Wenn einfach alles zu viel wird

Egal ob Du Liebeskummer, Beziehungsprobleme, Sorgen oder Probleme mit Freunden oder dem Beruf hast, hier bist Du genau richtig. Die Registrierung und Nutzung ist selbstverständlich kostenlos. Doch eines solltest Du vorher noch wissen, wir geben hier nur Tipps aus eigenen Erfahrungen und sind keine Fachleute!
  • Hallo liebe Forenmitglieder,

    das ist das erste mal, dass ich in ein Forum schreibe, das erste mal, dass ich mich überhaupt richtig öffne. Deshalb tut es mir im Vorhinein Leid, falls dieser Post zu lange wird oder mir diverse Fehler unterlaufen.

    Ich habe mich vor einer Woche nach drei Jahren Beziehung von meinem Freund getrennt, nicht aus mangelnden Gefühlen, sondern, wie es der Titel verrät, weil irgendwie alles zu viel wurde.

    Ihr müsst verstehen, dass, obwohl wir seit 3 Jahren zusammen sind, nur unsere Familien von uns bescheid wissen. Weder meine Freunde, noch seine, haben eine Ahnung davon. Wir deklarieren das seit so vielen Jahren als "Beste Freundschaft". Ich hatte damit bis jetzt sogar nie ein Problem. Wir haben beide in der Stadt in der wir wohnen sehr schlechte Erfahrungen in den verschiedenen Kreisen gesammelt und da wir aus einer Kleinstadt kommen, kennt jeder irgendwie jeden und da ich obendrein eine psychische Erkrankung habe, fällt es mir dadurch ohnehin leichter nicht immer über dies und jenes sprechen zu müssen. Allerdings ist das genau jetzt ein Problem, weil ich niemanden habe mit dem ich darüber reden kann, wie schlecht es mir überhaupt geht.


    Wir kennen uns seit rund 10 Jahren, zusammen sind wir allerdings seit 3 (ich bin aktuell 22 Jahre alt) also somit kennen wir uns seit unserer Kindheit. Was allerdings nur eine flüchtige Freundschaft war, entwickelte sich, nach einer intensiven Freundschaft und einer gewalttätigen Ex-Beziehung meinerseits, zu einer sehr schönen Liebesbeziehung. Naja, bis vor kurzem nehme ich an.

    Ich versuche unsere Vorgeschichte etwas zusammen zufassen, diese ist lang aber wichtig um den weiteren Verlauf zu verstehen.

    Als wir zusammen gekommen sind, bekam ich nach ca. 6 Monaten die Diagnose Multiple Sklerose, was seit dem und bis heute jegliche Lebensbereiche beeinflusst hat. Damit nicht genug, musste ich mit meiner Familie von der Stadtmitte zurück in unser eigentliches Eigentumshaus nachdem wir ein Jahr ausgezogen waren (ich weiß es klingt verwirrend, aber dies zu erklären würde den Rahmen sprengen...). Danach ist er für eine Weile zu mir gezogen und durch erneute familiäre Probleme und Anspannung musste er zurück in sein Elternhaus, wir blieben dennoch zusammen. Das alles spielte sich im Sommer 2018 ab. Ich war immer ziemlich glücklich mit unserer Beziehung, auch wenn es immer mal wieder Meinungsverschiedenheiten und Schwierigkeiten gab, aber ich dachte immer - welche Beziehung hat das nicht?


    Im Winter 2018 fing dann seine Selbstständigkeit an. Er hat sich auf eine Arbeit im Internet spezialisiert und kann das sogar sehr gut. Allerdings hat er noch kein Geld damit verdient und sogar damit hatte ich kein Problem da ich meinen Fokus nicht darauf gelegt habe. Jedoch geht es seit 2 Jahren so, bis zum heutigen Tag. Und ich fühle mich seit jeher einfach nur noch als Mittel zum Zweck.
    Früher haben wir gemeinsam Dinge unternommen, waren zusammen Spazieren, Essen oder im allgemeinen einfach die Zeit genossen. Mittlerweile treffen wir uns nur noch Abends und ich muss ihn jedes Mal abholen, weil es entweder zu spät ist oder er keine andere Möglichkeit hat zu kommen und es lange dauern würde bis er bei mir wäre wenn er läuft. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen gehabt, aber nach einer Weile kamen Aussagen wie "keiner hat sich gezwungen mich abzuholen" oder "Du willst mich doch bei dir haben" wenn ich ihn damit konfrontiert habe, dass ich nicht immer genügend Tank hätte. Aus Liebe habe ich darüber hinweggesehen, aber ich selbst habe nicht immer Geld und ich kann auch nicht in irgendeinen Beruf arbeiten, da meine MS dies einfach nicht zulässt. Wieso er nicht nebenbei war arbeitet ist - er findet einfach nichts. Und hier auch wieder, ich habe nichts gesagt, ich habe ihn genommen wie er ist, ich habe nie Ansprüche gehabt, außer dass er ein wenig Rücksicht zeigt oder zuvorkommend ist.


