Beiträge von Anna

    Das Eifersuchtsdrama hast du so oder so

    🤦🏻‍♀️


    Ok. Zwei Fragen:


    1. Wie findest Du die Idee, statt genervt von der Freundin zu sein und Sex mit einer anderen als "dein gutes Recht, wenn es eh nicht klappt" zu haben, einfach mit Deiner Partnerin schon vorher über die Beziehungsprobleme zu reden und wenn das nichts bringt, konsequenterweise die Beziehung zu beenden?


    2. Woran sind denn letztendlich die "offenen" Beziehungen gescheitert?

    Meist die besten und (kurioserweise) treusten Beziehungen!

    Achso und eins noch: ist das Dein persönliches Empfinden oder gibt es dazu sogar Statistiken? Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass Paare, die Offenheit praktizieren länger zusammen bleiben als die, die das nicht tun.

    Hey...

    Nana: Deine Sorgen sind völlig berechtigt und ich kann das gut verstehen alles. Eigentlich würde ich auch sagen, dass ist eindeutiger Betrug und ein Grund für eine Trennung. Ihr hattet Absprachen, er hat sie gebrochen. Und "Ich liebe Dich" schreibt man nicht bloß mal so zu Freunden.

    Was mich mal interessieren würde um Eure Beziehungsdynamik besser zu verstehen: wer von Euch wollte damals die offene Beziehung? Wer hatte die Idee und warum?


    McSam: und eine ähnliche Frage an Dich:

    warum findest Du die offene Beziehung gut und was bedeutet für Dich der Sex außerhalb der Beziehung dann?

    weil Du den echten Geund der einzelnen nicht mehr weißt, tarnen sie sich als Teil des Liebeskummers

    Mein Reden. ;)


    Berolina muss eigentlich rausfinden, was in ihr ist. Aber irgendwas verhindert das.

    Die Gefühle sind zu stark, die Erschöpfung zu groß. Entweder auf Zeit setzen oder durch Ablenkung mehr andere Emotionen zulassen.


    Der Wunsch danach muss von innen kommen.

    mir liegen Ausreden nicht

    Okay. Solange Du oben genanntes nicht als Grund nutzen willst, betroffenen Süchtigen nicht die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen, ist das eine Ansichtssache. :)


    Versteh mich nicht falsch, aber z.b. in Russland ist es gang und gebe, Drogenabhängige von der Strasse verkommen zu lassen, ohne jede Form staatlicher Hilfsangebote. Mit genau den von Dir genannten Argumenten der Eigenverantwortung.

    Wie gesagt, einem Süchtigen kannst Du erzählen, was Du willst. Das kommt nicht an. Und man kann sehr leicht in so eine Spirale geraten.

    Das Problem habe ich nicht.

    Doch, ich denke Du hast es auch. Das willst Du Dir nur nicht eingestehen.

    Natürlich ist Dein Selbstwertgefühl am Boden. Und wenn es SO extrem ist wie jetzt, dann sag mir doch mal warum. Liegt also nicht daran, dass Deine Mutter Dich abgewertet hat? Sondern es kam urplötzlich, weil der H Dich nicht wollte?

    Ist doch Quatsch. Es ist einfach nur stur, sich damit nicht auseinander zu setzen.

    Sucht ist eine Entscheidung.

    Egal ob man das erste Glas trinkt, sich den ersten Schuss setzt oder den ersten Euro verspielt, du hast immer die Wahl, es auch zu lassen

    Falsch.


    Sucht bedeutet, dass man es nicht mehr kontrollieren kann. Geh mal zu einem Herionabhängigen und versuch gut zuzureden, dass er es sein lassen soll.

    Justus:


    Ich hatte Berolina auch ausdrücklich gesagt, dass sie gerne weiter übers Schreiben ihren inneren Stress ablassen kann und ich das lesen werde. Das hilft schon, wenn auch nur vorübergehend.


    Wachrütteln hilft natürlich auch @Beronlina: vor allem bei Sturköpfen ;). Welches Rezept letztendlich das bessere ist, muss man wohl ausprobieren.


