Beiträge von Derran

    Na bitte,


    ich gebe dir in vollem Umfang mit deiner neutralen Betrachtungsweise recht. Es ergibt wirklich keinen Sinn anders. Jedoch mach langsam. Sei dir bewusst, dass Freundschaften lange Zeit benötigen und die richtigen Freunde äußerst rar sind. Richtige Freunde kannst du an einer Hand abzählen.

    Hallo,


    nun, ich hoffe die Worte sind nicht allzu hart von mir, aber ich denke es muss dir jemand sagen. Also bitte hinsetzen und die Sache einmal argumentativ und vor allem distanziert sehen. Meines Erachtens ist dein gesamtes Handeln mit der positiven Motivation ihm zu helfen völlig sinnlos. Du bist weder verpflichtet noch in der Lage ihm in dieser Situation zu helfen. Du bist nicht einmal qualifiziert. Bei deinem Angehörigen liegt eine schwere Persönlichkeitsstörung vor. Er benötigt psychologische Betreuung und sogar eine Therapie. Das ist der vernünftigste Weg. So wie du das gerade versuchst sorgt das Ganze nur dafür, dass sich bei ihm nichts bewegt und du dich daran aufreibst. Du hast eigene Probleme. Ebenso solltest du dir verinnerlichen, dass du zwar deine Hilfe anbieten kannst, aber er es selber wollen muss. Niemand hat das Recht darauf von dir zu erwarten, dass du solche Opfer bringst. Deine Zeilen schreien förmlich danach, dass du sein Problem zu deinem machst und es mit nach Hause nimmst. Das ist weder gut, noch richtig oder in irgendeiner Weise sinnvoll.


    Überzeuge hin davon sich fachmännische Hilfe zu suchen, biete ihm dazu auch deine Hilfe an. Es geht so nicht weiter. Er muss selber verstehen und wollen das sich was ändern soll. Funktioniert das nicht höre auf dich für ihn aufzuopfern und mach es auf die harte Tour. Das ist Selbstschutz, der dir zu steht! Er kann nicht von dir verlangen kann, dass sein Problem auch dein Leben bestimmt.

    Hallo,


    wie schon in deinem anderen Thread beschrieben ist dein Problem sehr ernst zunehmender Natur und offenbart eine große psychologische Schwierigkeit. Ich bin kein Psychologe, dennoch ist es bei deiner Sachdarlegung offensichtlich, dass du dich in einem Ödipuskomplex befindest. Der Ödipuskonflikt oder Ödipuskomplex ist ein psychoanalytisches Konzept, dessen Gültigkeit außerhalb der Psychoanalyse umstritten ist. Daher bin ich mir auch hier stark unsicher ob wir dir als Internetcommunity weiter helfen können. Ich würde dir dringend empfehlen psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen und mit einem Spezialisten über diese Angelegenheit zu sprechen.

    Hallo,


    das ist eine sehr schwerwiegende Frage, die du da in die Community stellst. Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine klare Definition für dich in irgendeiner Form hilfreich wäre. Bevor wir hier irgendwelche Experimente mit so einem ernsten Thema eingehen, ziehen wir lieber gleich die Notbremse. Dein Problem ist für eine Internetcommunity wie diese hier ungeeignet. Wir alle haben hier offensichtlich nicht die nötige Qualifikation, dir da eine fundierte Aussage zu erteilen. Dementsprechend ist es am Vernünftigsten wenn du dich einem dafür qualifizierten anvertraust.


    Deswegen hier für dich ein Link.

    https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html

    Nun, dann viel Erfolg das Positive auf deiner Waagschale wieder herzustellen. Pass aber auf, dass du nicht wieder in alte Muster verfällst. Außerdem stellt eine Beziehung eine Gegenseitigkeit dar. Depressionen sind in der Medizin anerkannt und es ist auch nicht richtig, wenn dein Partner das Interesse an dir verliert, weil du dich mit sowas quälst. Natürlich ist es in erster Linie erst mal deine Bürde, die du trägst, aber er ist als dein Partner verpflichtet dabei zu dir zu stehen und dir zu helfen, dass Problem in den Griff zu bekommen. Das solltest du ihm klar machen.

    Nun ja, diese Frage ergab sich mir, weil dein Text sich doch ziemlich zwanghaft lesen lässt und man schon allein an den Formulierungen erkennt, dass du ein großes Problem damit hast soziale Bindungen über den herkömmlichen Weg einzugehen. Zudem hast du etwas von "Kopfverdrehen" geschrieben. Das irritiert, weil dieser Ausdruck eher in einen bezirzende, liebesträchtige Assoziation mündet.