    Ich kann sehr gut seine oder die Psyche anderer verstehen und ich weiß ich bin bei weitem kein fehlerfreier Mensch. Ich habe ihn auch sehr oft mit den Nerven ans Ende getrieben bin aber immer wieder diejenige gewesen die sich zuerst entschuldigt hat oder auf ihn zugekommen ist (mit ein paar ausnahmen mehr oder weniger). Aber er hat dennoch immer und immer wieder mich kleingeredet, keinen Platz für eine richtige Argumentation gelassen, nie auf meine Worte eingegangen, sondern irgendwie immer nur das verstanden was er verstehen wollte. Nicht genug, dass ich mit ihm solche Probleme habe, sondern auch dass innerhalb meiner Familie auch sehr vieles schlecht läuft und ich ihn als meinen Halt/Stütze hatte.


    Vor einer Woche war es dann so, dass ich ihn damit konfrontierte, warum wir denn nichts zusammen unternehmen würden:


    Er: "wir unternehmen doch was"

    ich: "bei mir zuhause zu sitzen, während du am arbeiten bist ist nichts zusammen zu unternehmen"

    Er: "aber das ist wichtig und wir sind doch beieinander, das ist das was zählt"

    ich: "ich will aber trotzdem mit dir mal wieder raus, einen kaffee trinken, wie oft bitte ich dich danach?"
    Er: "du und dein sch**ß Kaffee, ich kanns nicht mehr hören, ich hasse kaffee und werd auch nicht mit dir einen trinken"
    ich: "Es muss doch kein kaffee sein, wir können doch auch einfach spazieren!"
    Er: "Waren wir letztens"

    ich: "juckt es dich überhaupt noch was das zwischen uns ist?"

    Er: "schon aber du bist emotional und ich nicht, wenn das zwischen uns vorbei wäre, dann würde ich klar kommen, du hingegen nicht"


    ...und daraufhin habe ich meine Sachen genommen, meine Tasche dabei aus versehen bei ihm vergessen, und bin raus gegangen. Seit dem habe ich nichts mehr von ihm gehört. Heute war zudem die Hochzeit seines Bruders, nicht mal hierzu kam eine Nachricht, zu Mal ich mit seiner Familie sein sehr gutes Verhältnis pflege.


    Und jetzt habe ich wirklich keine weitere Idee mehr, nicht weiter in Depressionen zu verfallen, weil mich alles an ihn erinnert, weil er nicht nur mein Freund sondern auch mein Bester Freund war, ich fühle mich echt dreckig und zugleich auch so leer. Da meine Freundinnen nicht wissen was Sache ist, muss ich vor ihnen so tun, als wäre alles in Ordnung und mir ginge es gut. Dabei würde ich einfach nur gerne verschwinden..


    Hättet ihr einen Rat für mich? Wie kann ich damit umgehen? Sollte ich ihm schreiben, meine Tasche liegt ja auch noch bei ihm ..?


    Vielen Dank schon mal, wenn ihr bis hierhin gelesen habt und ich wünsche jedem von Herzen alles gute <3

  • Hallo Wolkeluft,


    zu aller erst möchte ich dich hier, in diesem Forum, herzlich willkommen heißen.

    Hier brauchst Du dich für deine Gedanken, für deine Gefühle, für deine geschriebenen Zeilen nicht entschuldigen.

    Zumindest, solange nicht, wie Du dich an die geltenden Richtlinien halst.


    So nun zu deinen Zeilen kommend:

    Berichte mich bitte, sollte ich deine Zeilen verändert wiedergeben!

    Menschen sind unterschiedlichster Natur.

    Trotz der deutschen Sprache, die ja eine Vielzahl an Wörtern besitzt, mit denen man ja genauesten Gedanken, Gefühle,

    Ideen auch sein Ist-zustand beschreibt, werden doch bewusst und / oder auch unbewusst aufgenommen und

    so auch Situationsbedingt wiedergegeben.

    Die daraus resultierenden "Ergebnisse" wiederum zeigen eigentlich "nur" den Gemütszustand seines Partners,

    seines eigenen Ist - Zustandes auf.


    Was ich aber nicht wirklich verstanden habe, ist deine Begründung warum, wieso eine Verbindung

    nicht offen gelebt werden kann?

    Lautet diese real nur wegen der Außenwelt?

    Sprich; was euer Umfeld, eure Bekannten, eure Freunde meinen, dazu sagen?

