Angst Ausbildung Kündigung

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  • Hey


    Ich habe mich nicht wohlgefühlt in meinem Ausbildungsbetrieb es wird sich wenig Zeit für mich genommen oft sitze ich nur da und mache nichts. Ich hänge meiner Ausbildungsklasse hinterher. Deshalb habe ich mich woanders beworben und tatsächlich ein Vorstellungsgespräch bekommen. Leider ging es mir an den Tag garnicht gut und musste zum Arzt habe dann eine zwei tägige Krankschreibung bekommen. Ich setze meinen Chef in Kenntnis das ich nicht zur Arbeit kann aber noch einen Termin heute hätte und ob ich diesen wahrnehmen kann ( seine Erlaubnis brauche ich Ja ich habe ihm nichts verheimlicht) er wusste nicht genau was für ein Termin nur das er mir sehr wichtig wäre. Also ging ich zu den Termin ( möchte betonen das ich nicht bettlägerig war und den Termin gesetzlich antreten durfte sobald der Arbeitgeber weiß das ich einen Termin anstrebe ). Letztlich stellte sich heraus das sich beide Arbeitgeber kennen und ich nicht übernommen werde aus privaten Gründen. War sehr enttäuschend. Gut also habe ich gedacht das ich vielleicht mit dem Chef ein Gespräch führen sollte ? Ohne zu erwähnen das ich ein Vorstellungsgespräch hatte. Einfach die Probleme nur ansprechen wieso ich gesucht habe ohne das zu erwähnen das ich suchte. Ich bin eigentlich ein sehr ehrlicher Mensch und habe wirklich Angst gekündigt zu werden falls er böse sein sollte falls das raus kommt da ich noch in der Probezeit bin. Eigentlich habe ich alles richtig gemacht ich habe ihm Bescheid gesagt von einem „privaten Termin“ er hat mir sein Ja gegeben ich muss schließlich nicht angeben was für ein Termin oder ?


    Ich bitte um Ratschläge was ihr dazu denkt oder tun würdet oder ob ich mir einfach zu viele Sorgen mache?


    Danke im Vorraus :|

  • Der andere Arbeitgeber könnte dich vielleicht verraten, aber vermutlich greift in diesem Fall der Datenschutz. Aber wenn er nur erwähnt, dass jemand aus deinem Betrieb zum Vorstellungsgespräch da war, würde dein AG wissen, dass es um dich geht?? Schwierig, ich würde trotzdem abwarten, nicht beichten, zumal es nicht unzulässig war und auch menschlich ist es nachvollziehbar, wenn es da nicht gut geht.

    Wirst du da schlecht behandelt, gemobbt, oder kriegst du nur zu wenig Hilfe?

  • Hallo,


    du hast nichts falsch gemacht. Ein Ausbildungsvertrag ist auch immer ein Vertrag. Vertrag kommt von dem deutschen Wort vertragen. In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit. Es ist also legitim seine Optionen zu nutzen. Da brauchst du gar nicht anfangen irgendwelche Ängste zu haben. Dir gefällt die Ausbildung nicht, du wirst nicht entsprechend gefördert und du bist der Meinung, dass du etwas verbessern musst, dann mach das bitte!


    Es ist nämlich dein Leben. Diese ganzen Leute, die dich anstellen, deine Chefs, Firmen, Unternehmen, eben diese ganzen Kapitalisten, die haben nur eine Sache gemein und das ist ihr Vorteil in Form von Profit. Denk immer daran, bei allem was du tust legst du nicht deine Arbeitskraft als Gegenleistung in die Waagschale gegen Geld, sondern deine Lebenszeit. Folglich ist es nur rechtens wenn du darüber selber entscheidest! So und wenn es nicht besser wird, dann geh. Kündige, zeig denen eine Kante! Es ist dein Leben!