    Egal, kommen wir mal zu dem was du machen könntest. Grundsätzlich befinde ich es schon mal als sehr positiv, dass du in deinem Kopf den Schalter umgelegt hast an dir arbeiten zu müssen. Das ist die Grundessenz die man erst einmal finden muss, um überhaupt etwas an seiner Situation zu ändern. Dahingehend Hut ab, dass ist nämlich schon mal etwas, was schwer fällt. Allerdings solltest du diesen Grundgedanken ausweiten. Es geht darum die eigene Persönlichkeit zu kultivieren und eben auch an sich selbst zu arbeiten. Das funktioniert am Besten in dem man sich mit den grundlegenden Gedanken, der eigenen Wirkung beschäftigt. Verstehe was du bist und wie du auf andere wirkst und hinterfrage dich selbst kritisch.


    Ich würde dir empfehlen dich mit Lernstoff zu diesem Thema zu beschäftigen. Da gibt es schon bei Youtube interessante Videos, die viel erklären. Du bist mit dem Medium vertraut. Nutze es dafür.


    Weiterhin wäre es auch gut, wenn du deine Vorgehensweise anpasst. Dein Verhalten ist in gewisser Weise drängend. Das wirkt abschreckend. Besser ist es wenn du als Motivation den Ansatz nimmst, dass es dir besser gehen soll. Bist du mit dir im Reinen und bestehen die Kontakte zu anderen, dann kommen Freundschaften von ganz alleine. Darauf aber zu drängen und das unbedingt zu wollen und aktiv festzulegen klappt nicht. Der Lösungsansatz ist klar, dass dein Gegenüber dich als angenehm empfindet und für sich entscheidet, dass er seine Zeit mit dir verbringen möchte. Das beruht also auf Gegenseitigkeit und nicht auf Drang.

    Hallo,


    über Trennung nach so langer Zeit kann ich auch erzählen. Bei mir war es auch so, dass meine Partnerin plötzlich meinte mich im April 2018 verlassen zu müssen. Die Gründe dafür sind oft ziemlich rudimentärer Natur und ich habe es in einem anderen Thread auch detaillierter erklärt. egal, Details dazu sind hier überflüssig. Jedenfalls musste ich leider auch erst erkennen. Besonders problematisch ist die Tatsache schlechte Zeiten mit jemandem zu überstehen. Ich kann nur von mir reden, aber es ist leider wissenschaftlich erwiesen, dass äußere Faktoren wie zum Beispiel das Aussehen, seelische Probleme, Krankheit, aber auch sowas wie fehlender Erfolg im Beruf oder Geldnot, dazu führen die Anziehungskraft einer Person zu verringern.


    Meines Erachtens ist das auch hier bei dir und deinem Ex der Fall. Ich kann dir bei der Lösung des Problems nicht helfen, sondern kann dir nur einen kleinen Impuls geben. Der Punkt ist nämlich, dass du für dich eine Entscheidung fällen musst. Dahingehend wäre es sinnvoll die Methodik hinter der ganzen Sache zu erkennen und zu verstehen. Mir hat besonders der psychologische Aspekt geholfen die Dinge zu verstehen. Deine Zielsetzung ist es nämlich an dir selbst zu arbeiten.


    Es ist nämlich so, dass auch die kleinen und routinemäßigen Dinge zählen. Ich finde diese sind sogar viel wichtiger und müssen ernster betrachtet werden. Für mich persönlich ist Loyalität und Sicherheit eine obligatorische Voraussetzung, die leider nicht bei allen Menschen gleichermaßen als wichtig akzeptiert wird. Das erkenne ich auch in deinem Text über deinen Ex. Eine eigene Lampe zu konstruieren oder Strip-Jenga zu spielen sind Sachverhalte, die man als ausgefallen werten kann. Es klingt vielleicht hart, aber ich denke deinem Ex ist mit dir einfach nur langweilig geworden und er ist jemand der sich danach sehnt Positives für sich zu verbuchen und zu erleben.