    Was Menschen auf der Straße darüber denken, wie was geäußert wird?

    Ich bin der Überzeugung, das es absolut uninteressant ist, welche Aussagen getätigt werden!!!

    Wichtig ist ihr habt euer "Leben" und Freunde, Freundinnen gehören unbedingt dazu!


    Frage: Was bedeutet für dich das Wort Freundschaft?


    Dein "Freund" scheint mit seinen Aussagen, dich und diese Partnerschaft eher als Ballast anzusehen.

    Aussagen, Vorhaltungen deines Partners die laut deinem geschriebenem Text so geäußert wurden,

    lassen für mich keinen anderen Entschluss zu.


    Wenn Du ihn anschreiben möchtest, dann solltest Du es tun!

    Ich würde dir nur den Rat geben begrenze dies und das Treffen, auf das abholen deiner Sachen.

    Alles andere würde er dir vermutlich irgendwann einmal, als Schwäche auslegen.


    Noch ein Wort zu deinem "Partner".

    Es gibt immer eine Möglichkeit, einen "Job" zu suchen und diesen auch auszuüben.

    Auch wenn dies nicht der "Traumberuf" bedeutet.

    Wenn man ein Ziel vor Augen hat, ist das erreichen dieses Themas vorrangig zu behandeln.

    Voraussetzung natürlich, ist immer der Punkt "Legal" zu sehen.


    Ich kann dir nur den Rat geben, setze dich mit diesem Thema gelebte und erlebte Partnerschaft auseinander.

    Be- und verarbeite dies um schnellstens eine positive Sichtweise zu erlangen.

    Denn genau diese ist es, die Du unbedingt benötigst!

    Und ja, deine Zukunft benötigt all deine Kraft und Zuversicht.


    Gerne stehe ich dir für weiteren Gedankenaustausch zu Verfügung.



    Liebe Grüße - Patrick

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.(Buddha)

  • Hallo wolkeluft,


    ich habe mir erst einmal ein paar Tage Zeit gelassen und mir deine Situation überlegt. Das was ich nämlich dazu zu sagen habe, wird nicht besonders positiv ausfallen und ich hoffe du kannst mit meiner Direktheit umgehen. Es ist nämlich so, dass du meines Erachtens völlig richtig gehandelt hast und es tunlichst unterlassen solltest dieser Beziehung, bzw. diesem Menschen nachzutrauern. Allerdings weiß ich nicht so genau, wie ich diesen Teil mit gewalttätiger Ex-Beziehung werten soll? Ist damit gemeint, dass du zwischen durch einen gewalttätigen Partner hattest oder wie ist das zu verstehen? Ich geh mal davon aus, dass das so ist, weil es anders nicht in dein Bild passt, welches ich nun von dir habe. Gut, dann kommen wir mal zur Kernsache. Ich möchte zunächst gar nicht soweit ausholen. In deinem Text sind zwei grundlegende Aspekte versteckt, die mir so gar nicht gefallen und daraus, bzw. aus deiner Geschichte folgt ein Rat.


    1.) Die Tatsache, dass ihr eure Beziehung verheimlicht

    Das ist eine Angelegenheit, die ich so überhaupt nicht verstehen kann, weil sie nicht in den Rahmen einer Liebe passt. Eine Verheimlichung besitzt nämlich immer den Charakter einen Schaden abzuwenden, bzw. Zukunftschancen zu erhalten, die versiegen, sollte die Wahrheit ans Licht kommen. Wenn man dies nun auf eine Beziehung projiziert, dann bedeutet dies, dass die Wertigkeit unter einem anderen Sachverhalt steht. Da Liebe und Partnerschaft das höchste Gut zwischenmenschlicher Beziehung darstellt, darf es im Grunde nichts geben was darüber steht. Das lässt nur einen ketzerischen Schluss zu. Ist eure Beziehung Liebe? Ich sage schon an Hand dieses Punktes nein, komme aber gleich noch zum 2. Aspekt, der dies noch weiter untermauert


    2.) Die Einstellung deines Freundes zu dir

    Multiple Sklerose ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung. MS ist eine äußerst ernste Krankheit, die weitreichende Facetten besitzt. Ich möchte darauf nicht herumreiten, du wirst deine Krankheit kennen. Die Frage ist, kennt dein Freund diese Krankheit und wenn ja, wie reagiert er darauf? Grundlegend ist bei MS davon auszugehen, dass erst einmal erheblich deine Lebenserwartung beeinträchtigt wird und ebenso stetige Zweifel daran bestehen ob der Gesundheitszustand sich nicht verschlechtert. Von der psychologischen Komponente für dich möchte ich gar nicht anfangen. Ich fasse es kurz, du hast etwas Ernstes. Wenn dein Freund dich wirklich lieben würde, dann wäre er im Hintergrund dieser Herausforderung bereit, dir das Wertvollste zu geben was er hat. Er würde jede freie Minute mit dir verbringen, dich auf Händen tragen und dafür garantieren, dass du trotz MS ein schönes Leben leben kannst. In der Folge wäre er sogar bereit zu verzichten, sich auf dich einzurichten und dich vielleicht sogar zu pflegen, falls es notwendig werden würde. Ich kann mir bei dem was du geschrieben hast nicht vorstellen, dass er dazu in der Lage ist oder darin Interesse sieht. Und das ist ein verdammtes Problem, denn das ist wieder keine Liebe.


