Hast du solche Träume, die dich vom Alltag und von akuten Problemen ablenken?

    Ich habe vor kurzem mit meinem Sohn ein Buch gekauft über das Haus des Vergessens, das sich ein kleines Waldmännchen gebaut hat, um sich vor Sorge anderer Wald/Wiesenbewohner zu retten, die ihn damit belästigt haben..am Ende haben die ihn aber daraus "befreit"😂 Es ist gar nicht so einfach, sich abzuschotten. Ich habe durch das andere Forum einige Schweizer kennengelernt, die ländlich, wirklich idyllisch wohnen, in den Bergen, so hat man die Möglichkeit immer, ein bisschen davon zu laufen und die Natur zu genießen, sowas wäre mein Traum.. früher waren es immer Hawaii oder Neuseeland, langsam werden meine Träume bescheidener😉

  • Hallo Berolina,


    unerledigte Themen, wie "Glück" suchen, mit "Flucht" zu beantworten, ist leider nicht möglich.

    Du, ich, wir können natürlich vor Themen, vor sich selbst flüchten.

    Es ist ja nichts anderes !

    Das Ziel, der Ort ist absolut uninteressant, das Leben, die an dich gestellte Aufgabe holt dich immer ein.

    Du kannst ein Leben lang Umziehen, flüchten egal wohin, deine Aufgaben kennen keine Grenzen,

    weder mental noch die der körperliche Anwesenheit.

    Seine mentale Grenzen kann man durch die "Lernerfolge" erweitern, erledigen darf man alle seine Themen selbst !


    Diese deine Aussage verstehe ich nicht wirklich !

    Wenn alle offen und exzessiv über ihre Themen schreiben wäre das Internet ein grusliger Ort ?

    Wieso?

    Kommt es nicht auf die Sichtweise an?

    Spielt bei der Sichtweise nicht die gemachten Erfahrungen mit ?

    Wenn man davon aus geht, das alles auf dieser Welt mindestens zwei Seiten hat, wieso schreibst Du dann die weniger positive "Argumenten" ?

    Wieso ist es so schwer, seine Gedanken auf das schöne, auf das positive zu lenken

    und genau von diesem Punkt aus sein "Wohlfühlen" zu nutzen, auszubauen, einfach nur zu leben ?

    Entsorge deine weniger positiven Gedanken, dann wird auch dein handeln sich gut anfühlen !


    Es ist schön, das Du dich in Foren beteiligst, und deine Meinung äußerst !

    Fragen:

    Spiegelt sich in deinen geschriebenen Zeilen deine ehrliche Meinung wieder?

    Kannst Du dich mit ruhigem Gewissen mit deinen Aussagen identifizieren ?


    Du sollst weder dein "Herz" ignorieren, noch ein anderes Thema bevorzugen !

    Deine Aussage "In Wirklichkeit habe ich es nicht zugelassen, es ist einfach passiert, wie alles andere einfach passiert.

    Es ist sinnvoller zu glauben das man darauf einen Einfluss hat, macht die jeweilige Situation für die

    betroffenen Personen weder leichter, schwerer noch, interessanter !

    Es unterliegt jedem Menschen selbst, die Handhabung der Situation zu ändern !

    Es ist schön, wenn man sich "einen" Rat einholen kann, nur diese anstehenden Herausforderungen "darf" jeder für sich selbst erledigen !


    Zu deiner Frage des Auswandern kommend.

    Meine Antwort lautet einfach und schlicht NEIN !

    Ich vereise gerne, keine Frage, ich kann mir auch vorstellen längere Zeit an einem anderen Ort zu sein,

    nur mich zieht es immer wieder an diesen Punkt zurück !

    Wieso, Warum dies so ist, kann ich noch nicht wirklich erklären.

    Und dies hat nichts mit nur positiven Erlebnissen zu tun.

    Ich habe wie viele anderen Mitmenschen genug erleben dürfen.

    Ich stand genau so wie Du mehrfach an dem Punkt, aufgeben zu wollen.

    Nur, irgend etwas in mir sträubte sich, dem Thema nach zu geben.

    Heute bin ich absolut froh über all diese gemachten Erfahrungen.

    Über die Hilfestellung die ich erfahren durfte !

    Ich bemühe mich nichts, aber auch gar nichts zu vergessen.

    Der Grund ist einfach zu erklären: Ich bin heute dieser Menschen, den ich durch all diese gemachten Erfahrungen bin !

    Ich bin mit mir im reinen und ich kann mich selbst im Spiegel betrachten.

    Mein Spiegelbild zeigt mir meine Seele, zeigt mir einfach nur mein ICH.


    Träume verändern sich, trotz oder genau wegen den gemachten Erfahrungen und seiner eigenen Handlungen.

    Sie werden weder kleiner noch größer, sie passen sich einfach nur der Situation an,


    Also, ich wünsche dir einige viele Momente in denen Du dich selbst betrachten darfst !


    Freue mich über weitere Zeilen.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Ich glaube wirklich, es wäre für mich viel einfacher, wenn ich wegziehen würde bzw könnte... Ich suche kein Glück, ich will nur ohne diesen Stress leben. Diese Stadt war mein großer Traum, der in Erfüllung gegangen ist, aber in den letzten 2 Jahren hat sich das leider geändert, ich kann sie nicht mehr genießen 🤷🏼‍♀️

    Na ja, es ist alles Theorie, ich werde leider nicht wegziehen können..es ist nur ein Wunsch. Natürlich würde es meine Probleme nicht lösen, aber es wäre leichter. Die Erinnerungen würden vielleicht seltener kommen und verblassen.


    Die "Sichtweise" ist ja nie konstant, so viele Faktoren beeinflussen unser Denken, kann ich mich wirklich entscheiden, das Negative zu verdrängen, und nur das Positive zu sehen? Wie machst du das? Schwierig, weil mich AUCH die positiven, schönen Erinnerungen sehr traurig stimmen. Die zeigen mir ja gerade deutlich, dass ich kein Glück hatte, wertlos bin usw. usf., ich möchte mich nicht schon wieder wiederholen.

    Es wäre viel einfacher, wenn ich räumlich weit weg von hier wäre, dann würde ich eher auch gedanklich Abstand gewinnen..


    Ich bin auch sehr dankbar für die Hilfe, die ich von völlig fremden Menschen bekommen habe, ich habe damit gar nicht so gerechnet. Es ist unglaublich, oder? Dass sich so viele Gedanken machen, während sich Freunde abwenden, wenn man nur sagt, dass etwas nicht glatt läuft, dass man eine Krise hat.. Auch dem H war es völlig egal, ich habe ihm ja damals geschrieben, dass es mit schlecht ging...


    Und ja vergessen werde ich wohl nie...

    Schön, dass du alles so positiv siehst, das muss ich noch lernen😉


    .danke und liebe Grüße!💐