    Es ist nämlich ein Trugschluss zu glauben, dass eine Beziehung bedeutet auch das Leid des anderen zu teilen. Das sind Dinge die nicht zutreffen. Keiner kommt mit einem anderen zusammen, wenn er die sinnbildliche Waage nicht im positiven Bereich wiegt. Schemenhaft gesehen verstehen viele Menschen also eine Beziehung nicht. Es geht vereinfacht darum aus seinem Plus und dem Plus des anderen ein Doppelplus zu machen. Überwiegt aber ein Problem und bietet sich ein Minus was den anderen einschränkt oder fällt ein Plus und ein Minus entsteht, dann kommt die Übereinkunft, die unter der Bedingung des Doppelplus entstanden ist ins Wanken. Das Minus des anderen zu akzeptieren bedeutet im übrigen Sinne Abhängigkeit. Das ist die Essenz die dazu führt, dass jemand einen anderen plötzlich nicht mehr liebt und sich von ihm trennt. Eine Beziehung kann nur funktionieren wenn man an sich arbeitet und bestrebt ist das Plus welches auf der Waage des jeweiligen anderen liegt zu erhalten. Deswegen ist es wichtig mit sich selbst im Reinen zu sein, wenn man denn eine Beziehung führt, die wirklich unter der Voraussetzung von Liebe funktionieren soll.

    Hallo,


    klare Sache für mich. Wenn du berechtigte Gründe finden kannst, die du mit einem Wechsel des Arbeitsplatzes rechtfertigen kannst, weil sie dein Wohlbefinden einschränken, dann solltest du das tun. Desweiteren sprichst du von "Besten Freunden", ich würde dir raten dein Umfeld besser einzuteilen. Die persönliche soziale Nähe lässt sich nämlich feiner definieren. Es ist ein Unterschied zwischen Arbeitskollegen, Freunden und besten Freunden gegeben. Außerdem, wenn es deine besten Freunde sind, dann sollte doch ein Arbeitsplatzwechsel daran nichts ändern. Freundschaft und Arbeit sind doch Dinge die unabhängig voneinander koexistieren können.

    Hey, aber ich bin doch ich selbst. Ich verstelle mich nicht und bin so, wie ich bin. Ich würde mich eigentlich als recht zugänglich und offen beschreiben. Wenn ich keine Gedanken mehr an ihn "verschwende" und alles schleifen lasse. werde ich nicht vorwärts kommen und schon gar nicht eine Freundschaft zu ihm aufbauen können.

    Hallo,


    eine Frage, die sich mir ergibt wenn ich deinen ganzen Text so lese.

    Bist du sicher, dass es sich hierbei nur um eine bloße Freundschaft unter Männern handeln soll? Für mich ließt sich das nämlich eher so als hegst du homosexuelle Tendenz und möchtest ihn als Partner.

    Hallo,


    das kann ich nachvollziehen. Allerdings würde ich es nicht als Problem definieren. Es ist ein zielstrebiges Herangehen einen gesetzten Punkt zu erreichen. Wenn du willst kannst du das wie eine Zielsetzung einer Prüfung sehen. So ein Ansatz ist als absolut rational zu betrachten. Gefühle bringen einen nämlich nicht weiter, wenn man eine Leistung in Form von Wissen oder Ähnlichem abliefern muss. Angst, Nervosität und solche Dinge sind da hinderlich. Folglich kann ich da auch einfach einen Hebel umlegen und es einfach tun.


    Jetzt kann man natürlich sagen, dass so ein Vorgehen für ein WG-Casting hinderlich ist. Möglicherweise, allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass es wohl auch an anderen Faktoren gelegen haben kann. Ich würde das nicht so sagen. Hast du denen denn empfindliche Informationen, wie zum Beispiel, dass du eine Therapie gemacht hast zu getragen? Wenn ja, dann könnte es genau auch das sein. Nur mal als Beispiel, viele blocken da ab. Darf ich dich fragen welchen Zweck deine Threapie verfolgte? Vielleicht kann ich dann diese Aussage hier noch etwas mehr für dich präzisieren.

    Hallo,


    wie war das noch mit dem Buch weglegen? Tja, wird schon wieder kompliziert.

    Am Wochenende hat mich meine Ex bei WhatsApp entsperrt und den Kontakt zu mir wieder hergestellt, den sie seit April 2018 blockierte. Ich ahnte schon, dass dahinter nur etwas Problematisches stehen kann. Ich habe leider recht behalten. Sie hat sich nun hart von ihrem Kerl der meinen Platz eingenommen hat getrennt und ist zu ihrer Mutter gezogen, um erst einmal Unterschlupf zu finden.