    Lange Rede kurzer Sinn. Ich bin der Meinung, dass deine Beziehung nicht auf Liebe basiert und dein Partner nicht fähig ist mit dieser extremen Situation umzugehen. Du solltest selbst realisieren, dass du sterblich bist. Verfalle aber nicht in Trauer, Selbstmitleid. Das führt zu nichts. Memento Mori, also genieße dein Leben. Mach die Dinge, die du schon immer mal tun wolltest. Erfülle dir deine Lebensträume. Das ist der einzige Weg wie man mit so einer Krankheit umzugehen hat, weil du dir bewusst bist wie wertvoll das Leben ist. Finde einen Partner, der diese beiden Aspekte, die ich dir gerade aufgezeigt habe, bedingungslos mit Ja beantworten kann. Dann hast du ein weiteres Puzzleteil. Solltest du nicht weiter wissen, dann lass dir helfen. Du hast ein anerkanntes Krankheitsbild, es sind Mittel und Wege da. Alles Gute!

  • Hallo Wolkeluft,


    Du hast ja wirklich in so jungen Jahren schon eine sehr geballte Ladung an Schwierigkeiten im Leben abbekommen, da musstest Du ja auf einigen Fronten bereits kämpfen. Ich kann verstehen, dass Dir da ein Freund bzw. Dein Freund ein großer Halt war, eine vertraute Person zu haben, an die man sich anlehnen kann, die zu einem steht bzw. stehen sollte.


    Ich verstehe auch nicht so genau, warum Du vor Deinen Freundinnen Dinge verheimlichst. In echten Freundschaften kann man gerade durch Probleme die Freundschaft vertiefen, so dass sich auch die Freunde öffnen können, vorausgesetzt, es sind nicht nur oberflächliche Bekanntschaften. Gerade, wenn es einem so schlecht geht, braucht man oft jemanden, mit dem man einfach reden kann. Vielleicht überdenkst Du da nochmal und fängst vielleicht mit einer Freundin an, die Du einweihst.


    Was Deinen Freund betrifft: Ihr kennt Euch sehr lange schon, er hat in der Beziehung mit Dir durch die Heimlichkeit, Deine Krankheit und auch seine Joblosigkeit diversen Stress kennengelernt. Aus meiner Erfahrung mit Männern ist es oft so, dass manchmal dann beim Mann die Gefühle absterben, wenn es zuviel ist, wenn er vielleicht auch vor sich selbst das Gefühl hat, ein Versager zu sein, Dir nicht das Leben bieten zu können, was Du Dir erhoffst. Das nagt vermutlich innerlich an ihm und er wird vielleicht gleichgültig und lieblos.


    Du hast vieles an ihm akzeptiert, nichts gesagt, das tun Frauen oft in Beziehungen, aber manchmal ist es dann auch zuviel. Der Partner spürt keine Grenze, keine NEIN, er kann das Gefühl bekommen, dass Du zuviel mit Dir machen lässt und akzeptierst und dann verliert er manchmal den Respekt. Viele Frauen konzerntieren sich in der Beziehung zu sehr auf den Mann, geben vieles auf für ihn, aber dadurch entsteht oft ein Ungleichgewicht und das gibt dem Mann das Gefühl, die Frau schlecht behandeln zu können, weil sie es ja auch zulässt.


    Ich denke, dass Euch Abstand gut tun wird, im Moment ist er vermutlich verletzt, sauer und genervt, könnte ich mir denken. Hol deine Tasche, verabschiede Dich freundlich und lass ihn erstmal in Ruhe. Wichtig ist, Dich um Dein Leben zu kümmern, Dich in den Mittelpunkt zu stellen, Dich selbst liebevoll behandeln. Bist Du in Therapie? Wenn nein, dann würde ich Dir dazu raten.


    Wenn man sich selbst nicht liebt, dann strahlt das auf andere aus und sie behandeln Dich oft auch lieblos, weil Du aber Dich selbst auch lieblos behandelst. Wie geht es Dir jetzt, wie ist die Situation?


    Liebe Grüße, Nina