    Das Problem ist, dass die Gefühle sehr stark sein können und einen einfach kontrollieren, so dass man lieber gegen Wände läuft, statt wirklich den Weg raus zu nehmen. Bei mir war das auch so und es hat ein Jahr gedauert, bis sie abgeklungen sind. Geholfen hat eine Therapie, aber vor allem rauszufinden, warum sie so stark sind und eben nicht von alleine weg gehen wie bei normalem Liebeskummer. Der Grund liegt in der Kindheit. Man fühlt sich hilflos ausgeliefert und wertlos. Sehr starke Selbstzweifel treiben einen fast in den Wahnsinn oder in den Suizid. Dass diese Wertlosigkeit unbegründet und völlig übertrieben ist, merkt man erst dann, wenn man weiss, warum und wie die Eltern einem selbige als Kind vermittelt haben.


    Viele Menschen um die 40 haben diese Lebenskrise. Manche nennen es Burnout.


    Es ist einfach die maßlose Erschöpfung durch ein Leben, in dem man vergeblich versucht hat, das auszugleichen und zu bekommen, was man früher nicht hatte. Den eigenen Wert und das Gefühl ohne extra Anpassung oder Leistung geliebt und geschätzt zu werden.


    Dieses innere Wertgefühl aufzubauen ist der Schlüssel. Und das geht auch ohne Liebesbeziehung.

    Du darfst Kritik aber nicht immer mit Ablehnung verwechseln. Das ist so nicht und das konstruierst Du selbst.

    Dein Zustand ist nicht normal und Du kennst meine Meinung dazu, warum er nicht normal ist.

    Du kämpfst auch gegen Deine Gefühle, weil sie sehr stark sind und Du denkst, dass Du nur dann weiter kommst.


    Aber das stimmt nicht. Du müsstest sie zulassen, durchleben und dann ablegen.

    Dazu müsstest Du begreifen, dass sie durch Dein vorher schon verletztes Inneres verstärkt werden und Du das Innere zuerst heilen musst.

    Mein Thema ist mit deinem verwandt, ich muß das alles aber erst sortieren, um mich verständlich formulieren zu können

    Vorsicht bei sowas. In Deiner ersten (recht harten) Nachricht an Berolina schwammen meiner Meinung nach auch eigene Frustemotionen mit. Die Frage ist immer, wenn man in der Verzweiflung eines anderen sein eigenes Problem reflektiert, kann das zu ungewollter Härte führen, die eigentlich gegen sich selbst gerichtet ist.

    Antidepressiva halte ich für falsch. Das ist nur ein Betäubungsmittel und löst hier nichts.


    Wenn Du Drama machst, dann gefällt mir das nicht. Die anderen sind doch nicht dazu da, um Dein Drama zu verstehen.

    Ich hoffe das meinst Du nicht wirklich so 😅


    Das mit der neurotischen Störung war wohl etwas hart formuliert. So ist das auch nicht. Aber die Grundlage der Argumente von Justus sind absolut richtig. Das sage ich ja auch immer. Eine Therapie ist nichts für psychisch kranke im Irrenhaus. Das hilft einfach nur, das aufzuspüren, was uns daran hindert, frei und zufrieden und im Idealfall glücklich zu sein.


    Aber Deine Reaktion darauf zeigt mir einmal mehr, dass die soziale Kränkung hier eine gewaltige Rolle spielt. Du hast einfach nur eine riesige Angst, dass Du eine Realität akzeptieren sollst, die Dir zu schlecht vorkommt. Du siehst nicht, dass die Realität schön sein kann und Du sie Dir aktiv schön machen kannst.

    Ich habe mich verhalten, als würde ich ihm sein Glück nicht gönnen. Das ist doch schrecklich, er hat das Recht, mich zu hassen 😢

    Warum sollte er Dich jetzt hassen? Er zeigt doch überhaupt keine emotionale Regung. Das ist so ein Quatsch alles. Ihm ist das wahrscheinlich ziemlich egal. Aber Du interpretierst und analysierst und verlierst dich total darin. Du bist unglaublich stur und lässt keinen Gedanken zu, der Dich da raus bringen könnte.