    Grund dafür war, dass der Kerl sie so dominiert und nutzbar gemacht hat, dass sie ihm ausgeliefert war. Er hat sie wohl aus seinem Minderwertigkeitskomplex psychisch erniedrigt, beleidigt, seelisch abhängig gemacht, sie geschlagen, sowie eingesperrt, vielleicht sogar noch Schlimmeres, wie etwas sexuelle Vergewaltigung. Sie ist zur Polizei gegangen und hat gegen ihn Strafanzeige gestellt. Was da noch genau vorgefallen ist wollte sie mir über WA nicht erklären. Jedenfalls war sie absolut fertig und ab da konnte ich nicht hart bleiben und hab ihr angeboten, dass wir uns mal zum Kaffee treffen können und darüber reden, am Besten zusammen mit ihrer Mutter. Sie willigte ein.


    Meines Erachtens ist der Ausgang dieser Sache jetzt, doch in einem Stadium angelangt wo es äußerst unschön wird. Zugegeben hätte man ab dem Punkt, dass er lügt, ihr Geld verprasst und sie gemeinsam Schulden anhäufen noch der Ironie halber lachen können. Allerdings geht die Misshandlungssache dann doch zu weit und da verstehe ich als pflichtbewusster Mensch keinen Spaß mehr. Für mich sind solche Leute das Allerletzte. Mir ist auch klar welches Risiko ich damit eingehe, allerdings habe ich für mich schon entschieden ihr nicht in dem Maße zu helfen, wie ich es in unserer Beziehung getan habe und schon gar kein Beziehungscomeback unterstütze. Es geht mir eigentlich nur darum die Sache in ihren Wogen zu glätten, damit ich diesen Lebensabschnitt im Guten abschließen kann und mich im Spiegel guten Gewissens ansehen kann. Die gute Josie sprach hier von Vergebung und ich muss zugeben, dass ich das je nachdem was bei diesem Gespräch heraus kommt, in Betracht ziehe. Es ist wohl der letzte Zug diesen ganzen Schwachsinn endlich in ein akzeptables Endstadium übergehen zu lassen.

    Hallo,


    dein Problem hört sich sehr sehr kompliziert an und ist wohl leider auch nicht mit einer Diskussion in einem Forum zu lösen.

    Fakt ist und das sage ich dir jetzt so ganz hart wie es ist, du hast im Sinne der Sexualität, welches ja durch Nähe definiert wird eine Verhaltensstörung. Das ist in dem Sinne leicht zu erkennen, weil du ja in der Lage bist Liebe zu empfinden und diese auch schätzt. Jetzt ist natürlich die Frage aus welchen gründen so eine Verhaltensstörung resultiert. Das kann vielschichtige Gründe wie Phobie, Psychose oder solche Dinge besitzen. Dies aber genau und hier im Detail der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist schwer und noch schwerer ist es dich dabei richtig zu beraten. Das traue ich mir, aber auch den anderen Hilfeanbietern nicht zu, weil wir leider keine Spezialisten auf dem Gebiet der Psychologie oder Medizin darstellen. Dahingehend erachte ich eine tiefere Diskussion hier in diesem Bereich als nicht zielführend und vielleicht sogar schädlich für dich.


    Mein Ratschlag an dich ist, dass du dich mit diesem hoch anspruchsvollen Problem an einen Spezialisten wendest, der mit dir eine Vertrauensbasis aufbaut. Ebenso wäre für dich und deinen Partner sogar eine Paartherapie interessant.

    Nur mal so. Ein Partner der dich deswegen unter Druck setzt agiert nicht wie ein Partner und ist auch kein Partner. Du hast es ja nun schon selber gesagt, du kannst die Zahl nicht minimieren. Folglich hat dein Freund eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder er akzeptiert endlich mal, dass das nun so ist, weil gegeben und Ist-Zustand oder aber es ist für ihn ein Problem und er zieht die Konsequenz draus. Dir aber ein schlechtes Gewissen, Selbsthass und Unwohlsein wegen so einer unveränderlichen Sache einzureden, aber dabei immer noch mit dir zusammen zu sein, ist nicht richtig.


    Vielleicht solltest du dir mal näher überlegen was für eine Rolle du für ihn einnimmst. Mit Liebe und Beziehung hat dieser Quatsch nämlich nichts mehr zu tun.

    Beim Studium bin ich raus. Ich habe über die dortigen Gegebenheiten kein Wissen.


    Das Einzige was ich noch beifügen kann ist meine persönliche Ansicht über aufgezwungenen Konkurrenzkampf. Du hast nämlich recht, es könnte auch ein friedliches Nebeneinander sein, aber das kann man nicht beeinflussen, wenn der Gegenüber sich auf seine Art so expansionistisch und aggressiv verhält. In dem Falle ist man gezwungen zu Kämpfen, wenn man den etwas will. Meine persönliche Ansicht geht aber da auch noch weiter. Ich würde auch nicht aufhören, weil dort jemand ist der mich nicht mag und der mich raus haben will. Es geht ums Prinzip! Erstens hat keiner das Recht so in dein Leben einzugreifen. Zweitens hat der oder diejenigen dann gewonnen und das bekommen was er/sie wollen, wenn du das Feld räumst. Und Drittens macht man schon grundsätzlich nicht das was, entschuldige bitte das harte Wort, Arschlöcher wie die wollen. Denen tritt man vors Knie und zeigt, dass man das nicht mit sich machen lässt. Wenn die dich vernichten wollen, dann sind sie falsch, weil du dann einen Grund hast sie zu vernichten. Klingt zwar hart von mir, aber was denkst du was für ein tolles Gefühl es ist das durchzusetzen was man will und solchen dämlichen Leuten dann noch die Stirn bieten kann. Es gibt kein besseres Gefühl.

    Hallo,


    also qualifizierter Rat ist so eine Sache, wenn ich ehrlich bin dann basiert mein Rat auch nur auf meinem gesunden Menschenverstand. Sonst könnte ich ja Geld dafür nehmen, kleiner Scherz am Rande, aber kommen wir mal zudem was dich betrifft.


    Meines Erachtens verrennst du dich mit dieser Frau schon wieder und ich erkläre dir auch an Hand ganz logischen Gesichtspunkten warum. Gehen wir es einmal an Hand von ein paar Punkten durch.


    1.) Die Rolle einer Prostituierten
    Hast du dir schon einmal überlegt welche Eigenschaften ein Mensch haben muss um im horizontalen Gewerbe seinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Ich rede jetzt hier noch gar nicht mal von der gesellschaftlichen Moralgrenze, die allgemein gültig angelegt wird. Selbst wenn das nämlich nicht der Fall wäre, dann ist da immer noch der Charakter der zwingend sein muss. Meines Erachtens gibt es nämlich nur zwei Arten von Menschen, die so etwas auf Dauer durchhalten. Diese sind die, die einen absoluten Sexfetisch ausleben, sprich ihnen diese Art an Sex zu kommen Spaß macht oder aber es sind Leute, die sich so verstellen können, um andere zu manipulieren, weil die Aussicht auf den Verdienst den antreibende Faktor darstellt. Jetzt muss ich nicht groß rumorakeln, wenn ich dir sage, dass das Letztere der wahrscheinlichere Weg ist. Folglich kannst du davon ausgehen, dass diese Frau dich benutzt. Sie braucht diese Fähigkeit um an Geld zu kommen und dahingehend erlernt man sowas auch nicht, dass ist in einem drin. Wäre das nicht so würde die Berufswahl so nicht funktionieren. Deswegen wäre ich höchst vorsichtig damit ihren Worten und Taten in vollem Umfang Glauben zu schenken. Schon die Tatsache, dass du für Sex bezahlt hast und du ein "besonderer" Kunde bist, der auch noch auf anderer Art bezahlt und sich so ausnehmen lässt, hört sich für mich komisch an. Lass dich nicht ausnutzen, auch wenn du es verschmerzen kannst und sei dir bewusst, dass eine gute Nutte schauspielern, lügen und übertreiben muss, um beim Kunden einen Zufriedenheitsstatus zu erreichen und auch ihre Einnahmequelle zu binden versucht. Das hat sie nämlich bei dir schon geschafft, auf eine Masche ala Femme Fatal. Ich sehe ihre Geschenke eher wie Erhaltung von eigenem Nutzen an. Des weiteren müssen solche Frauen hochgradig emanzipiert sein, was zur Folge hat, dass bei ihnen der Wunsch an Bindung sehr gering ausgeprägt ist. Sie hat keine Wurzeln und keine Anker und ist schnelllebig.