    Du verbeißt Dich, machst ihn zu Deinem Lebensinhalt, erntest dafür von anderen Vorwürfe (das mit der Belästigung) und nimmst beides als Bestätigung für Deine eigene Abwertung.


    So wird das, wenn man absolut nicht bereit ist, etwas zu verändern.


    Angst vor Veränderung ist leider ein starker Motor.


    Meinst Du nicht, dass es nun langsam mal Zeit ist, dich damit zu beschäftigen, wo diese Angst herkommt? Warum verschwendest Du deine Energie?

    Mensch Berolina,


    Du interpretierst das, was er gemacht hat unter total extremen und negativen Emotionen und hast eine ganz große innere Scham. Was ist denn, wenn ihm das alles überhaupt nicht klar war? Das hört sich nämlich gewaltig so an. Hast Du es ihm gesagt/gezeigt? Wenn ja, warst du gefasst und normal bei den Terminen und nett zu ihm? Dann nimmt er das doch so wahr, als wäre null komma nix! Und wenn er es 100%ig gewusst hat und sich trotzdem so benimmt ist er entweder autistisch, total verklemmt oder ein Arsch.


    Männer können super unsensibel sein und niemand kann Deine Gedanken lesen!


    Glaub mir, der Mensch ist es NICHT wert, dass Du Dich so in ihn reinsteigerst.

    Du findest einen sehr viel besseren, der weiss, was er an Dir hat. Einen richtig coolen, richtig treuen und selbstbewussten, an den Du Dich auch anlehnen kannst. Das ist gesunde Liebe und fühlt sich viel besser an als diese Sucht. Und das geht in jedem Alter!

    Irgendwo sitzt ein Mann, der sich genau so eine Frau wünscht wie Dich. Und der ist nicht alt, fett und hässlich, sondern attraktiv und sexy, so dass Du den auch willst.


    Glaub an Dich, an Deine Stärken und steh auf und pack Dein Leben an! Du siehst toll aus und bist noch jung!

    Andere Leute motivieren total, such Dir neue Kontakte. In jeder Minute, wo Du ihm nachtrauerst, könntest Du was produktives machen, was Dir mehr Selbstwertgefühl gibt. Glaub mir, das geht!


    Schau nach innen, was Dir wirklich fehlt. Lies Bücher darüber. Du wirst verblüfft sein, was Dir da alles bekannt vorkommt.


    Du musst jetzt raus aus der Trauer!

    Träume sind essenziell. Die sollst Du doch behalten. Du glaubst ja, dass Du nie wieder glücklich werden wirst. Aber das ist doch Unsinn.

    Du willst Dich selbst nicht so akzeptieren wie Du bist. Aber Du bist so viel mehr als das, was Du gerade von Dir selbst denkst.

    Du hast doch Stärken und bist die Mutter eines Sohnes. Eine tolle Frau, wo andere froh sein können, Dich in der Nähe zu haben. Es sollte eher so rum laufen, dass Du Dir sagst, wenn er Dich nicht will, dann hat er eben Pech gehabt. Es gibt so viele tolle Männer da draußen. Da muss er sich einreihen.

    Für Liebesgefühle muss man sich nicht schämen. :)

    Bin mir nur nicht so sicher, ob er das wirklich verdient hat ohne etwas zurück zu geben.


    Du bist eine tolle Frau und sollst einen Mann an Deiner Seite haben, der Dich wertschätzt für das, was Du bist.

    na na na... ☝️😉

    Du bist, bzw. ihr seid doch gar nicht ganz unten. Das denkt ihr ja nur. Ihr habt beide das Potential ein super glückliches Leben zu führen.

    Nur ja, Angst im Weg.

    Und es lohnt sich sehr, von allem zu erzählen. Ihr werdet verblüfft sein, wieviele Ähnlichkeiten da zu anderen Menschen bestehen.