    2.) Berufsausübung

    Du hast gesagt sie hasst den Beruf, aber das steht im Zwiespalt, dass sie ihn immer noch ausführt. Es ist nicht so das der Arbeitsmarkt keine Alternativen bietet. Es muss sich also nicht zwischen Schwarz und Weiß entschieden werden. Wenn sie den Beruf wirklich hassen würde, dann hätte sie schon längst die Notwendigkeit umgesetzt sich eine Alternative zu suchen. Von daher kannst du davon ausgehen, dass sie diesen Weg genau so haben will und ihn auch nicht ändert.


    3.) Vertrauensbasis zu so einem Menschen

    Das ist eine Schwierigkeit, die nicht einmal an der Berufsausübung an sich liegt. Der springende Punkt ist eher, dass du bei genauer Betrachtung zwangsweise mitbekommst, dass sie lügt und sich parasitär verhält. Du weißt schon wenn der Begriff Prostituierte fällt, dass das jemand sein muss, dem man kein Vertrauen zu kommen lassen sollte. So jemand will Geld und das auf leichtem Weg. Dementsprechend ist es dämlich so eine Beziehung zu führen, weil man nicht deswegen auf so eine Frau einlässt. Selbst wenn sie den Beruf aufgibt und ihr Leben in normale Bahnen lenkt bist du immer unsicher, weil sie dir ja schon unter Beweis gestellt hat, dass sie dazu fähig ist. Ebenso erinnere ich dich an Punkt 1. Prostituierte, die sich frei dafür entschieden haben können schon rein aus psychologischer Sicht keine grauen, braven Mäuse sein, die da zufällig in was reingeschlittert sind und dann alles umwerfen. Das funktioniert so nicht! Die Vertrauensbasis ist bei so einer Konstellation schon von Anfang an im Eimer, weil die Beziehung eben nicht auf Liebe, sondern auf Geld- und Sachwert basiert. Das alleine genügt schon die Finger davon zu lassen.


    4.) Kompatibilität mit deiner Familie

    Selbst wenn du es schaffst sie dazu zu bringen sie an dich zu binden, sie ihren Beruf aufgibt und vielleicht einer anderen moralisch vertretbaren Tätigkeit nachgeht, bleibt die Basis immer die Gleiche. Ihre Charakterzüge und ihre Passion stehen im krassen Gegensatz zudem was Partnerschaft und Familie ausmacht. Sie kann kurz gesagt nicht langfristig deine Frau werden. Ein Versuch dazu richtet bei dir nur extremen Schaden an. Sie ist nur als flüchtiges Abenteuer zu gebrauchen und als solches solltest du es auch ansehen.


    5.)Liebe

    Das ist eine persönlich Meinung von mir zu dem Thema. Ich bin jemand der sich nie auf den Dienst einer Prostituierten einlassen würde. Das ist für mich ein Prinzip, ein Dogma. Ich brauche jemanden, der es wegen mir tut und nicht wegen Geld. Das begründet sich bei mir auf eine ziemlich einfache Annahme. Wenn du mit so jemandem etwas zu tun hast, dann weißt du nicht das sie wirklich liebt. Liebt sie dich als Mensch, deine Charakterzüge, dein Wesen oder liebt sie nur dein Geld? Es ist ein Fakt, dass Geld unheimlich attraktiv macht. Darauf basiert das ganze Gewerbe. Aber es birgt auch für den der das Geld besitzt einen schweren Schmerz. Was ist wenn das Geld mal nicht da ist? Glaubst du dann so jemand bleibt, weil du so toll bist oder verlässt er dich? Wohl möglich wechselt sie zu dem der Geld hat? Glaubst du auch so jemand sagt dir die Wahrheit? Und selbst wenn, weißt du das es die Wahrheit ist? Kannst du das überprüfen? Nein, kannst du nicht. Das bringt dich in arge Selbstzweifel und richtet Schaden an.


    Fazit

    Lass die Finger von ihr und erkenne dich. Sieh wer du bist und was du für sie bist, selbst wenn sie unendlich geil aussieht. Entweder verlierst du nur Geld oder schadest wohl möglich noch deiner Seele damit. Ein Bild von ihr möchte ich übrigens nicht sehen.

    Ein paar Fragen bevor ich dir jetzt eine Antwort gebe. Bist du mit ihr jetzt beidseitig fest zusammen oder immer noch nur ihr Kunde? Wie behandelt sie dich? Gibt es Sex nur gegen Leistung? Nimmt sie nur oder gibt sie dir auch?